Wer professionell veröffentlicht, braucht Rahmenbedingungen, die Qualität ermöglichen und nicht erschweren
Professionelles Veröffentlichen findet nicht im Vakuum statt. Es braucht Pressefreiheit und Quellenschutz, faire Bezahlung und verlässliche Verträge, Schutz vor Einschüchterung und digitaler Gewalt, transparente Plattformregeln und ein Urheberrecht, das in einer KI-geprägten Welt noch greift.
Diese Rahmenbedingungen entstehen nicht von selbst. Sie müssen eingefordert, verteidigt und weiterentwickelt werden. Genau das tut der DFJV: mit medienpolitischen Forderungen, die auf Wirkung und Umsetzbarkeit ausgelegt sind, nicht auf Schlagworte.
Die Forderungen gelten für alle, die professionell veröffentlichen – ob in einer Redaktion, als freiberufliche Fachfrau, über eigene Kanäle, aus der Forschung heraus oder in einer Organisation. Sie beruhen auf einem klaren Prinzip: Wo Regelwerke bereits bestehen, dringen wir auf konsequente Anwendung. Wo sie fehlen, fordern wir präzise, verhältnismäßige und praxistaugliche Ergänzungen. Und wo wir selbst Lösungen organisieren können – durch Standards, Orientierungshilfen und Unterstützungsstrukturen –, tun wir das.