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DFJV-Literaturseite

Auf dieser Seite weisen wir regelmäßig auf interessante Neuerscheinungen und wichtige Neuauflagen zu den Berufsfeldern Journalismus, Medien und Presserecht sowie Public Relations hin. Die Zusammenstellung der Fachliteratur erfolgt mit freundlicher Unterstützung unseres DFJV-Ehrenmitglieds Alfred Biel.

  • TV und AV Journalismus: Praxisbuch für Unterricht und Training

    von Andreas Elter
    Baden-Baden: Nomos 2021 – 287 Seiten

    Das Buch: Der Titel erscheint in der Reihe Studienkurs Medien und Kommunikation, einer Lehrbuchreihe für Studierende. Band 2 eines zweiteiligen Handbuchs zum Thema TV und AV Journalismus. Der Band 1 ist 2019 zu Theorie und Praxis erschienen. Beide Bände können unabhängig voneinander benutzt werden.

    Der Autor: Dr. Andreas Elter ist Fachkoordinator für Bewegtbild/Programm und Gestaltung an der ARD-ZDF-Medienakademie.

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Die Themen:

    • Medienpolitik: Was wird reguliert?
    • Medienwirtschaft: Wie viel Marktmacht ist erlaubt?
    • Medientechnik und Medieninnovation: Was hat sich geändert?
    • Mediennutzung und Distribution
    • Redaktionelle Veränderungen und Senderumbau
    • Crossmedia in der Praxis
    • Neue Formate
    • Produktion journalistischer Inhalte
    • Automatisierter Journalismus
    • Sprachen des Journalismus
    • Regeln der einzelnen Sprachen
    • Aufbau, Struktur und Dramaturgie
    • Zusammenfassung
    • Weiterführende Literatur

    Das Resümee:

    • Der Band beschreibt die Eigenarten, skizziert die besonderen Merkmale und umreißt die Anforderungen des Berufsfelds audiovisueller Journalismus. Es heißt, Fernsehen und Medien wachsen zusammen, was als letzte Stufe der Medienkonvergenz verstanden wird.
    • Dazu untersucht der Verfasser drei Themenblöcke: Bedingungen und Voraussetzungen, Entwicklungen und Trends sowie Sprachen und Regeln.
    • Das Lehrbuch vermittelt vielfältiges Wissen an Lernende. Zu diesem Zweck ist der Stoff didaktisch aufbereitet. Viele Beispiele und Konkretisierungen schlagen eine Brücke zur praktischen Anwendung des Lehrstoffs.
    • Nach den Worten des Verfassers im Vorwort richtet sich das Lehrbuch an Studierende, angehende Journalistinnen und Journalisten, Volontärinnen und Volontäre, Dozentinnen und Dozenten, Trainerinnen und Trainer, interessierte Laien sowie journalistische Praktikerinnen und Praktiker. Zur erfolgreichen Lektüre solle jedoch ein enger Themen- oder Arbeitsbezug vorhanden sein.
    • Der Band ist anschaulich und verständlich geschrieben, der Autor richtet sich oft in persönlicher Form an die Lesenden.
  • Fotojournalismus im Umbruch: Hybrid, multimedial, prekär

    von Elke Grittmann und Felix Koltermann (Hrsg.)
    Köln: von Halem 2022 – 451 Seiten

    Das Buch: Das Sammelwerk widmet sich in 19 Beiträgen grundlegenden Änderungen im Fotojournalismus.

    Das Autorenteam: Prof. Dr. Elke Grittmann ist Professorin für Medien und Gesellschaft am Institut für Journalismus an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Dr. phil. Felix Koltermann ist Post-Doc am Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover und leitet dort ein Forschungsprojekt. Das Werk ist das Ergebnis des Zusammenwirkens von 14 Autorinnen und Autoren.

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Die Themen:

    • Digitaler Bildermarkt und Arbeitsfelder im Wandel
    • Institutionelle Felder und Fotojournalismus als Profession
    • Redaktionelle Praktiken und bildredaktionelle Arbeit
    • Fotojournalistische Darstellungsformen und bildästhetischer Wandel

    Das Resümee:

    • Das Autorenteam zeigt gravierende Veränderungen im Berufsfeld auf. Die Autorinnen und Autoren greifen diese Veränderungen unter den drei Schlagwörtern Hybridisierung, Multimedialisierung und Prekarisierung auf, um den Fotojournalismus im Umbruch zu charakterisieren. Den Ausführungen zufolge haben diese Veränderungen fundamentale Auswirkungen auf die fotojournalistische Berufspraxis.
    • Der Titel ist das Ergebnis von Forschungsarbeiten und lässt sich als wissenschaftliches Fachbuch einordnen. Die weitaus meisten Mitwirkenden haben einen wissenschaftlichen Hintergrund. Durch Konkretisierungen, Beispiele und Interviews wird ein Bezug zur Praxis hergeleitet.
    • Vielgestaltigkeit kennzeichnet das Buch. Der Themenradius ist weit gesteckt und erfasst u. a. diese Themen: Entwicklung des Bildermarktes und der Bildagenturen, Sportfotografie im digitalen Zeitalter, rechtliche Herausforderungen oder bildredaktionelle Arbeit im Journalismus. Die 14 Autorinnen und Autoren tragen mit ihren unterschiedlichen Perspektiven zu einer relativ umfassenden Gesamtsicht bei.
    • Viele Bewertungen und Einordnungen lassen sich auch sinngemäß auf andere journalistische Handlungsfelder übertragen und spiegeln das Sichverändern und Anderswerden der journalistischen Berufspraxis infolge von Strukturveränderungen und Digitalisierung. Auch die missliche Lage vieler freiberuflicher Journalistinnen und Journalisten wird – über den Fotojournalismus hinaus – deutlich und bewusst gemacht.
    • Insgesamt durchleuchtet das Werk den Fotojournalismus, liefert eine Bestandsaufnahme und Zustandsbeschreibung. Der Akzent liegt vor allem auf Erkenntnisgewinn.
  • Publizieren in Technik- und Naturwissenschaften – ein Praxisbuch von der Textgestaltung bis zur Veröffentlichung

    von Siegfried Ripperger
    Tübingen: Expert 2022 – 134 Seiten

    Das Buch: Der Band erscheint im Themenbereich Schlüsselkompetenzen des Verlags und vermittelt Anleitungen zum fachlichen Publizieren.

    Der Autor: Prof. Dr.-Ing. Siegfried Ripperger leitete nach einer mehrjährigen Industrietätigkeit in einem Chemiekonzern den Lehrstuhl für Mechanische Verfahrenstechnik an der TU Dresden und später an der TU Kaiserslautern. Außerdem war er Chefredakteur der Fachzeitschrift „Filtrieren und Separieren“.

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Die Themen:

    • Schriftliche Ausarbeitungen und ihre Bedeutung
    • Formen schriftlicher Ausarbeitungen
    • Das Schreiben als kreativer Prozess
    • Grundlagen der Textgestaltung
    • Die Rolle der Fachzeitschriften
    • Entwicklung der wissenschaftlichen Publikationspraxis
    • Anhang

    Das Resümee:

    • Der Band wendet sich zum einen an Studierende und bietet eine Unterstützung bei der Bewältigung von Prüfungsarbeiten an. Zum anderen spricht der Band Fachautorinnen und -autoren an, die in Fachzeitschriften oder in wissenschaftlichen Werken publizieren.
    • Die ersten vier Kapitel geben einen Überblick über wesentliche Gestaltungsfragen sowie über grundsätzliche Anforderungen bei der Publikation von Fachtexten.
    • Die beiden folgenden Kapitel widmen sich der Publikationspraxis. Der Autor gibt einen näheren Einblick in das Wesen und die Funktion von Fachzeitschriften. Zudem werden Formen und Möglichkeiten des wissenschaftlichen Publizierens behandelt.
    • Der Band widmet sich dem Publizieren in den Technik- und Naturwissenschaften. Diese spezifische Ausrichtung wird bei den Beispielen und verschiedenen Konkretisierungen deutlich. Viele Ausführungen lassen sich auch sinngemäß auf andere Fachbereiche, beispielsweise der Wirtschaft, übertragen.
    • Der Autor arbeitet Nutzen und Bedeutung der Fachzeitschriften näher heraus. Ein historischer Rückblick ergänzt diese Ausführungen. Der thematische Einblick enthält zahlreiche Hinweise und Anregungen.
    • Das Kapitel wissenschaftliche Publikationspraxis greift einige Eigenarten und besondere Merkmale auf, etwa die bibliometrische Analyse oder der Abschnitt Text- und Data-Mining.
    • Mehrfach fließen kritische Anmerkungen ein, beispielsweise bei der Veröffentlichung von öffentlich geförderten Forschungsergebnissen, die dann von der öffentlichen Hand wieder für hohe Beträge zurückgekauft werden. Unter den 70 Fußnoten finden sich einige interessante Hinweise.
    • Beispiele, Abbildungen und Checklisten erhöhen den Gebrauchsnutzen des insgesamt lesefreundlichen Buches.
  • Online-Journalismus: Texten und Konzipieren für das Internet. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis

    von Gabriele Hoofacker
    Wiesbaden: Springer VS 2020 – 229 Seiten (5. Auflage)

    Das Buch: Der Band erscheint in der Reihe Journalistische Praxis (gelbe Reihe).

    Die Autorin: Gabriele Hooffacker hat die Journalistenakademie in München gegründet und ist Professorin für den Lehrbereich „Medienadäquate Inhalteaufbereitung“ an der HTWK Leipzig.

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Die Themen:

    • Der Beruf: Tätigkeiten und Arbeitsfelder
    • Das Medium
    • Die Online-Nutzer
    • Hypertext und Storyboard
    • Darstellungsformen und mehrmodale Formate
    • Partizipative Formen und Formate
    • Das Recht
    • Die Aus- und Weiterbildung

    Das Resümee:

    • Dieser berufspraktische Titel vermittelt praxisrelevante Grundlagen im Bereich Online-Journalismus.
    • Der Fokus liegt auf der Praxis, wie etwas zu tun, zu verstehen oder zu handhaben ist. Der Band bietet vielfältige praktische Anleitungen, Anregungen und Empfehlungen.
    • Die Autorin verweist auf eine begleitende Webseite. Die stichprobenweise Überprüfung verlief erfolgreich.
    • Die Textgestaltung fördert die Benutzungsfreundlichkeit: Infokästen heben Wichtiges hervor, vielfältige gestalterische Elemente unterstützen die Erfassbarkeit des Stoffes, zahlreiche Abbildungen veranschaulichen Sachverhalte und Zusammenhänge, einführende Zusammenfassungen sowie Schlüsselwörter erleichtern den Überblick. Auf ein Stichwortverzeichnis wird verzichtet.
    • Das Buch schließt mit einem Glossar, das wesentliche Fachbegriffe und Abkürzungen gestrafft erläutert.
    • Insgesamt eine hilfreiche und nützliche Einführung in das Themenfeld Online-Journalismus.
  • Presserecht

    von Gero Himmelsbach und Roger Mann
    München: C. H. Beck 2022 – 481 Seiten

    Das Buch: Der Titel erscheint als Band 101 der Reihe NJW Praxis (Schriftenreihe der Neuen Juristischen Wochenschrift). „In der Reihe NJW Praxis finden Sie zahlreiche Bände für die erfolgreiche anwaltliche Praxis“, wie es verlagsseitig heißt.

    Die Autoren: Den Angaben zufolge ist Prof. Dr. Gero Himmelsbach Rechtsanwalt in München und Prof. Dr. Roger Mann Rechtsanwalt in Hamburg, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht. An der Bearbeitung dieser Veröffentlichung haben, wie angeführt wird, weitere Fachautoren mitgewirkt.

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Die Themen:

    • Recht der Recherche
    • Recht der Darstellung
    • Durchsetzung der Ansprüche
    • Strafrecht

    Das Resümee:

    • Der Band spiegelt schwerpunktmäßig die anwaltlichen Betrachtungsweisen und -möglichkeiten wider. Dies ergibt sich aus der Zwecksetzung der Schriftenreihe, in der dieser Titel erscheint.
    • Der Fokus liegt insbesondere auf presserechtlichen Problemfeldern, u. a. auf diesen Themen:  Auskunft und Informationszugang, Gegendarstellung, Berichtigungsansprüche, Unterlassungsanspruch sowie des Presse- und Medienstrafrechts. Damit werden vor allem rechtliche Gefahrenzonen und die vielfachen Risiken journalistischer Arbeit aus einer gegenseitigen Warte aufgegriffen und behandelt.
    • Das Autorenteam behandelt die ausgewählten Sachverhalte mit der gebotenen Sorgfalt und mit hoher Sachkunde. Die Art der Darstellung entspricht dem Stil juristischer Kommentierungen. Eine Vielzahl von Fußnoten bietet Erläuterung oder Ergänzung zum Text sowie Verweise auf Quellen.
    • Es wird vielfältig Bezug auf die Rechtsprechung genommen, oft werden die Ausführungen durch Beispiele unterlegt.
    • Aus der journalistischen Perspektive ist der Titel weniger ein Ratgeber als ein Warngeber. Beispielsweise nimmt – dem Eindruck nach – in der Schwerpunktbildung die Verletzung des Persönlichkeitsrechts einen höheren Stellenwert ein als die Ausgestaltung der Meinungs- und Pressefreiheit.
    • Insgesamt vermittelt der Band in juristischer Schreibart und Ausdrucksweise fundierte Informationen über ausgewählte Problembereiche. Journalistinnen und Journalisten wird verdeutlicht, mit welchen rechtlichen Folgen bei Grenzüberschreitungen zu rechnen ist. Das Buch ermöglicht, die in Betracht kommende Sichtweise und Vorgehensweise der Gegenpartei kennenzulernen.
  • Handbuch Politischer Journalismus

    von Marlis Prinzing und Roger Blum (Hrsg.)
    Köln: Herbert von Halem Verlag – 909 Seiten

    Das Buch: Der Titel fasst das breite Themenspektrum des politischen Journalismus in systematischer Ordnung zusammen. Ein vielköpfiges Team aus Expertinnen und Experten beleuchtet in zahlreichen Einzeldarstellungen ausgewählte Aspekte.

    Die Herausgeber- und Autorenschaft: Prof. Dr. Marlis Prinzing ist Professorin für Journalistik an der Hochschule Macromedia und Studiendekanin am Campus Köln sowie Head einer der lokalen Fakultäten; bundesweit leitet sie hochschulintern das Study Program Journalism. Prof. em. Dr. Roger Blum ist emeritierter Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Bern. Den Angaben zufolge haben mehr als 120 kompetente Personen an diesem Handbuch mitgewirkt.

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Die Themen (gekürzt):

    • Theorien des politischen Journalismus
    • Geschichte des politischen Journalismus
    • Funktionen
    • Felder und Agenda
    • Orte und Akteure.
    • Beziehungsnetz und Merkmale
    • Kanäle, Formen und Konzepte
    • Ethik, Rechte und Pflichten
    • Methoden und Probleme
    • Konzeption und Wirkung
    • Politischer Journalismus auf dem Prüfstand

    Das Resümee:

    • Der politische Journalismus wird häufig als „Mutter aller Journalismen“ beschrieben und eingeordnet. Aufgrund dieser besonderen Bedeutung kommt dem politischen Journalismus eine Leit- und Orientierungsfunktion gegenüber den verschiedenen journalistischen Ressorts zu.
    • Der Band bietet eine breite Bestandsaufnahme über journalistische Themen und Erscheinungsformen einschließlich Veränderungen, Problemen und Schwierigkeiten des politischen Journalismus. Er fasst das aktuelle Wissen über den politischen Journalismus umfangreich zusammen.
    • Das Sammelwerk dient durch das ausführliche Inhaltsverzeichnis und ein differenziertes Stichwortverzeichnis sowie umfangreiche Literatur- und Quellenangaben dem Studium bzw. der Vertiefung und Erweiterung der journalistischen Kenntnisse. Aufgrund der übersichtlichen Anordnung ist eine schnelle thematische Orientierung möglich.
    • Das Verzeichnis der Autorinnen und Autoren sowie der Interviewten weist eine bunte Vielfalt aus Hochschulen und Wissenschaft sowie journalistischer Praxis aus. Insofern verbindet das Handbuch Theorie und Praxis und artikuliert unterschiedliche Sichtweisen.
    • Die Benutzungsfreundlichkeit ist mittelgut. Die Ausführungen werden nur begrenzt durch Abbildungen veranschaulicht und verdeutlicht. Lesehilfen, etwa Hervorhebungen, könnten stärker eingesetzt werden.
    • Insgesamt ein Gewinn für die journalistische Literatur und den journalistischen Diskurs.
  • Das Podcast-Buch: Strategie, Technik, Tipps – mit Fokus auf Corporate-Podcasts von Unternehmen & Organisationen

    von Doris Hammerschmidt
    Freiburg: Haufe 2020 – 191 Seiten, Broschur

    Das Buch: Podcast ist eine neue Medienform, die auch für Journalistinnen und Journalisten bedeutsam sein kann. Die Autorin präsentiert eine berufspraktische Veröffentlichung, einen Ratgeber für alle, die einen Podcast planen, produzieren und veröffentlichen möchten.

    Die Autorin: Doris Hammerschmidt ist nach eigenen Angaben gelernte Rundfunkjournalistin, Redakteurin, Sprecherin. Ihre Stationen: Radio Charivari, Hit Radio FFH, Radio 7 und Berliner Rundfunk 91!4. Sie ist Mitinhaberin der Agentur Medienproduktion München und leitet dort den Bereich Audio.

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Die Themen:

    • Stand der Dinge – Wer hört, produziert, profitiert (von) Podcasts?
    • Inhalte und Formate – Storytelling am akustischen Lagerfeuer
    • Strategie – Dieses „Podcast“, das machen wir jetzt auch
    • Technik und Produktion – Gut Kling will Weile haben
    • Veröffentlichung – Der Podcast muss an die frische Luft
    • Es ist ein Podcast – Die Botschaft verbreiten
    • Erfolgskontrolle – Wer hört mich und wenn ja, wie viele?
    • Refinanzierung – Damit verdient Ihr Geld, ja?
    • Unerhörtes Potenzial – Podcasts in der internen Kommunikation
    • Modelle der Podcast-Produktion: Bronze, Silber, Gold

    Das Resümee:

    • Das Buch versteht sich als Einführung zum Themenfeld Podcast für Anbieter mit professionellem Ansatz.
    • Die Autorin vermittelt in diesem Buch grundlegende Informationen über die Medienform Podcast, gibt nützliche Hinweise und Anleitungen zum Podcasting. Dabei erfasst sie ein weites Themenfeld von Inhalten und Formaten über Technik und Produktion bis zur Erfolgskontrolle und Refinanzierung. Studien, Zahlen, Fakten zum Thema Podcasting ergänzen die Ausführungen.
    • Zum Leistungsangebot gehören digitale Extras mit konkreten Hörbeispielen, Checklisten, Einkaufstipps usw. Die stichprobenweise Überprüfung des angebotenen Zusatzmaterials verlief erfolgreich.
    • 57 Abbildungen, vielfach farbig, veranschaulichen Sachverhalte, zahlreiche Infokästen mit gestalteten und hervorgehobenen Informationstexten machen auf Wichtiges aufmerksam oder geben Tipps. Die Kapitel enden mit einer Zusammenfassung wichtiger Erkenntnisse. Die tiefe Gliederung und das detaillierte Inhalts- und Stichwortverzeichnis erleichtern Zugriff und Orientierung. Unter der relativ kleinen Schrift kann das Lesbarsein leiden.
    • Insgesamt bietet der Titel breites, praxisnahes Überblickswissen rund um die Podcast-Thematik.
  • Wunderwerk Sprache: Faszinierende Antworten auf große Fragen

    von Hans Jürgen Heringer
    Berlin: Duden 2021 – 128 Seiten

    Das Buch: Eine bildungsbezogene Veröffentlichung über Merkmale und Aspekte unserer Sprache. Sprache ist die Grundlage menschlicher Kommunikation – und auch Basis und Voraussetzung journalistischer Arbeit. Daher ist sprachliches Wissen und Bewusstsein auch ein journalistisches Thema.

    Der Autor: Hans Jürgen Heringer ist gemäß Verlagsangaben emeritierter Professor für Germanistische Linguistik und Deutsch als Fremdsprache. Der Konrad-Duden-Preisträger lehrte unter anderem in Tübingen, Augsburg, Kopenhagen, Graz und Paris.

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Die Themen (Ausgriff):

    • Was ist Sprache?
    • Welche Zeichen deuten wir?
    • Bestimmt die Sprache unser Weltbild?
    • Wie sähe eine gute Rechtschreibung aus?
    • Ironie – Wozu denn?
    • Wie gefährlich ist Höflichkeit?
    • Was ist Stil?
    • Was ist Kommunikation?
    • Verstehen – Wie geht das?
    • Was wird gesagt und was zeigt sich?
    • Was leitet unsere Kommunikation?

    Das Resümee:

    • Der Band versammelt zahlreiche gedrängte Sprachbetrachtungen zu ausgewählten Aspekten des komplexen Phänomens Sprache.
    • Manche Beiträge ordnen die Sprache ein (z. B. „Was ist Sprache“), andere greifen sprachliche Feinheiten auf (z. B. „Warum ändern sich Sprachen?“), einige gehen Einsatz und Wirkung der Sprache nach (z. B. „Was wird gesagt und was zeigt sich?“).
    • Der Autor geht den Geheimnissen unserer Sprache anschaulich und unterhaltsam nach, vermittelt tiefere Erkenntnisse, regt zum Nachdenken an, bietet praktischen Nutzen, erörtert die „kommunikative Hygiene“.
    • Der Band ist lesefreundlich gestaltet und gut zu lesen, allerdings auch mit einem Anspruch an Thema und Leserschaft.
    • Insgesamt ein Angebot an alle mit einer engen Beziehung zur Sprache.
  • Statistik für Journalist:innen: Grundlagen und Praxis

    von Julia Lück-Benz
    München: UVK 2022 – 309 Seiten, kartoniert

    Das Buch: Fachjournalistische Arbeit ist vielfältig daten- und zahlenbasiert, daher sind mathematische und statistische Kenntnisse geboten. Dieses berufspraktische Buch vermittelt grundlegende statistische Kenntnisse speziell für Journalistinnen und Journalisten. Der Band erscheint in der Verlagsreihe Journalistik und Publizistik.

    Die Autorin: Dr. Julia Lück-Benz ist den Angaben zufolge wissenschaftliche Mitarbeiterin am Journalistischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sowie an der Arbeitsstelle Medienanalyse/Forschungsmethoden am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin.

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Die Themen:

    • Einleitung
    • Das Problem: (Richtige) Fragen stellen und eine Theorie entwickeln
    • Der Plan: Messinstrumente entwickeln und Datenbeschaffung vorbereiten
    • Die Daten
    • Die Analyse
    • Aufbereitung
    • Abschluss

    Das Resümee:

    • Dieses Buch richtet sich nach den Worten der Autorin an angehende und praktizierende Journalistinnen und Journalisten. Ein Werk mit dem Anspruch, eine Hilfe im journalistischen Alltag zu sein.
    • Statistik wird als fester Bestandteil des Rechercherepertoires und als Argumentationshilfe verstanden. Aus der Sicht der Autorin leitet sich daraus die Forderung nach Statistikkompetenz für Journalistinnen und Journalisten ab.
    • Statistik wird hier in einem doppelten Sinne verstanden: Einerseits als tabellarische oder grafische Darstellung. Andererseits als die Bezeichnung für die Methoden zur Gewinnung und Verarbeitung von Daten. Es werden beide Betrachtungsweisen behandelt.
    • Die Ausführungen folgen dem Konzept des statistischen Prozesses (1. Problem, 2. Plan, 3. Daten, 4. Analyse, 5. Aufbereitung).
    • Im Mittelpunkt stehen das statische Verständnis und die Anwendung statischer Methoden auf konkrete Fragestellungen. Im Unterschied zu traditionellen Lehrbüchern der Statistik stehen die Mathematik, z. B. die Ableitung von Formeln, und die Technik, z. B. der Einsatz von Software, im Hintergrund.
    • Die Autorin geht betont didaktisch vor. Der Text ist tief gegliedert, zahlreiche Infoboxen heben Wissenswertes hervor, Exkurse bieten vertiefende Erörterungen, 63 Abbildungen und Tabellen veranschaulichen Sachverhalte, am Ende der Kapitel stehen Checklisten, die das Wesentliche zusammenfassen, sowie eine kommentierte Literaturliste. Die Textgestaltung ist lesefreundlich.
    • Alles im allem verknüpft der Titel die Themenwelten Journalismus und Statistik zu einer nützlichen und hilfreichen Veröffentlichung, die den Qualitätsjournalismus stärken kann, z. B. durch die Ausführungen zur Quellenkritik, zu Erhebungs- und Messverfahren, zu Analysetechniken oder zur Kommunikation von Erkenntnissen.
  • Medienanalyse: Eine medienwissenschaftliche Einführung

    von Sven Grampp
    München: UVK 2021 – 360 Seiten

    Das Buch: Der Titel erscheint in der Verlagsreihe „Medien- und Kulturwissenschaft“. Ein wissenschaftliches Lehrbuch über Analyseverfahren im Medienbereich.

    Der Autor: PD Dr. Sven Grampp ist akademischer Oberrat am Institut für Theater- und Medienwissenschaft der Universität Erlangen-Nürnberg.

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Die Themen:

    • Zur Einführung | Eine Warnung
    • Analyse | Eine Analyse
    • Poetik | Mediale Formen analysieren
    • Code | Mediale Referenzen analysieren
    • Medien | Mediale Verhältnisse analysieren
    • Milieu | Mediale Umwelten analysieren
    • Am Ende | Medienwissenschaftliche Medien analysieren

    Das Resümee:

    • Der Autor versteht und behandelt „Medienanalyse“ in einem fachspezifischen Sinne. Das Buch bietet genauer gesagt eine Einführung in diverse Analysezugriffe und Methoden einer kulturwissenschaftlich ausgerichteten Medienwissenschaft.
    • Der Titel lässt sich als wissenschaftliches Lehrbuch einordnen, das dieses Thema in wissenschaftlicher Weise behandelt und wissenschaftliche Erkenntnisse in publizierter Form zugänglich macht.
    • Das Buch greift einige Medien zur näheren Betrachtung heraus. Besonderen Bezug wird auf die Fernsehserie Buffy the Vampire Slayer genommen, ferner auf die Bereiche Fotografie, Film, Comic oder Computerspiel.
    • Zur leichteren Orientierung setzt der Autor zahlreiche didaktische Elemente ein. Den einzelnen Kapiteln wird eine kleine Einführung („Spoiler-Alarm“) vorangestellt, jedes Kapitel erfährt eine knappe Zusammenfassung („Recap“) und eine abschließende Rubrik („Readings…“) markiert einen Abspann. Zahlreiche Abbildungen (nicht immer leicht lesbar) illustrieren Sachverhalte und Zusammenhänge.
    • Diese Neuerscheinung richtet sich an ein wissenschaftlich vorgebildetes Publikum, an Studierende und an Leser:innen mit einem besonderen Erkenntnisinteresse im Bereich der kulturwissenschaftlich orientierten Medienwissenschaft.

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