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DFJV-Literaturseite

Auf dieser Seite weisen wir regelmäßig auf interessante Neuerscheinungen und wichtige Neuauflagen zu den Berufsfeldern Journalismus, Medien und Presserecht sowie Public Relations hin. Die Zusammenstellung der Fachliteratur erfolgt mit freundlicher Unterstützung unseres DFJV-Ehrenmitglieds Alfred Biel.

  • Medienkompetenz für die digitale Welt

    von Claudia Mertens, Melanie Basten, Jule Günter, Anna Oldak, Franziska Schaper und Anne Trap

    Bielefeld: Transcript 2025 – 260 Seiten

    Das Buch: Dieser Kurs besteht aus dem vorliegendem Buch sowie einen kostenlosen und frei zugänglichen Online-Kurs der Universität Bielefeld. Die Überprüfung des ergänzenden Online-Angebots verlief erfolgreich (siehe auch Verlagspräsentation). Das Buch ist in der Print-Version kostenpflichtig (29 €), das E-Book fällt unter Open Access und ist somit frei zugänglich (PDF kann auf der Verlagsseite heruntergeladen werden).

    Die Autorinnen und Autoren: Gemäß den Buchangaben ist Claudia Mertens in der AG Medienpädagogik der Universität Bielefeld tätig. Melanie Basten ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Biologiedidaktik an der Universität Bielefeld. Jule Günter ist Grundschullehrerin. Anna Oldak ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft an der Universität Paderborn. Franziska Schaper ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der AG Medienpädagogik der Universität Bielefeld. Anne Trapp ist abgeordnete Lehrkraft an der Wissenschaftlichen Einrichtung des Oberstufen-Kollegs an der Universität Bielefeld.

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Die Themen:

    • Der interaktive Online-Kurs zum Buch
    • Einleitende Worte
    • Begriffe
    • Gesellschaft – Von der Gesellschaft bis zur Bildung
    • Daten
    • Rezeption
    • Identität – Chancen und Herausforderungen
    • Gestaltung
    • Didaktik

    Das Resümee:

    • Dieser Kurs dient dem Erwerb und der Erweiterung grundlegender Kompetenzen im Bereich der Medienbildung.
    • Das Buch macht deutlich, dass Medienkompetenz aus mehreren Teilkompetenzen besteht und es damit auf verschiedene Handlungsfelder ankommt, wie sich auch aus der Inhaltsübersicht ergibt. Neben Sachkompetenz mit Kenntnissen über Medien und Mediensysteme steht die Rezeptionskompetenz, die die Mediennutzung kritisch reflektiert, sowie die Partizipationskompetenz, die sich auf das kreative Mitgestalten bezieht, im Fokus.
    • Aus Sicht der Autorinnen und Autoren sind die Informationen so aufbereitet, dass auch „Anfänger“ die Inhalte leicht verstehen. Der Kurs hat ein Anspruchsniveau, das eher zur reflektierten Auseinandersetzung als zum bloßen Konsum einlädt.
    • Der Text ist klar strukturiert. Verschiedene Icons dienen der Einordnung der Inhalte. Hervorhebungen, Zusammenfassungen und weitere Gestaltungselemente erleichtern das Verständnis des Textes.
    • Der Kurs enthält verschiedene Beispiele, praktische Hinweise, Reflexionsfragen und interaktive Übungsaufgaben zur Förderung oder Überprüfung der Medienkompetenz. Der Hinweis auf verwendete Quellen unterstützt die vertiefende Beschäftigung mit dem Stoff. Auf ein Stichwortverzeichnis wird im Buch wird verzichtet.
    • Insgesamt ein nützliches und gut gemachtes Angebot, um Fähigkeiten für den durchdachten und zweckmäßigen, zielgerichteten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Kommunikationsmedien zu entwickeln.
  • Künstliche Intelligenz in Nachrichtenredaktionen

    von Uwe Eisenbeis und Magdalena Ciepluch (Hrsg.)
    München: UVK 2021 – 100 Seiten

    Das Buch: Das Buch geht beispielhaft der Frage nach, wie sich KI in der Nachrichtenproduktion, -aufbereitung und -distribution effektiv einsetzen lässt. Gegenstand der Veröffentlichung sind Begriffe, Fallbeispiele und Ansätze einer Systematisierung des Themengebiets.

    Die Herausgebenden: Prof. Dr. Uwe Eisenbeis lehrt Medienmanagement und Ökonomie und Magdalena Ciepluch, M.A., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der Hochschule der Medien in Stuttgart. Zahlreiche Expertinnen und Experten haben Beiträge zugesteuert.

    Verlagsverzeichnis mit Leseprobe

    Die Themen:

    • Algorithmen und Künstliche Intelligenz zur Erstellung, Aufbereitung und Distribution von Inhalten im Verlagsumfeld. Begrifflichkeiten und Möglichkeiten der Systematisierung von Implikationen
    • Robot Journalism zur Aufbereitung von Wahlergebnissen in der Wahlberichterstattung der Austria Presse Agentur
    • Künstliche Intelligenz zur inhaltlichen Steuerung und Personalisierung der Nachrichten-App Upday von Axel Springer
    • Natural Language Processing für den Feinstaubradar von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten
    • Machine Learning als Grundlage der Personalisierungsfunktion „Entdecken“ in der FAZ.NET-App der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
    • NOZ Medien nutzt Text-to-Speech-Technologie auf Basis neuronaler Netzwerktechnik für eine akustische Sprachausgabe der Texte
    • Algorithmen und Künstliche Intelligenz zur Erstellung, Aufbereitung und Distribution von Nachrichteninhalten. Erkenntnisse aus fünf Fallstudien

    Das Resümee:

    • Gemäß Buchcover: Austria Presse Agentur, Axel Springer Verlag, Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Neue Osnabrücker Zeitung: Hier kommen Künstliche Intelligenz, Machine Learning, Robot Journalism, Natural Language Processing und Text-to-Speech-Technologie zum Einsatz.
    • Hervorgegangen ist diese Veröffentlichung den Angaben zufolge aus einem Forschungsprojekt an der Hochschule der Medien.
    • Der Band zeigt, dass Einsatz und Nutzung der KI für bestimmte redaktionelle Aufgaben bereits seit Jahren eine wichtige Intention im Verlagsumfeld ist.
    • Im Mittelpunkt dieser Veröffentlichung stehen fünf Fallbeispiele, sie behandeln zugrundliegende Zielsetzungen, gehen auf Fragen der Implementierung sowie auf Erfolgsfaktoren ein.
    • Das einleitende Kapitel bietet eine Hinführung zur Themenstellung des Buches. Es klären sich Begriffe und grundsätzlichen Fragestellungen bekommen eine Antwort. Beispielsweise die Auswirkungen auf Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten.
    • Das Schluss-Kapitel reflektiert Einsatz und Nutzung von Algorithmen und KI und befasst sich z. B. damit, welche Unternehmensziele mit KI erreicht werden sollen.
    • Der übersichtliche Textaufbau, die gut lesbare Schrift, erklärende Infoboxen und damit die verständliche Darstellung und Vermittlung erleichtern die Lektüre.
    • Das Buch bietet vielfältige Einblicke, vermittelt Impulse. Der technische Stand hat sich verändert, da die Veröffentlichung den Stand von 2021 abbildet.
  • Einfach klar!

    von Petra van Laak
    Bonn: Rheinwerk 2025 – 354 Seiten

    Das Buch: Der Untertitel verheißt: „So schreiben Sie verständliche und überzeugende Texte“. Ein allgemeiner Ratgeber für wirksame Textarbeit mit fachlicher Tiefe für eine breite Zielgruppe.

    Die Autorin: Petra van Laak führt seit 2008 in Berlin eine Agentur für Textkreation und Corporate Language. Auftraggeber kommen aus der Touristik, dem Banken- und Gesundheitssektor und der Industrie.

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Die Themen:

    • Verstehen, z. B. Verständlichkeitsmodelle und Messbarkeit von Verständlichkeit
    • Wissen, z. B. KI-Textgeneratoren einsetzen
    • Machen, z. B. Unternehmensleitbild
    • Checklisten, 14 Checklisten, z. B. Checkliste 3: Wie Texte richtig wirken
    • Anhang mit Literaturverzeichnis, weiterführende Literatur und Links, Stichwortverzeichnis

    Das Resümee: 

    • Journalistische Textsorten stehen nicht im Mittelpunkt dieser Neuerscheinung. Vielmehr wesentliche Elemente einer guten und wirksamen Textarbeit, u. a.: Verständlichkeit, Textwirkung, Zielgruppen, Formulierungen, KI-Einsatz usw.
    • Die Zielgruppen sind private und berufliche Vielschreiberinnen und Vielschreiber mit hohen Ansprüchen an die Qualität ihrer Texte.
    • Teil 1 vermittelt Grundlagen zur verständlichen Kommunikation, Teil 2 greift ausgewählte Aspekte von Sprache und Text zur näheren Betrachtung auf, Teil 3 zeigt und kommentiert vielfältige Beispiele unterschiedlicher Textkategorien, Teil 4 beinhalten Prüflisten z. B. Zielgruppen richtig ansprechen oder Lesevergnügen erzeugen.
    • Das übersichtliche Layout mit klarer Gliederung, die gut lesbare Schrift sowie zahlreiche grafische Elemente (Abbildungen, Infokästen etc.) machen das Buch lesefreundlich.
    • Eine Vielzahl an Beispielen kennzeichnet das Buch, darunter 20 kommentierte ausführliche Vorher-Nachher-Beispiele, die die eigene Schreibarbeit beleben können.
    • Den Angaben zufolge haben sich in der Agentur der Autorin insbesondere diese vier KI-Tools bewährt: ChatGPT, Copilot, Claude und DeepSeek. Dazu heißt es u. a.: „Der Mensch ist kreativ, die KI-Tools führen nur Befehle aus.“ Eine bedeutsame Aussage im Hinblick auf den sich verschärfenden Streit um den KI-Einsatz in bzw. mit einigen Medienhäusern.
    • Der Band ist sowohl wissens- als auch umsetzungsorientiert. Er vermittelt vielfältiges nützliches Wissen und unterstützt gezielt das praktische Schreiben und Kommunizieren.
    • Insgesamt ein gut lesbarer, moderner Schreibratgeber mit großer Aussagekraft und hohem Praxisnutzen.
  • Ausstieg aus dem Journalismus

    von Jana Rick
    Köln: Herbert von Halem 2025 – 386 Seiten

    Das Buch: Dieses Buch ist eine überarbeitete Version der im Juni 2024 eingereichten Dissertation. Die Dissertation wurde mit dem Herbert von Halem Promotions-Förderpreis ausgezeichnet.

    Die Autorin: Jana Rick ist den Angaben zufolge wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie promovierte von 2019 bis 2024 an diesem Institut am Lehrstuhl für Journalismusforschung.

    Verlagsverzeichnis mit Leseprobe

    Die Themen:

    • Einleitung
    • Traumberuf Journalist:in?
    • Kündigungen und Berufswechsel als Teil des Ausstiegsprozesses: Eine arbeitssoziologische Betrachtung
    • Eine Literatursynopse zum Ausstieg aus dem Journalismus
    • Herleitung der Forschungsfragen
    • Methodische Vorgehensweise
    • Ausstieg aus dem Journalismus
    • Aussteiger:innen aus dem Journalismus: Eine Typologie
    • Schlussbetrachtung

    Das Resümee:

    • Die Studie ist in der Journalismusforschung bzw. in der journalistischen Berufsforschung zu verorten.
    • Die Untersuchung verfolgt drei Forschungsfragen: 1. Aus welchen Gründen verlassen Jounalist:innen ihren Beruf? 2. Wie läuft der Ausstiegsprozess von Journalist:innen ab? 3. Welche Folgen bringt ein Ausstieg für Journalist:innen mit sich?
    • „Die Ergebnisse führen zur zentralen Erkenntnis, dass ein Ausstieg aus dem Journalismus ein individuelles Phänomen mit vielen Facetten ist, das jedoch strukturelle Ursachen hat und in den krisenhaften Zustand des Journalismus eingebettet ist“, wie eines der zentralen Ergebnisse lautet.
    • Die Ergebnisse der Mixed-Methods-Untersuchung verdeutlichen, dass insbesondere der Wandel des Journalismus und die veränderten Arbeitsbedingungen treibende Faktoren für den Ausstieg sind. Nicht immer erfolgt dieser Berufswechsel freiwillig. Die Folgen der Abwendung vom Journalismus können vielfältig sein.
    • Zahlreiche Text-Auszüge aus den geführten Interviews erhöhen die Glaubwürdigkeit und die Aussagekraft.
    • Der Band vermittelt vielfältiges und teilweise auch grundsätzliches empirisches Wissen über das journalistische Berufsfeld, wenngleich auch aus der spezifischen Perspektive des Ausstiegs. Die vorliegenden Untersuchungsergebnisse geben Anlass zu weiterer Reflexion und signalisieren zusätzlichen Klärungs- und Diskussionsbedarf. Die Erkenntnisse stimmen nachdenklich.
    • Wesentliche Feststellungen und Erkenntnisse werden durch 9 Abbildungen sowie 23 Tabellen dargestellt. Die dicht gedrängte, kleinformatige Schrift des Buches kann das schnelle Erfassen des Inhalts beeinträchtigen.
    • Lesende können tiefe Einblicke in die Arbeit im Journalismus und in die begleitende Arbeitsumständen gewinnen. Die Arbeit kann vielfältige Diskussionen und auch weiterführende Untersuchungen anstoßen.
  • Typografie

    von Karsten Geisler
    Bonn: Rheinwerk 2024 – 556 Seiten

    Das Buch: Der Untertitel kennzeichnet das Werk als „Das umfassende Handbuch“. Es präsentiert sich als ausführliches Lern- und Nachschlagewerk für Ausbildung und Beruf.

    Der Autor: Der Diplom-Designer Karsten Geisler arbeitet dem Vernehmen nach als selbstständiger Designer und Freelancer in den Bereichen Typografie und Webdesign.

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Die Themen:

    • Sehen lernen: Eine Einführung
    • Das Schriftzeichen
    • Wort, Zeile, Absatz
    • Schriftgeschichte und Schriftklassifikation
    • Layout und Gesamtkomposition
    • Die richtige Schrift
    • Mikrotypografie
    • Schrifttechnik
    • Web-Typografie

    Das Resümee:

    • „Typografie ist nach wie vor ein elementarer Bestandteil guten Grafik- und Webdesigns“, wie der Verlag für dieses Buch wirbt.
    • Das Buch fasst relevantes Wissen der Typografie in einer systematischen Ordnung zusammen und bereitet es lesefreundlich auf. „Gestaltung“ und „Wirkung“ sind Schlüsselworte von zentraler Bedeutung, sie werden in diesem Buch facettenreich betrachtet.
    • Fachbegriffe werden erläutert, typografische Prinzipien besprochen, technisches Know-how und Umsetzungswissen dargestellt.
    • Das Buch vermittelt vielfältiges Wissen über Aspekte des Designs. Wesentliche Themen sind u. a.: Anforderungen an eine Schrift, Lesen, Schriftklassifikation, Satzspiegel, Gestaltungsraster, Text- und Bildgestaltung, Text- und Lesearten, Striche, Schriftprobleme, Typografie und KI oder Schriftdarstellung im Web.
    • Der Stoff wird verständlich dargeboten und ist leicht zugänglich. Der Schreibstil ist angenehm und ermöglicht ein zügiges Lesen. Die Struktur und der Aufbau folgen einer klaren Logik, wobei die Kapitel- und Abschnittsgliederung zur Übersichtlichkeit beiträgt. Inhalts- und Stichwortverzeichnis erleichtern den gezielten Zugriff.
    • Das Buch ist mit ergänzendem Zusatzmaterial bzw. Onlinematerial versehen. Die testweise Überprüfung des Zugriffs verlief erfolgreich.
    • Insgesamt gibt diese Neuerscheinung einen tiefen Einblick in vielfältige Aspekte der typografischen Gestaltung.
  • Horst Pöttker: Beruf zur Öffentlichkeit

    von Carsten Brosda und Daniel Müller (Hrsg.)
    Köln: von Halem 2025 – 416 Seiten

    Das Buch: Der vorliegende Sammelband nimmt Horst Pöttkers 80. Geburtstag zum Anlass, seine zentralen Texte zu den vier Bereichen Theorie, Ethik, Geschichte und Perspektiven des Journalismus zusammenzuführen, um das Wirken des Wissenschaftlers nachzuzeichnen. Horst Pöttker war viele Jahre Professor am Institut für Journalistik der Universität Dortmund und als Gast- und Seniorprofessor u. a. in Hamburg und Wien tätig. Den Angaben zufolge wurde diese Veröffentlichung von der Stiftung Presse-Haus NRZ gefördert.

    Die Autoren: Den Angaben nach ist Dr. Carsten Brosda Senator für Kultur und Medien in Hamburg und Präsident des Deutschen Bühnenvereins sowie Vorsitzender des Kulturforums der Sozialdemokratie. Er wurde an der Universität Dortmund mit einer Arbeit über „Diskursiven Journalismus“ bei Günther Rager und Horst Pöttker promoviert. Dr. Daniel Müller ist Leiter des Graduiertenzentrums „House of Young Talents“ der Universität Siegen. Er war 1996-1998 und 2002-2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter Horst Pöttkers am Dortmunder Institut für Journalistik.

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Die Themen (Auswahl):

    • Öffentlichkeit durch Wissenschaft. Zum Programm der Journalistik
    • Öffentlichkeit als Folgentransparenz. Über ein Regulierungsproblem der modernen Gesellschaft und das Lösungspotential des Journalismus
    • Öffentlichkeit als Sisyphusarbeit. Über unlösbare Widersprüche des Journalismus
    • Öffentlichkeit und Moral. Zu Kernproblemen journalistischer Berufsethik
    • Epochen des Journalismus. Überlegungen zu einem Anwendungsfeld der Kommunikations- und Mediengeschichte
    • Journalismus in der Krise. Ein differenzierungstheoretischer Erklärungsversuch
    • Quo vadis Journalismus? Über Perspektiven des Öffentlichkeitsberufs in der digitalen Medienwelt
    • Geheim, verdrängt, unbekannt. Lücken von Öffentlichkeit: Worüber Medien gern schweigen – und warum sie das tun

    Das Resümee:

    • Der Verlag umschreibt Inhalt und Bedeutung dieser Veröffentlichung wie folgt: „In zahlreichen Aufsätzen hat Horst Pöttker von den 1970er-Jahren bis heute die Bausteine einer Theorie des journalistischen Berufs vorgelegt, die das journalistische Subjekt und die journalistische Ethik konsequent im Blick behält und im Einklang mit der internationalen Journalismusforschung auf den Praxisbezug einer guten Journalismustheorie beharrt.“
    • Der Band thematisiert Ziele und Grundlagen, Voraussetzungen und Bedingungen des Journalismus und hinterfragt Zukunftserwartungen.
    • Damit befasst sich der Band aus wissenschaftlicher Perspektive auf grundsätzliche Art mit dem Journalismus. Er vermittelt Impulse zum vertieften Nachdenken und zu intensiven Überlegungen. Die Beiträge können eine prüfende Betrachtung und Orientierungsfragen anstoßen.
    • Die Veröffentlichung vermittelt Erkenntnisgewinne. Praktischer Nutzen kann der Band eher indirekt bieten, indem die Aussagen Handlungsweisen beeinflussen, z. B. bezüglich der „Qualitäten und Regeln des Journalistenberufs“ (S. 124).
    • Hinsichtlich der Lesbarkeit ist zu berücksichtigen, dass es sich nach Stil und Inhalt um ein wissenschaftliches Buch handelt. Aufgrund der Informationsfülle wird der Stoff gedrängt mit geringer Visualisierung durch Abbildungen etc vermittelt.
    • Insgesamt ein gehaltvolles Buch, das sich durch eine tiefe Analyse auszeichnet und eine Theorie journalistischer Tätigkeiten entwirft.
  • Microsoft Copilot

    von Lisa Crosbie
    Frechen: mitp 2025 – 352 Seiten

    Das Buch: Der Titel befasst sich näher mit der künstlichen Intelligenz Copilot von Microsoft. Copilot ist eine KI-gestützte Assistenztechnologie, die Nutzer bei kreativen, analytischen und operativen Aufgaben unterstützt. Das Buch ist ein praxisorientierter Leitfaden, der den Stoff in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung vermittelt.

    Die Autorin: Lisa Crosbie ist nach Verlagsangaben eine angesehene Expertin für Microsoft-Unternehmensanwendungen. Ihr Schwerpunkt sind die Nutzung von Copilot und Low-Code-Lösungen im Berufsalltag. Sie wurde den Angaben zufolge mehrfach ausgezeichnet.

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Die Themen:

    • Einführung in Copilot
    • Zielführende Prompts für Copilot schreiben
    • Copilot im Web
    • Copilot für Mobilgeräte
    • Copilot in Excel
    • Copilot in Qutlook
    • Copilot in Word
    • Copilotin Power Point
    • Copilot in OneNote

    Das Resümee:

    • Das Buch gliedert sich in drei Themenbereiche: Erste Schritte mit Copilot, zielführende Prompts für Copilot schreiben und Copilot im Web und in der App für Mobilgeräte. Das Werk ist in neun Kapitel unterteilt, die jeweils spezifische Aspekte detailliert betrachten.
    • Copilot kann Journalistinnen und Journalisten nach eigenen praktischen Erfahrungen vielfach unterstützen, u. a. Recherchen erleichtern, Texterstellung optimieren, Ideenfindung verbessern oder Interviews vorbereiten.
    • Wesentliche Stichworte sind u. a.: Antworten, Bilder generieren, Daten, E-Mails, Excel, KI, Notizen, Präsentationen, Prompts, Text, Videos, Word und Zusammenfassen.
    • Die Downloads der Verlagspräsentation umfassen neben Leseprobe und Inhaltsverzeichnis zahlreiche ergänzende Übungsdateien, die bei der Lektüre des Buches eingesetzt werden können. Der Zugriff konnte erfolgreich überprüft werden.
    • Das Buch ist reichhaltig illustriert. Eine Vielzahl von Abbildungen veranschaulicht Sachverhalte und Zusammenhänge, detaillierte Sreenshots zeigen die jeweiligen Bildschirminhalte, Tipps geben nützliche Hinweise, Beispiele verdeutlichen Vorgehensweisen und regen zur Nachahmung an.
    • Der Titel macht die KI Copilot zugänglich und verständlich. Das Buch eignet sich als Lern- und Arbeitsbuch zur tieferen Einarbeitung in die Möglichkeiten von Copilot. Darüber hinaus kann es bedarfsweise zum Nachschlagen herangezogen werden. Risiken und Probleme stehen nur begrenzt in der Aufmerksamkeit.
  • Content Creation mit Künstlicher Intelligenz für Dummies

    von Rafael Bujotzek
    Weinheim: Wiley-VCH 2025 – 511 Seiten

    Das Buch: Gegenstand dieser Neuerscheinung ist, Inhalte kreativ und effizient mit Künstlicher Intelligenz zu erstellen. Das Buch erscheint in der Verlagsreihe „für Dummies“, die die jeweiligen Themen in aufgelockerter Weise vermittelt.

    Der Autor: Rafael Bujotzek ist nach Verlagsangaben studierter Online-Journalist und hat für namhafte Medienhäuser in Radio und Fernsehen und auch online gearbeitet. Seit mehr als zwanzig Jahren berät Bujotzek außerdem mit seinem IT-Unternehmen glisco internet services Unternehmen, Verbände und Behörden.

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Die Themen:

    • Generieren mit KI
    • Was bleibt vom Hype? Goldrausch, Ernüchterung und Zeitenwende
    • Content: Ein Königreich für Inhalte
    • Sicher von Anfang an: Registrierung bei den Diensten
    • Der erste Kontakt mit ChatGPT und den O-Modellen
    • Drum prüfe, wer sich ewig bindet: Angebote im Vergleich
    • Lokaler Anbau statt Massen-KI-Haltung: Eigene Modelle betreiben
    • Prompting: Zeit für den richtigen Prompt
    • Texte auf Knopfdruck aus dem Generator
    • Bilder: Kunst, Fotografie und Magie mit KI
    • Töne: Synthetisierte Sprache und klangvolle Musik mit KI
    • Videos: Bewegtbild und Animation mit KI
    • Design und Content: Gestalten und Arbeiten mit KI
    • Workflows optimieren und automatisieren
    • Der Copilot von Microsoft
    • Surfen und Suchen: KI statt Google und Co
    • Werkzeuge online finden
    • Best Practices – die Erfolgsgeschichten
    • Endlich Barrierefreiheit – Grenzen überwinden mit KI
    • Fallstricke für Juristen und Jurys
    • Ethik und Verantwortung
    • Wie es weitergeht
    • Zehn Quellen, um über KI auf dem Laufenden zu bleiben
    • Zehn (plus eins) KI-Tipps für langweilige Regentage
    • Zehn unnütze Fakten über Künstliche Intelligenz

    Das Resümee: 

    • Das Buch spannt einen breiten Überblick über Themen der Inhaltserstellung.
    • Dazu ist diese Neuerscheinung in sechs Themenbereiche unterteilt, die insgesamt 25 Kapitel umfassen: Teil I: Künstliche Intelligenz verstehen: Wer schreibt da? Teil II: Schnell loslegen: Der Weg zur Künstlichen Intelligenz, Teil III: Praktische Anwendungen: It’s Tool Time! Teil IV: Arbeitsalltag mit KI: Innerhalb bestehender Anwendungen, Teil V: Recht fraglich – wo geht es hin? Teil VI: Der Top-Ten-Teil.
    • Betrachtet werden beispielsweise diese Aspekte: Grundsätzliches zur KI, Ablauf von Content Creation, das Schützen von Daten, Angebote im Vergleich, eigene Modelle betreiben, Kreativität, Musik generieren, Beispiele für Filmeffekte mit KI, E-Learning mit KI, Lernangebote, Sicherheit und Stabilität.
    • Journalistische Aufgaben und Anforderungen sind explizit Themen von zwei Abschnitten: Content Creation im Journalismus und KI und Journalismus.
    • Die „Schummelseiten“ bieten Zusammenfassungen ausgewählter Problemstellungen. Der Top-Ten-Teil vermittelt vielfache Anregungen und weist den Zugang zu nützlichen Quellen.
    • Symbole, z. B. eine Lupe, erklären und charakterisieren Textinhalte, textliche Gestaltungselemente, etwa Fettungen und Aufzählungen, erleichtern den Zugang zu den Ausführungen, die tiefe Gliederung hilft der Orientierung.
    • Die verschiedenen Fragestellungen, die sich aus dem Buchtitel ergeben, werden als Bestandteile eines zusammenhängenden Ganzen kommuniziert. Dadurch ist Band recht informativ.
  • KI-Prompts schreiben für Dummies

    von Stephanie Diamond und Jeffrey Allan
    Weinheim: Wiley-VCH – 288 Seiten

    Das Buch: „Einfach unmissverständlich mit KI kommunizieren“ ist Ziel und Gegenstand dieser Veröffentlichung aus Verlagssicht . Eine Übersetzung aus dem Amerikanischen von Judith Muhr. Das Buch erscheint in der Verlagsreihe „für Dummies“, die die jeweiligen Themen in aufgelockerter Weise vermittelt.

    Der Autor und die Autorin: Als Direktor des Instituts für Verantwortungsvolle Technologie an der Universität Nazareth ist Jeffrey Allan den Angaben zufolge eine führende Stimme für die Förderung verantwortungsbewusster KI und deren Anwendung in Wirtschaft und Gesellschaft. Stephanie Diamond ist Vordenkerin, Fachfrau für Management-Marketing und Gründerin von Digital Media Works, Inc. – einem Online-Marketing-Unternehmen.

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Die Themen:

    • Einleitung
    • Grundlagen der generativen KI
    • Ausgaben der generativen KI
    • Auf den wichtigsten KI-Plattformen navigieren
    • Erfolgreiche KI-Prompts entwickeln und schreiben
    • KI-Inhalte für Autoren und Marketingspezialisten
    • Visuelle Erfahrungen mit KI für Designer
    • Erweiterung des eigenen Portfolios mit KI für Kreative
    • Personalisierung der Customer Journey mit KI
    • Ihre Online-Geschäfte voranbringen mit KI
    • Besserer Kundenservice mit KI-Chatbots
    • Aufbau einer KI-gestützten persönlichen Marke
    • Arbeitsplatzsicherheit in der Welt der KI
    • Ethische Aspekte einer verantwortungsvollen Nutzung von KI
    • KI testen und verantwortungsvoll einsetzen
    • Zehn Fehler, die Sie beim Schreiben von KI-Prompts vermeiden sollten
    • Zehn Anzeichen dafür, dass Sie KI in Ihre Arbeit einbinden sollten
    • Zehn KI-Strategien zur Förderung des Geschäftserfolgs

    Das Resümee:

    • Der Buchtitel ist etwas missverständlich. Ein wesentlicher Teil des Buches befasst sich zwar mit Prompts in einem breiten Zusammenhang. Darüber hinaus erstreckt sich diese Veröffentlichung auch auf andere wichtige Sachverhalte (siehe Themenangaben).
    • Das Buch gliedert sich in sechs Themenbereiche: 1. Generative KI – erste Schritt, 2. Die Kunst, die richtigen Prompts zu schreiben, 3. KI-gestützte Geschäftsstrategie, 4. Zukunftssicherheit für Ihre Karriere, 5. Verantwortungsvolle Nutzung von KI, 6. Der Top-Ten-Teil. 17 Kapitel (siehe unter Themen) untergliedern diese Themenblöcke.
    • Der Titel ist darauf gerichtet, durch eine den Ansprüchen genügende KI-Nutzung gute Arbeitsergebnisse zu erzielen.
    • Die „Partnerschaft“ zwischen Menschen und KI erfährt viel Aufmerksamkeit. Die Themen Nutzung der KI für die persönliche berufliche Entwicklung sowie ethische Aspekte nehmen viel Raum ein.
    • Der Text ist gut strukturiert und durch visuelle Elemente wie Aufzählungen, Hervorhebungen und Symbole leicht lesbar. Zahlreiche Tabellen und Abbildungen veranschaulichen Sachverhalte und Zusammenhänge.
    • Das in diesem Buch vermittelte Wissen kann vielfältigen Nutzen bringen.
  • Bewegtbild-Journalismus

    von Daniel Moj
    Köln: Herbert von Halem Verlag – 304 Seiten

    Das Buch: Der Titel erscheint als 115. Band der Reihe „Praktischer Journalismus“ in 3., völlig überarbeiteter Auflage. Er weist sich als „Handbuch für TV, Online und Social Media“ aus. Nach den Worten des Autors ist es für alle gedacht, „die die Kunst des Journalismus mit den Medien Film und Video erlernen oder vertiefen möchten“. Der Titel wendet sich an eine breite Zielgruppe von Medienschaffenden, u. a. Studierende, Praktikanten und Volontäre, Reporter und Redakteure.

    Der Autor: Nach Verlagsangaben ist Daniel Moj freier Journalist, Filmemacher und Dozent. Als Grenzgänger zwischen TV-Journalismus und Unternehmenskommunikation berät und produziert er für Wirtschaft und Medien.

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Die Themen:

    • Einleitung
    • Filmisches Erzählen
    • Dramaturgie des Films
    • Checkliste: Storytelling und Dramaturgie
    • Exposé und Treatment
    • Checkliste: Themenfindung und Recherche
    • Journalistische Darstellungsformen
    • Interpretierende Formen
    • Checkliste: Darstellungsformen
    • Onboarding der Crew
    • Arbeit der Crew
    • Der Journalist in der Postproduktion
    • Montage und Schnitt
    • Schreiben für das Hören
    • Klarheit im Text
    • Kraft der Sprache
    • Anhang

    Das Resümee:

    • Im Kern geht es, so der Autor, darum, „welche Fähigkeiten ein Journalist beherrschen muss, um seine Inhalte zielgerichtet zu präsentieren und die Zuschauer zu fesseln“.
    • Dem Autor gelingt es zu vermitteln, dass dem Bewegtbild-Journalismus eine besondere Bedeutung im modernen Medien- und Nachrichtenwesen zukommt. Eine journalistische Ausprägungsform, um in einer zunehmend visuellen und digitalen Welt Informationen zu verbreiten und Debatten anzuregen.
    • Neben vielfältigem konzeptionellen Wissen bietet das Buch vor allem Handwerkliches zum Ausüben des Bewegtbild-Journalismus.
    • Die vorliegende Neuauflage gliedert sich in diese Themenbereiche: A. Alles ist eine Geschichte – Storytelling und Dramaturgie, B. Filme starten am Schreibtisch, C. Arbeiten mit Format, D. Jagd nach Bild und Ton, E. Filme entstehen am Schnittplatz, F. Die Macht der Worte. Diese Themenbereiche werden in zahlreiche Abschnitte untergliedert.
    • Die mehrfarbige Gestaltung und die übersichtliche Aufmachung machen das Buch lesefreundlich. Geflügelte Worte in auffallender Gestaltung lockern den Text auf und laden zum Reflektieren ein.
    • 45 Abbildungen verdeutlichen Aussagen. Eine Vielzahl von Infoboxen hebt Wichtiges hervor oder vertieft Sonderthemen. Die tiefe Gliederung erleichtert den Überblick und die Orientierung.
    • Der Anhang befasst sich mit diesen Aufgabenstellungen: Grundausrüstung von Produktionsteams, Kalkulation einer Produktion sowie Einkommen aus Bewegtbild-Journalismus.
    • Unter funktionalen Aspekten berührt das Buch mehrere Buchgenres. Es lässt sich zum Erlenen als Fachbuch einsetzen oder als Nachschlagewerk, um etwas Bestimmtes zu erfahren oder letztlich auch als inspirierender Ratgeber.

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