DFJV begrüßt Erhöhung der Kontrollen bei Künstlersozialkasse Gesetzesentwurf verabschiedet.

Die Künstlersozialkasse (KSK) soll künftig durch mehr Kontrollen bei den abgabepflichtigen Unternehmen gesichert werden. Der Deutsche Bundestag stimmte vergangene Woche einem entsprechenden Gesetzesentwurf zur „Stabilisierung des Künstlersozialabgabesatzes“ einstimmig zu. Der von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) vorgelegte Entwurf sieht vor, die Zahl der Kontrollen bei den abgabepflichtigen Unternehmen von bisher 70.000 auf rund 400.000 pro Jahr zu steigern.

Die Regierung erhofft sich durch die Maßnahme jährliche Mehreinnahmen von rund 32 Millionen Euro für die Künstlersozialkasse. Die strengeren Kontrollen sollen künftig im Rahmen der mindestens alle vier Jahre stattfindenden Arbeitgeberprüfungen erfolgen. Neben der weiterhin zuständigen Deutschen Rentenversicherung bekommt auch die Künstlersozialkasse ein eigenes Prüfrecht.

Der Deutsche Fachjournalisten-Verband (DFJV) begrüßt die Verabschiedung des Gesetzesentwurfs ausdrücklich, da er einen wichtigen Schritt darstellt zu mehr Abgabegerechtigkeit und damit zur Sicherung der Künstlersozialkasse insgesamt. Freie Journalisten, die zu über 70 Prozent in der KSK versichert sind, zählen zu den Gewinnern des geplanten Gesetzes.

Der DFJV, der in der Vergangenheit unter anderem die Petition des Deutschen Tonkünstlerverbands zur Stabilisierung der Künstlersozialkasse unterstützt hatte, bietet seinen Mitgliedern über seinen Vertragsrentenberater eine kostenlose Erstberatung zum Thema Künstlersozialkasse an. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

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