Allgemeine Hinweise

Grundsätzlich müssen Verbraucherjournalisten eine große Neugierde für alles Neue mitbringen. Hinzu kommt die Bereitschaft, sich intensiv mit den Neuerungen auseinanderzusetzen, diese gründlich zu testen und alle offiziellen Angaben der Anbieter kritisch zu hinterfragen.

Erste Erfahrungen im Verfassen von Testberichten können sie bereits sehr frühzeitig sammeln. Beispielsweise dadurch, dass sie für verschiedene Online-Portale Spiele- oder Produkttests verfassen. Entsprechende Kommentarfunktionen gehören bei allen großen Online-Shops zum gängigen Service für die Seitenbesucher. Hier bekommen sie auch direktes und unmittelbares Feedback von anderen Kunden, welche diese Produkte gekauft haben. Denn ebenso gehört es zum Service vieler Shopbetreiber, dass die Kunden Rezensionen und Produkttests dahingehend bewerten können, ob diese hilfreich waren oder eher nicht.

Welches Studium ist empfehlenswert?

Angehende Verbraucherjournalisten, die den klassischen Weg über ein Hochschulstudium und ein anschließendes Volontariat gehen wollen, können schon durch die Wahl des Studiums den Weg in Richtung Verbraucherjournalismus einschlagen. Da dieses Ressort sehr breit gefächert ist, können sie allerdings nur einen Teilbereich der fachlichen Qualifikation abdecken. Ein fachspezifisches Studium lohnt sich für sie vor allem, wenn sie später im technischen Bereich oder auf dem Finanzsektor journalistisch arbeiten wollen. Andernfalls empfiehlt sich eher ein Studium der Kommunikationswissenschaft oder eine andere Geisteswissenschaft.

Das Studium bietet den angehenden Verbraucherjournalisten zudem den Vorteil, dass sie ohne Probleme in einem anderen journalistischen Ressort arbeiten können. Das empfiehlt sich vor allem für Verbraucherjournalisten, die nach ihrer Ausbildung eine Festanstellung anstreben. Denn die Zahl der Fachmedien, die sich auf Verbraucherjournalismus spezialisiert haben, ist trotz der großen Bedeutung dieses Ressorts relativ überschaubar. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie zunächst für ein Publikumsmedium arbeiten müssen, bis sie sich als Verbraucherjournalisten etabliert haben und ausschließlich in diesem Bereich arbeiten können, ist daher als eher hoch anzusehen.

Ingenieurwissenschaften für Technikfans

Angehende Verbraucherjournalisten, die sich im späteren Berufsleben auf die Welt der Technik spezialisieren wollen, sollten ein Studium im Bereich der Ingenieurwissenschaften in Erwägung ziehen. Unter diesem Sammelbegriff werden mehrere Wissenschaften zusammengefasst, die sich mit technischen Entwicklungen, Produktionstechnik oder Konstruktion beschäftigen.

Die Ingenieurwissenschaften lassen sich grob in folgende Bereiche einteilen: Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Maschinenbau sowie Bioingenieurwesen, Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen. Besonders interessant für angehende Verbraucherjournalisten ist der Teilbereich der Elektrotechnik, der sowohl die Elektronik als auch Nachrichten- und Energietechnik abdeckt. Da die Elektrotechnik einen immer größeren Stellenwert im Alltag der meisten Verbraucher einnimmt, können sich die Nachwuchsjournalisten ein tiefgründiges Fachwissen in einem Bereich, der auch im Verbraucherjournalismus einen wachsenden Stellenwert einnehmen dürfte, aneignen.

Ein ähnlich fundiertes Wissen können sich die angehenden Verbraucherjournalisten im Bereich der Wirtschaftswissenschaften aneignen. Als wichtigste Fächer gelten die Betriebswirtschafts- und die Volkswirtschaftslehre. Während sich die Volkswirtschaft grundlegenden wirtschaftlichen Zusammenhängen widmet, überträgt die Betriebswirtschaft diese Zusammenhänge auf einzelne Betriebe.


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