Ausblick

Die aktuelle Entwicklung im Netz zeigt, dass die Interesse der User an lokalen Themen ungebrochen ist. Neben Lokalblogs, die ganz oder teilweise von Profijournalisten betreut werden, hat sich eine ganze Reihe von sogenannten Bürgerblogs und Watchblogs etabliert, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, aktuelle Entwicklungen kritisch zu beobachten und zu begleiten.

Diese Entwicklung zeigt aber auch, dass viele Nutzer gerade im Lokaljournalismus mit der Berichterstattung durch die etablierten Medien unzufrieden sind. Für junge und engagierte Journalisten mit einer fundierten Ausbildung ergeben sich also hervorragende Chancen, in bestehende Projekte einzusteigen oder ein eigenes Projekt auf dem Markt zu etablieren. Zumindest dann, wenn sie in ihrem Medium einen qualitativ hochwertigen Journalismus gewährleisten können.

Wie lässt sich die Finanzierung stemmen?

Das größte Problem dieser Projekte stellt die Finanzierung dar. Denn selbst etablierte Blogs mit hohen Zugriffszahlen erwirtschaften gerade einmal so viel Umsatz, dass journalistische Profis, die sich hier engagieren, oft erhebliche Abstriche beim Honorar machen müssen. Die Betreiber bieten zwar Werbeplätze an und arbeiten mit der Unterstützung von Vereinen oder Förderkreisen, nutzen aber noch nicht alle finanziellen Möglichkeiten, welche das Netz bietet. Luft nach oben besteht also vor allem für Journalisten, die nicht nur mit einem hohen journalistischen Anspruch, sondern - gegebenenfalls mit einem Partner - auch mit Geschäftssinn an ihr Projekt herangehen.


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