Themenfindung

Was die Themenfindung angeht, haben es Journalisten in der Justizberichterstattung im Vergleich zu anderen Ressorts vergleichsweise einfach. Bei Verfahren vor Gericht sind die Themen vorgegeben. Die Journalisten müssen lediglich noch entscheiden, welche Prozesse für die Öffentlichkeit so sehr von Interesse sind, dass sie eine Berichterstattung rechtfertigen.

Auch wenn sie Gesetzesänderungen thematisieren, werden den Journalisten die Themen der Berichterstattung vorgeschrieben. Die journalistische Leistung besteht in diesem Fall darin, die passenden Themen auszuwählen und entsprechende Schwerpunkte zu setzen.

Sie können die reine Berichterstattung außerdem dadurch aufwerten, dass sie den jeweiligen Beitrag in einem dazu passenden Bericht unabhängig vom aktuellen Fall beleuchten. Bei Änderungen im Steuerrecht bietet es sich beispielsweise an, die Entwicklung der jeweiligen Steuerart zu erläutern. Bei Gerichtsverfahren dagegen bietet es sich gelegentlich an, ähnliche Fälle aus der Region und deren Ausgang zu schildern. Wird aktuell beispielsweise ein Mordfall vor dem Strafgericht behandelt, bietet es sich an, einen gesonderten Beitrag über ungeklärte Mordfälle im Zuständigkeitsbereich der jeweiligen Polizeiinspektion zu bringen und daraus insgesamt ein Sonderthema zu machen. Da Mord zu den Straftaten zählt, die nicht verjähren und zugleich die Aufklärungsquote sehr hoch ist, müssen die Journalisten hier in den Polizeiakten teilweise sehr weit zurückgehen und können auf so manche interessante Geschichte stoßen.


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