Reporter ohne Grenzen: Rangliste der Pressefreiheit 2017 veröffentlicht Deutschland unverändert auf Platz 16.

Die Journalistenorganisation „Reporter ohne Grenzen (ROG)“ hat am heutigen Mittwoch die Rangliste der Pressefreiheit 2017 veröffentlicht. Aus dieser geht hervor, dass sich die Situation für Journalisten und Medien weltweit verschlechtert hat. Gründe hierfür seien eine medienfeindliche Rhetorik führender Politiker, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien.

Die Rangliste der Pressefreiheit 2017 vergleicht die Situation für Journalisten und Medien in 180 Staaten und Territorien. Untersucht wurde im Wesentlichen das Kalenderjahr 2016. Grundlagen der Rangliste sind ein Fragebogen zu allen Aspekten unabhängiger journalistischer Arbeit sowie die von Reporter ohne Grenzen ermittelten Zahlen von Übergriffen, Gewalttaten und Haftstrafen gegen Journalisten.

Die vorderen Plätze im diesjährigen Ranking nehmen die skandinavischen Länder Norwegen, Schweden und Finnland ein – hier können Journalisten weitestgehend frei arbeiten. Schlusslicht in der Statistik ist Nordkorea.

Wie im Vorjahr ist Deutschland auf Platz 16 der Rangliste zu finden. Bedenklich seien hierzulande unter anderem zunehmende Anfeindungen und Gewalt gegen Journalisten sowie gesetzliche Regelungen wie die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung, so ein Detailbericht zu Deutschland.

Weiterführende Informationen zur Rangliste der Pressefreiheit 2017 finden Sie hier.

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