Anti-Corona-Demos: Mehrere Angriffe auf Journalisten Beleidigt, bespuckt und geschlagen.

Am vergangenen Wochenende ist es bei den Berliner Corona-Demos vermehrt zu Angriffen und Bedrohungen gegenüber Journalisten gekommen. Nach vorliegenden Informationen der Deutschen Journalistinnen und Journalisten-Union (dju) in ver.di wurden zwei Redaktionen bedroht, fünf Fernseh-Kamerateams mit jeweils zwei bis drei Personen sowie 12 weitere Journalisten wurden bedrängt, beleidigt, bespuckt und geschlagen. Hervorzuheben ist ein brutaler Angriff auf vier Journalisten durch 10 bis 15 Demonstrationsteilnehmer der rechtsextremen Gruppe „Identitären Bewegung“ in der Nähe des Brandenburger Tor. Die vier Journalisten wurden massiv angegriffen und bedräng und mit den Worten „Ihr werdet totgemacht“ bedroht. Zwei Behinderungen der Pressearbeit gab es auch von Seiten der Berliner Polizei und der Bundespolizei.

Die Teilnehmerzahl der Anti-Corona-Demos am Wochenende betrug laut Berliner Polizei 38.000 und setzte sich aus verschiedenen Gruppen zusammen, wie dem Aktionsbündnis „Querdenken 711“, Corona-Rebellen, Reichsbürgern und Mitgliedern der AfD, NPD und der Identitären Bewegung.

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