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Fachbuch-Rezensionen

Auf dieser Seite weisen wir regelmäßig auf interessante Neuerscheinungen und wichtige Neuauflagen zu den Berufsfeldern Journalismus, Medien und Presserecht sowie Public Relations hin. Die Zusammenstellung der Fachliteratur erfolgt mit der geschätzten Unterstützung unseres DFJV-Ehrenmitglieds Alfred Biel.

Transparenzhinweis: Die Rezensionen werden eigenverantwortlich und unabhängig erstellt. Bei der Recherche und zur sprachlichen Optimierung wird KI-Unterstützung genutzt. Die inhaltliche Bewertung und Schlussfolgerung basieren ausschließlich auf der Expertise und dem Urteil des Autors.

  • Handbuch Literaturkritik

    herausgegeben von Christoph auf der Horst und Sabine Brenner-Wilczek
    Heidelberg: J.B. Metzler 2025

    Auf einen Blick: Der Verlag präsentiert ein anspruchsvolles Handbuch zur Literaturkritik. Das Werk eröffnet einen systematischen Zugang zur Geschichte, Systematik und Praxis dieser Disziplin. 40 Kapitel beschreiben und analysieren die vielfältigen Entwicklungen des literarischen Lebens und den vielschichtigen Wandel der Literaturkritik.

    Hinter den Seiten: Herausgegeben wird das Handbuch von Sabine Brenner-Wilczek, Direktorin des Heinrich-Heine-Instituts und Jurymitglied des Düsseldorfer Literaturpreises, sowie Christoph auf der Horst, der an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf die Arbeitsstelle für moderne Lehrdidaktik und -methodik leitet. Insgesamt 29 Autorinnen und Autoren bündeln ihre Expertise, um das Thema in seiner gesamten Breite zu erschließen.

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Inhalt:

    • Vom Sinn und Nutzen der Literaturkritik
    • Traditionslinien deutschsprachiger Literaturkritik
    • Epochale Grundzüge der Literaturkritik
    • Literaturkritik und Literaturwissenschaft
    • Analysemethoden der Literaturkritik
    • Gattungen der Literaturkritik
    • Literaturkritik und ihre Medien
    • Literaturkritik und Literaturbetrieb

    Leseerfahrung:

    • Die Literaturkritik ist eine Institution des literarischen Lebens, die literarische Werke kommentiert, vergleicht und bewertet. Ihr kommt damit eine Mittlerfunktion zwischen Werk/Autor-/in und Publikum zu.
    • Das Buch präsentiert das Themengebiet Literaturkritik in einer methodisch strukturierten Weise und beleuchtet es sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus praxisorientierter Perspektive.
    • Breiten Raum nehmen Geschichte und Entwicklungslinien ein, denn Literaturkritik gab es bereits in der griechischen und römischen Antike.
    • Literaturwissenschaftliche Betrachtungen, etwa zur Kanonbildung oder zur feministischen Literaturkritik, bilden einen weiteren Schwerpunkt.
    • Die journalistische Textform Rezension mit ihren verschiedenen Gestaltungs- und Erscheinungsformen sowie Aspekte des literarischen Journalismus versammeln sich im letzten Teil des Buches. Behandelt werden u.  a.: Rezension, Interview und Autorenporträt, Reportage, Bestenliste, Feature, Talkshow sowie Lektorat und Verlagswesen.
    • Das Buch ist typografisch lesefreundlich gestaltet; die einzelnen Beiträge zeichnen sich durch einen systematischen und übersichtlichen Aufbau aus. Abbildungen kommen als gestalterisches Element jedoch wenig zum Einsatz. Die Beiträge weisen durchgehend ein hohes sprachliches und inhaltliches Niveau auf.
    • Auf der Basis eines soliden wissenschaftlichen Fundaments eröffnet das Handbuch einen breiten Zugang zur Literaturkritik und zum Umgang mit Fragen der Beurteilung des Schrifttums. Die anspruchsvolle Lektüre erläutert Merkmale der Literaturkritik und verdeutlicht Qualitätsansprüche.
  • Behind the News

    von Mary Abdelaziz-Ditzow
    Berlin: Ullstein 2026 – 330 Seiten

    Auf einen Blick: Mary Abdelaziz-Ditzow wirft einen kritischen Blick hinter die Kulissen der deutschen Medienwelt. Analytisch setzt sie sich mit Branchenstrukturen und Märkten auseinander, hinterfragt Unternehmen und beleuchtet das Verhältnis zu den Mediennutzern. Der Band geht über Theorie und Grundsatzdiskussionen hinaus, wie der programmatische Untertitel hervorhebt: „So navigierst du sicher zwischen Manipulation und Information“. Damit stellt die Autorin eine praktische Orientierungshilfe für den modernen Medienkonsum in Aussicht.

    Hinter den Seiten: Mary Abdelaziz-Ditzow ist nach Verlagsangaben preisgekrönte Journalistin und Moderatorin. Sie war viele Jahre als Wirtschaftsjournalistin beim Handelsblatt tätig, bevor sie 2022 zu ntv wechselte, wo sie die Wirtschaftsredaktion leitete. Seit April 2025 ist sie Chefredakteurin für Wirtschaft und News beim Portal Finanzfluss und entwickelt dort innovative journalistische Formate mit hoher Reichweite wie den Podcast Im Loop.

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Inhalt:

    • Was du über die Medien wirklich wissen musst
    • Nichts ist mächtiger als eine gute Geschichte
    • Wie böse sind die Medien wirklich?
    • Wenn Nachrichtenmedien lenken, worüber du nachdenkst
    • Über „die Wahrheit“, die es nicht gibt
    • Die deutsche Nahost-Berichterstattung
    • Weil sich schlechte Nachrichten besser verkaufen
    • Die Superspreader in der Newswelt
    • Die toxische Symbiose zwischen dir und den Medien
    • Wie sich die Medien von der Gesellschaft zunehmend entkoppeln
    • Die Medien bleiben für dich trotz allem unverzichtbar

    Leseerfahrung:

    • Themen wie Medienbias, Framing, die ökonomische Abhängigkeit von Einschaltquoten und Klickraten, die Betonung kritischer und sensationeller Meldungen sowie Polarisierung und Pluralismus prägen diese Veröffentlichung. Die Autorin führt diese Schlagworte zu einer kritischen Bestandsaufnahme der deutschen Medienwelt zusammen.
    • Die Insiderin formuliert das Ziel, zu einem bewussteren Umgang mit den Medien beizutragen. Dazu vermittelt sie erstens Wissen über die heutigen Medien und Mediensysteme, zweitens ruft sie dazu auf, die eigene Mediennutzung zu reflektieren und die Medienentwicklung kritisch zu beobachten, und drittens ermutigt sie dazu, selbstständig und kreativ auf Mediengestaltung einzuwirken.
    • Die Autorin schreibt kenntnisreich und engagiert, persönlich und reflektiert.
      Sie legt ein Debattenbuch vor, das gelegentlich in Richtung Medienschelte tendiert, diskussionswerte und diskussionsbedürftige Aspekte aufzeigt und letztlich in der Feststellung mündet: Medien bleiben – trotz allem – notwendig und unverzichtbar, idealerweise jedoch in verbesserter Form.
    • Für ein Taschenbuch bietet die Veröffentlichung hohen Lesekomfort. Dies ergibt sich vor allem aus der tiefen Gliederung, den zahlreichen Zwischenüberschriften und den vielen eingebauten Merksätzen.
    • Ein Glossar erläutert von „Agenda-Building“ bis „Zwei-Quellen-Prinzip“ wesentliche journalistische Begriffe.
    • 239 Fußnoten liefern Quellenangaben, ergänzen Textpassagen und spiegeln die Auseinandersetzung der Autorin mit der Materie wider.
    • Insgesamt macht das Werk die großen Herausforderungen sowie die tiefgreifenden Risiken und Probleme der Medien und des Journalismus deutlich und greifbar. Damit präsentiert die Autorin ein leidenschaftliches Plädoyer für Qualitätsmedien und Qualitätsjournalismus.
  • Künstliche Intelligenz im Journalismus

    von Markus H. Dahm / Kevin Hermeneit
    Wiesbaden: Springer 2025, 52 Seiten

    Auf einen Blick: Dieser Band erscheint in der Reihe FOM-Edition Kompakt. Hinter „FOM“ steht eine gemeinnützige Hochschule für Berufstätige. Die Buchreihe fasst laut Verlag vielfältige aktuelle Themen und Fragestellungen kompakt und übersichtlich zusammen. Das vorliegende Buch widmet sich der Künstlichen Intelligenz zwischen redaktioneller Praxis und gesellschaftlicher Akzeptanz.

    Hinter den Seiten: Prof. Dr. Markus H. Dahm ist Organisationsentwicklungsexperte und Berater für Strategiefragen, Digital Change & Transformation. Zudem lehrt und forscht er an der FOM Hochschule in den Themenfeldern Strategisches Management, Künstliche Intelligenz und Digital Management. Kevin Hermeneit schloss 2024 seinen Master in Business Consulting & Digital Management ab. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in Medienstrategie, Digitalisierung und Vermarktungsstrategie. Seit 2023 unterstützt er als Referent der Geschäftsführung die NOZ/mh:n MEDIEN in strategischen Projekten der Unternehmensgruppe.

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Inhalt:

    • Warum wir über KI im Journalismus sprechen müssen
    • Vom Zeitungsmacher zum Digitalvermittler – Journalismus im Wandel
    • Wie Künstliche Intelligenz funktioniert
    • Status quo von KI in Redaktionen – Einblicke aus der Praxis
    • Was Leser denken – Akzeptanz und Erwartungen im KI-Zeitalter
    • Was Medienhäuser jetzt tun sollten – Empfehlungen aus Theorie und Praxis
    • Ausblick auf den Journalismus mit KI

    Leseerfahrung:

    • Die Autoren betonen zunächst die Notwendigkeit, über KI im Journalismus zu sprechen. Anschließend thematisieren sie den Wandel des Journalismus. Wie Redaktionen KI heute einsetzen sowie das Spannungsfeld zwischen Effizienz und Risiko bilden weitere Schwerpunkte. Wichtige Aspekte sind das Vertrauen, die Transparenz und die Zukunft journalistischer Qualität. Die Ausführungen gehen auch auf die potenziellen Folgen für die Lesenden ein. Ein Überblick über empfehlenswerte Aktivitäten von Medienhäusern und Medienschaffenden beschließt die Arbeit.
    • Das Werk bietet damit einen Überblick über den Stand der Diskussionen und Arbeiten zur Künstlichen Intelligenz im Journalismus. Das Buch hat den Charakter einer kommentierenden Bestandsaufnahme.
    • Als praxisorientierte Publikation konzipiert, richtet sich das Werk an Medienschaffende sowie an Studierende, die einen Überblick zum aktuellen Branchenthema KI suchen.
    • Das Buch vermittelt keine abschließenden Lösungen, sondern verweist auf Erfahrungen und Entwicklungen, gibt Hinweise und Impulse. Es konkretisiert wesentliche Fragestellungen, etwa die Problematik von Transparenzhinweisen, den Aufbau von Richtlinien oder die Bedeutung von Medienkompetenz.
    • Überblicksartig machen die Autoren wichtige Aufgabenstellungen und mögliche Herangehensweisen deutlich. Die Auswirkungen auf die Medienarbeit und die denkbaren Rückwirkungen auf Journalismus und Lesende stehen im Fokus dieser Veröffentlichung.
    • Der Band eignet sich daher als Einstieg in das Themenfeld KI und Journalismus und bietet hierzu eine grundlegende Orientierungshilfe.
  • Handbuch Journalismus heute

    von Norbert Jonscher
    Tübingen: UVK 2026, 363 Seiten

    Auf einen Blick: Der Band ist als Aktualisierung und Fortschreibung klassischen journalistischen Grundlagenwissens konzipiert. Er verbindet – gemäß Untertitel – Theorie und Praxis der Print-, Rundfunk- und Onlineberichterstattung und erfüllt damit den Anspruch eines universellen, medienübergreifenden Lehrwerks.

    Hinter den Seiten: Der Autor Dr. Norbert Jonscher ist Journalist, Wissenschaftsredakteur und Verfasser journalistischer Lehrwerke.

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Inhalt:

    • Geschichte des Journalismus
    • Der Journalist – Definition, Berufsbild und Selbstverständnis
    • Regeln und Sorgfaltspflichten – Worauf ein Journalist achten muss
    • Typologie des Journalismus – Grundformen und Arten der Berichterstattung
    • Wie eine Story entsteht – Der journalistische Arbeitsprozess in fünf Schritten
    • Textsorten im Journalismus – Formen und Formate der journalistischen Darstellung
    • Regeln der Pressesprache: Wie Journalisten richtig schreiben und texten
    • Arbeitssituation von Journalisten

    Leseerfahrung:

    • Das Buch stellt die zentralen Prinzipien des Journalismus vor und schafft somit eine verlässliche Grundlage für das Studium sowie die praktische Arbeit. Der Autor behandelt die journalistischen Grundlagen – im Vergleich zu anderen Einführungen – besonders intensiv: a) Berufsbild und Selbstverständnis (ca. 30 Seiten), b) Regeln und Sorgfaltspflichten (ca. 50 Seiten), c) journalistische Arbeitsprozesse (ca. 30 Seiten).
    • Die geschichtliche Entwicklung des Journalistenberufs sowie vielfältige historische Bezüge im laufenden Text sind dem Autor wichtig. Die Grundformen des Journalismus – etwa der Fachjournalismus – werden näher erläutert; die Textsorten überblicksartig dargestellt; das Schreiben und Texten detailliert behandelt. Die Künstliche Intelligenz erscheint als Unterpunkt im Kapitel zur Arbeitssituation sowie an verschiedenen Stellen des Buches, etwa als „Roboterjournalismus“.
    • Eine Vielzahl von Abbildungen veranschaulicht die Ausführungen. Die zahlreichen Personenabbildungen (Fotos, Gemälde, Stiche etc.) sind für ein Fachbuch eher ungewöhnlich. Infoboxen heben Wichtiges hervor oder liefern Beispiele. Die mehrfarbige Gestaltung, die tiefe Gliederung und die aufgelockerte Darstellung erhöhen den Lesekomfort.
    • Das Buch verdeutlicht journalistische Aufgaben, macht den journalistischen Auftrag im politischen und gesellschaftlichen Kräftefeld bewusst und skizziert den Wandel des Journalismus inmitten technologischer Veränderungen und veränderten Nutzungsverhaltens – insofern ist der Buchtitel „Journalismus heute“ insgesamt treffend gewählt.
    • Dieses Studien- und Ausbildungswerk eignet sich als Einführung in den Journalismus – insbesondere für Studierende der Journalistik sowie der Kommunikations- und Medienwissenschaften, für Seiteneinsteiger und für alle Medienschaffenden, die ein Update des journalistischen Fundaments suchen.
  • Medienskepsis in Ostdeutschland

    von Michael Meyen und Lukas Friedrich
    Köln: von Halem 2025 – 205 Seiten

    Auf einen Blick: „Warum das Misstrauen in den Journalismus kein Erbe der DDR ist“ – der Untertitel bringt Ziel und Kern des Buches präzise auf den Punkt. Die Veröffentlichung bietet eine wissenschaftlich fundierte Untersuchung zur Medienresonanz und Medienbewertung in den neuen Bundesländern.

    Hinter den Seiten: Prof. Dr. Michael Meyen ist seit 2002 Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU München. Seine Forschungsschwerpunkte sind Medienrealitäten, Kommunikations- und Fachgeschichte sowie Journalismus. Lukas Friedrich ist seit 2022 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU München (Dissertationsprojekt: Leitmediale Narrative zur Digitalisierung des Bezahlwesens).

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Inhalt:

    • Warum wir dieses Buch geschrieben haben. Zur Einführung
    • Der Glaubwürdigkeit auf der Spur. Eine Forschungsgeschichte
    • Mediennutzung und Medienbewertung in der DDR. Eine Typologie auf der Basis biografischer Interviews
    • Vom PR- zum Propagandastaat. Medien, Journalismus, Öffentlichkeit: Die DDR und wir
    • Die DDR als Gegenmodell: Systemkonkurrenz, Geschichtspolitik und die multipolare Welt
    • Mediennutzung und Medienbewertung heute. Acht Gruppendiskussionen in Ostdeutschland und eine in Coburg
    • Die Erfindung von ›Brown Under‹. Eine Fallstudie zum Einfluss der Berichterstattung auf das Publikum
    • Demokratie muss gestaltet werden
    • Staatsferne, Ost-Bashing und die Kluft zwischen Ideologie und Wirklichkeit. Ein Fazit zu den Wurzeln der ›Medienskepsis Ost‹

    Leseerfahrung:

    • Das Buch untersucht, worauf in Ostdeutschland Zweifel, Zurückhaltung und Misstrauen gegenüber Medien beruhen. Im Zentrum steht die Frage nach der Glaubwürdigkeit des Journalismus.
    • Die Analyse stützt sich auf Literatur, frühere Studien, neun Gruppendiskussionen in unterschiedlichen Konstellationen, eine Fallstudie aus dem Raum Bautzen sowie zahlreiche Gespräche mit Medienschaffenden.
    • Ein zentraler Befund: Das Misstrauen in den Journalismus ist kein DDR-Erbe, sondern hat vielfältige, teils aktuelle Ursachen. Vertrauen und Akzeptanz erweisen sich als komplexe, vielschichtige Konstrukte.
    • Das Buch gewährt einen tiefen Einblick in empirische Forschungsprozesse. Die 282 Fußnoten verdeutlichen die Intensität und Sorgfalt der Auseinandersetzung.
    • Die typografische Gestaltung – kleine, platzsparende Schrift, zurückhaltende Visualisierung und wenige gestalterische Elemente – mindert den Lesekomfort und erschwert die Aufnahme des anspruchsvollen Textes.
    • Die Herausarbeitung der zentralen Erkenntnisse sowie die Ableitung konkreter Empfehlungen für Medienschaffende zur „Rückgewinnung“ eines kritischen Publikums hätten klarer und pointierter ausfallen können.
    • Es handelt sich um eine gehaltvolle, empirisch fundierte und diskursiv anspruchsvolle Veröffentlichung mit hoher Aktualität und deutlichem Erkenntnisgewinn. Sie greift zentrale Debatten des Journalismus auf: Medienkritik, Medienbewertung, Mediennutzung, Medienvertrauen und die Verantwortung journalistischer Akteure.
    • Die inhaltliche Dichte und die gestalterische Form erschweren den schnellen und einfachen Zugang zum Erkenntnisgewinn, den das Buch aufbereitet. Das Buch und die gewonnenen Ergebnisse verdienen Aufmerksamkeit.
  • KI und Recht für Dummies

    von Kristina Schreiber und Marlene Schreiber
    Weinheim: Wiley-VCH 2026 – 274 Seiten

    Auf einen Blick: Das Buch zielt darauf ab, Rechtssicherheit im Umgang mit KI zu schaffen. Es erscheint in der Reihe „für Dummies“, die für strukturierte Wissensvermittlung auf Augenhöhe mit einer Prise Humor steht.

    Hinter den Seiten: Den Begleitinformationen ist zu entnehmen: Dr. Kristina Schreiber ist Rechtsanwältin und Partnerin bei Loschelder Rechtsanwälte in Köln, spezialisiert auf die Beratung zu KI, ITK und Daten. Marlene Schreiber ist Rechtsanwältin und Partnerin bei HÄRTING Rechtsanwälte in Berlin, spezialisiert auf die Beratung zu KI, IT und digitalen Gesellschaftsmodellen.

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Inhalt:

    • When KI meets Recht
    • Die vielen Gesichter der „künstlichen Intelligenz“
    • Datenschutzrecht
    • Geistiges Eigentum
    • Haftung: Wenn die KI über das Ziel hinausschießt
    • Sonstige Rechtsgebiete
    • Spezielles KI-Recht: Überblick über die KI-Verordnung
    • Vorgaben aus der KI-Verordnung
    • Ran an die Verträge
    • KI-Governance: Compliance und Co.
    • KI-Richtlinie: Der Umgang Ihres Unternehmens mit künstlicher Intelligenz
    • Zehn Ideen, wie sie die KI im Unternehmen einsetzen können
    • Zehn No-Gos bei der KI-Nutzung im Unternehmen
    • Zehn Q&A zu praktischen Fragen der KI-Verordnung
    • Zehn Dinge, die Sie über KI-Kompetenzen in Unternehmen wissen sollten

    Leseerfahrung:

    • Vier Themenblöcke strukturieren das Buch: der Einstieg ins „KI-Recht“, „How to comply with AI?“ – der Deep Dive ins Recht, KI-Governance – KI rechtssicher im Unternehmen umsetzen sowie der Top-Ten-Teil. Der Text gliedert sich in 15 Kapitel (siehe Inhaltsverzeichnis).
    • Der Band beleuchtet Einsatz und Nutzung von KI unter rechtlichen Aspekten, thematisiert Rechtsfragen, verweist auf mögliche Risiken und analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen.
    • Die Autorinnen vermitteln den Stoff verständlich, anwendungsnah und lebendig.
    • Entsprechend der Konzeption der Reihe „für Dummies“ versteht sich das Werk als Grundlagenbuch, das im Zusammenhang mit Entwicklung, Einsatz und Nutzung von KI ein solides rechtliches Grundverständnis vermittelt.
    • Gegenstand der Darlegungen ist das „allgemeine KI-Recht“, etwa auch für mittelständische Unternehmen. Spezifisches „journalistisches KI-Recht“ lässt sich mithilfe des differenzierten Inhaltsverzeichnisses und des umfangreichen Stichwortverzeichnisses ableiten, wird jedoch nicht ausdrücklich behandelt.
    • Eine übersichtliche Textgestaltung mit gut lesbarer Schrift und zahlreichen Gestaltungshilfen – Tabellen, Abbildungen, Checklisten, Beispiele, Infokästen – sorgt für hohen Lesekomfort.
    • Das Buch eignet sich insbesondere für Leserinnen und Leser, die sich fundiert über das Spannungsverhältnis von KI zwischen Chancen und Innovationspotenzial einerseits sowie Risiken und Rechtsunsicherheit andererseits informieren möchten.
  • Digitales Charisma

    von Andrea Grundmann
    München: Vahlen 2026 – 342 Seiten

    Auf einen Blick: Im Mittelpunkt dieses Buches steht die Frage, wie Persönlichkeit, Haltung und Ausstrahlung in der digitalen Welt wirken und überzeugen können. Entstanden ist eine gut lesbare und praxisnahe Anleitung zur wirkungsvollen Eigendarstellung in der modernen Medienlandschaft.

    Hinter den Seiten: Nach Verlagsangaben berät und begleitet Andrea Grundmann mit ihrer Agentur „45 Grad“ Unternehmen und Führungskräfte in Fragen der Positionierung, Strategie und Kommunikation in digitalen Medien – mit Schwerpunkt auf LinkedIn und Unternehmenswebseiten.

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Inhalt:

    • Leadership und Sichtbarkeit – warum in der digitalen Welt andere Spielregeln gelten
    • Wahrnehmung und Wirkung – wo zeitlose Mechanismen greifen
    • Sinn und Signal – was hinter der Magie von Marken steckt
    • Persönlichkeit und Personal Brand – wie du deine digitale Identität entwickelst
    • Hands on – wie du deinen LinkedIn-Auftritt charismatisch gestaltest
    • Die 9 wichtigsten Risiken und Nebenwirkungen von Sichtbarkeit – und wie du damit umgehst

    Leseerfahrung:

    • Grundmann verbindet neurowissenschaftliche Erkenntnisse mit Erfahrungen und Prinzipien aus Kommunikation und Markenführung.
    • Die Veröffentlichung befasst sich mit dem Vorstellungsbild, das Produkte, Dienstleistungen oder auch Texte hervorrufen. Der Akzent liegt darauf, wahrgenommen zu werden und Wirkung zu erzielen.
    • Das Buch zeigt, wie sich das persönliche Profil authentisch ins Digitale übertragen lässt, ohne künstlich oder überinszeniert zu wirken. Ziel ist, als „Marke“ wahrgenommen und mit den eigenen Leistungen als „Markenartikel“ sichtbar zu werden.
    • Das Werk bietet ein systematisches Programm in fünf Hauptkapiteln: Die ersten drei vermitteln grundlegendes Wissen über Mechanismen und Zusammenhänge der digitalen Welt, die letzten beiden liefern konkrete und praxisnahe Anleitungen zur Steigerung persönlicher Wirkung und Sichtbarkeit.
    • Grundmann verfolgt das Konzept, im digitalen Raum stärker das WER (z. B. die Schreibenden) sichtbar zu machen als das WAS (z. B. den Text). Damit rückt sie neben fachlicher Kompetenz auch Persönlichkeit und individuelle Merkmale in den Mittelpunkt – als Basis einer digitalen Identität.
    • Es handelt sich nicht um ein journalistisches Fachbuch im engeren Sinne, sondern um eine Anleitung zur klaren persönlichen Positionierung und Ausstrahlung. Damit bietet es ein gutes Beispiel für den Transfer von Business-Kompetenz in Journalismus und Medienwelt.
    • Ein hoher Lesekomfort prägt das Buch: mehrfarbiges, übersichtliches Layout, vielfältige Gestaltungselemente, Aufgaben und Reflexionsfragen, zahlreiche Praxistipps, Interviews und Zusammenfassungen.
    • Das Buch liefert praktische Impulse für den gezielten Aufbau einer positiven digitalen Identität. Aus journalistischer Perspektive wirft es zugleich wichtige Fragen auf: Wo verläuft die Grenze zur Selbstinszenierung? Wie verträgt sich Selbstdarstellung mit kritischer, distanzierter Berichterstattung und Kommentierung? Und wie gelingt die persönliche Abgrenzung gegenüber KI‑generierten Inhalten?
  • Smarter Texten mit KI

    von Ursula Martens
    Bonn: Rheinwerk 2026 – 298 Seiten

    Auf einen Blick: Das Buch vermittelt die Grundlagen des Textens mit Künstlicher Intelligenz prägnant, verständlich und mit klaren eigenen Akzenten. Es erscheint in der Reihe „Auf den Punkt“, herausgegeben von Felix Beilharz.

    Hinter den Seiten: Nach Verlagsangaben berät die Autorin Unternehmen vom Start-up bis zum Konzern und wurde für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet. Ihr Wissen vermittelt sie in Workshops und auf LinkedIn – mit Fokus auf praktische Anwendung und einen professionellen, verantwortungsbewussten Umgang mit KI.

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Inhalt:

    • Vorwort
    • Los geht’s
    • Wie KI-Texte entstehen
    • Texttools: Auswahl, Einsatz, Erfolge
    • Clever prompten
    • Workshop: Besser texten als andere
    • Schreiben mit KI: von Naming bis Social Media
    • Deine KI-Toolbox
    • Verantwortungsvoll schreiben mit KI
    • Die Zukunft des Textens

    Leseerfahrung:

    • Der Leitfaden verbindet ein Lehrbuch über moderne Textanforderungen mit einem Arbeitsbuch mit zahlreichen Übungen und Reflexionsimpulsen.
    • Die klare didaktische Gestaltung ermöglicht sowohl eine kontinuierliche Lektüre als auch den gezielten Zugriff bei konkreten Aufgabenstellungen, etwa der Entwicklung eines Prompts.
    • Martens legt den Schwerpunkt auf ein vertieftes Verständnis der Möglichkeiten und Grenzen von KI, auf präzise Prompt-Techniken und auf vielfältige Ansätze zur Textoptimierung. Der Band regt zudem an, die eigene Arbeitsweise und Haltung zum Texten und zum Schreiben mit KI zu reflektieren.
    • Die Gestaltung ist übersichtlich, tief gegliedert und durch Infokästen, Tabellen und Beispiele sehr lesefreundlich. Die verständliche Sprache und der hohe Praxisbezug machen das Buch zu einem hilfreichen Begleiter im Arbeitsalltag.
    • Der Titel ist kein journalistisches Fachbuch im engeren Sinne, sondern ein praxisorientierter Leitfaden für alle, die professionell Texte entwickeln. Marketer, Agenturen, Online-Redaktionen und freie Texterinnen und Texter finden hier ebenso Orientierung wie Medienschaffende, die Impulse für ihre Textarbeit suchen.
    • Die Lektüre öffnet den Blick für zentrale Zukunftsthemen: Wie lässt sich persönliche Text- und Stilkompetenz unter dem Einfluss der KI bewahren? Wie verändert sich das Zusammenspiel von Mensch und Maschine im Schreibprozess? Welche neuen Rollen entstehen für Texterinnen und Texter?
    • Zudem stellt sich die Frage, welche Chancen und Risiken KI-gestützte Texte für professionelle Kommunikation im Allgemeinen und für den Journalismus im Besonderen mit sich bringen.
  • EÜR – leicht gemacht

    von Reinhard Schinkel
    Berlin: Duncker & Humblot 2025 – 219 Seiten

    Auf einen Blick: Das Taschenbuch behandelt die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR). Diese wird von Steuerpflichtigen genutzt, die nicht zur Bilanzierung verpflichtet sind – insbesondere von Freiberuflern wie Künstlern oder Journalisten. Der Titel erscheint in der „Blauen Serie – leicht gemacht“, nun in der 4., überarbeiteten Auflage.

    Hinter den Seiten: Reinhard Schinkel lebt und arbeitet den Angaben zufolge in Berlin als Steuerberater, Fachbuchautor sowie Wirtschaftsmediator.

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Inhalt:

    • Grundlagen
    • Einstieg in die EÜR
    • Die Geschäftsvorfälle
    • Besonderheiten der EÜR
    • Analyse und Ausblick
    • Anlage: Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung

    Leseerfahrung:

    • 23 Lektionen führen durch das Buch und vermitteln schrittweise die notwendigen Kenntnisse. Es erläutert den gesamten Ablauf der Einnahmen-Überschuss-Rechnung sowie die relevanten Erfassungsvorgänge. Darüber hinaus werden Möglichkeiten betriebswirtschaftlicher Auswertungen (BWA) aufgegriffen.
    • Verständlichkeit und Praxisbezug kennzeichnen das Buch. Zahlreiche Beispielfälle erleichtern das Verständnis und die Umsetzung der EÜR. Der gesamte Ablauf der Einnahmen-Überschuss-Rechnung wird nachvollziehbar dargestellt, ebenso wie die betriebswirtschaftlichen Auswertungen.
    • 28 Großübersichten, 27 Übersichten, 32 Leitsätze und 111 Fälle sowie zahlreiche Infokästen, darunter Steuertipps, strukturieren das Buch und präsentieren den Lernstoff in hoher didaktischer Qualität und lesefreundlicher Aufmachung.
    • Das Taschenbuch kann eine nützliche und verlässliche Hilfe sein bei der Erstellung der EÜR im Rahmen der persönlichen Steuererklärung.
  • Wissenschaftliches Schreiben mit KI

    von Isabella Buck
    Tübingen: UVK 2025 – 242 Seiten

    Auf einen Blick: Der Band widmet sich der Frage, wie Künstliche Intelligenz sinnvoll und verantwortungsvoll in den wissenschaftlichen Schreibprozess integriert werden kann. Zwar richtet sich das Buch laut Verlag primär an Studierende und Promovierende, doch zeigt das Testlesen: Es bietet auch wertvolle Impulse für alle, die anspruchsvolle Schreibprozesse gestalten – ob akademisch, journalistisch oder beruflich.

    Hinter den Seiten: Dr. Isabella Buck ist den Angaben nach Linguistin, Schreib- und Hochschuldidaktikerin. Sie leitet das Competence & Career Center der Hochschule RheinMain und ist freiberuflich als Trainerin im Bereich „KI in Studium und Lehre“, insbesondere zu KI und wissenschaftlichem Schreiben, tätig.

    Verlagspräsentation mit Leseprobe

    Inhalt:

    • Worum es in diesem Buch geht
    • Was ich über KI wissen sollte
    • Was ich über das wissenschaftliche Schreiben mit KI wissen sollte
    • Wie ich mit KI wissenschaftlich schreibe
    • Wohin die Reise (vielleicht) gehen wird

    Leseerfahrung:

    • Das Buch versteht sich als Wegweiser für den Einsatz von KI-Tools beim wissenschaftlichen bzw. anspruchsvollen Schreiben. Es soll Lesende nach den Worten der Autorin dabei unterstützen, sich vielfältiges Hintergrundwissen anzueignen und KI-Kompetenz beim Schreiben zu entwickeln.
    • Es befasst sich systematisch mit dem Schreibprozess unter Einbeziehung der KI-Nutzung über alle Schritte von der Ideenfindung bis zur finalen Fassung.
    • Das Buch erklärt Begrifflichkeiten, beschreibt Arbeitsschritte und Funktionsweisen, geht auf die Anforderungen bei der Nutzung der KI ein und stellt sich auch sensiblen Themen, etwa ethischen und datenschutzrechtlichen Aspekte.
    • Die Nutzungsmöglichkeiten der KI, etwa das Prompting, werden facettenreich betrachtet, Probleme und Grenzen der KI aufgezeigt.
    • Besonders bemerkenswert ist das Schlusskapitel. Hier präsentiert die Autorin zehn Thesen für mögliche Zukunftsszenarien für das wissenschaftliche Schreiben im Kontext von KI. Diese Überlegungen und Fragen lassen sich zu einem wesentlichen Teil auch auf das journalistische Schreiben übertragen und diskutieren.
    • Zudem gibt die Autorin zahlreiche Anregungen und Tipps zum gesamten Schreibprozess. Insbesondere zur Qualität des Schreibens sowie zur Organisation und Methodik des Schreibprozesses.
    • Das zweifarbige Buch ist didaktisch sorgfältig gestaltet. Die Kapitel, auch die Unterkapitel, beginnen mit „Ziel des Kapitels“ und enden mit einer Auflistung „Takeaway“, die Lesende daran erinnert, was aus dem jeweiligen Kapitel mitzunehmen ist. Zwischenüberschriften gliedern den Text. Infokästen heben Wesentliches hervor. Abbildungen veranschaulichen Aussagen und Zusammenhänge.
    • Das Buch zeigt praktisch, wie KI beim wissenschaftlichen bzw. anspruchsvollen Schreiben förderlich sein kann. Er unterstützt beim Erkennen von Möglichkeiten, sensibilisiert für Probleme und fördert eine reflektierte Anwendung. Schreiben mit KI wird als lernbare Schlüsselkompetenz dargestellt.

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