Journalistik-Studium

Es gibt in Deutschland einige Universitäts- und Fachhochschulstudiengänge, die im Bereich Journalismus anzusiedeln sind. Die gängigsten Bezeichnungen sind Medienwissenschaft, Publizistik, Kommunikationswissenschaft und Journalistik.
 
Ein Hochschulstudium umfasst eine Regelstudienzeit von sechs Semestern für Bachelorstudiengänge und zwei bis vier Semester für Masterstudiengänge.
 
Medienwissenschaft beschäftigt sich auf Basis von wissenschaftlichen Methoden mit den Medien, insbesondere mit den Massenmedien Print, Hörfunk, Fernsehen und Internet.
 
Die Studiengänge Publizistik und Kommunikationswissenschaft befassen sich mit der theoretischen Durchdringung der öffentlichen Kommunikation. Über die Abgrenzung der beiden Fächer gibt es unterschiedliche Meinungen. Im Allgemeinen wird argumentiert, die Kommunikationswissenschaft sei allgemeiner, die Publizistik auf die Massenmedien beschränkt. Die Publizistik bedient sich als Geisteswissenschaft eher hermeneutischer Methoden, die Kommunikationswissenschaft dagegen versteht sich als empirische Sozialwissenschaft.
 
Die Journalistik versteht sich als Wissenschaft, die sich mit dem Forschungsgegenstand Journalismus beschäftigt, den sie beobachtet, beschreibt und erklärt. Dies umfasst ihre historische Entwicklung, die Arbeitsweise und Darstellungsformen sowie die gesellschaftliche Einbettung und Wechselwirkungen.
 
Die vier Disziplinen lassen sich in der Regel nicht scharf voneinander trennen. Gemeinsam ist ihnen jedoch die wissenschaftliche Metabetrachtung.
 
Den Studiengängen wird bisweilen Praxisferne vorgeworfen. Häufig heißt es, Absolventen der Hochschule seien unzureichend auf das Berufsleben vorbereitet. Auch wenn diese Pauschalurteile mit Vorsicht betrachtet werden müssen, kann eine solche Ausbildung natürlich nur berufsvorbereitend wirken. Das praktische Wissen muss im Beruf selbst vermittelt werden. Wer nach dem Studienabschluss als Journalist arbeiten will, sollte bereits während des Studiums Praktika in Redaktionen absolvieren und/oder als freier Mitarbeiter Erfahrungen sammeln. Häufig ist es nach dem Abschluss dennoch erforderlich, ein Traineeprogramm oder ein Volontariat zu absolvieren.
 
Ein integrierte Vermittlung von fachlicher und journalistischer Kompetenz verfolgen gekoppelte Studiengänge.
 

 

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