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DFJV kritisiert Medienausschluss bei Volkswagen

Freie Berichterstattung darf nicht am Werkstor enden.

Der DFJV kritisiert die Entscheidung des Volkswagen-Konzernvorstands, Medienvertreter beim heutigen Automobil-Aktionstag nicht auf das Gelände des Wolfsburger Werks zu lassen, deutlich. Wie die IG Metall berichtet, wurde auch eine zunächst vorgesehene Pool-Lösung mit ausgewählten nationalen und internationalen Redaktionen vom Vorstand abgelehnt. Dadurch ist es Berichterstattenden nicht möglich, das Geschehen auf dem Werksgelände unmittelbar zu verfolgen und einzuordnen. Zugleich entfällt die Möglichkeit, journalistisches Material weiteren Redaktionen zugänglich zu machen, die nicht selbst vor Ort vertreten sind.

Gerade bei einer Auseinandersetzung von erheblicher wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Tragweite ist eine unabhängige Berichterstattung von besonderer Bedeutung. Wir appellieren an Volkswagen, journalistischen Zugang zu solchen Veranstaltungen ausnahmslos zu ermöglichen. Zugleich begrüßen wir die Bemühungen von Betriebsrat und IG Metall, für den aktuellen Anlass alternative Möglichkeiten der Berichterstattung und Materialbereitstellung zu schaffen.

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