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Wissenschaft

Professionell veröffentlichen in einem Fachgebiet, das Wissen selbst zum Gegenstand macht

Was dieses Fachgebiet ausmacht

Wissenschaft als Fachgebiet umfasst nicht eine einzelne Disziplin, sondern das wissenschaftliche System als Ganzes – seine Methoden, seine Institutionen, seine Ergebnisse und seine Vermittlung. Wer in diesem Fachgebiet professionell veröffentlicht, macht Forschungsergebnisse zugänglich, erklärt wissenschaftliche Methoden, begleitet Wissenschaftspolitik und ordnet die Rolle von Wissenschaft in der Gesellschaft ein. Das Fachgebiet verbindet alle Disziplinen – von den Naturwissenschaften über die Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften – und fügt eine eigene Perspektive hinzu: die Frage, wie Wissen entsteht, wie es geprüft wird und wie es vom Labor in die Praxis, die Politik und die Öffentlichkeit gelangt.

Warum fachliche Spezialisierung hier besonders zählt

Wissenschaft ist ein Fachgebiet, in dem das Verständnis der Methode mindestens so wichtig ist wie das Verständnis der Ergebnisse. Wer ohne Fachkompetenz über Studien veröffentlicht, verwechselt Korrelation mit Kausalität, überschätzt die Aussagekraft einzelner Ergebnisse, ignoriert methodische Einschränkungen oder stellt vorläufige Befunde als gesicherte Wahrheiten dar. Die Folgen reichen von verzerrter öffentlicher Wahrnehmung bis zum Vertrauensverlust in die Wissenschaft selbst.

Fachlich spezialisierte Veröffentlichende können einordnen: Was zeigt eine Studie – und was zeigt sie nicht? Wie belastbar ist das Studiendesign? Wo liegt der Forschungsstand insgesamt, jenseits der Einzelstudie? Welche Unsicherheiten sind normal, welche problematisch? Diese Einordnung wird umso wichtiger, je mehr KI-generierte Zusammenfassungen wissenschaftlicher Literatur in Umlauf kommen, die Nuancen, Vorbehalte und methodische Grenzen systematisch unterschlagen.

Wer in diesem Fachgebiet professionell veröffentlicht

Redaktionell: Fachredakteurinnen und -redakteure in Wissenschaftsmagazinen, Wissenschaftsressorts überregionaler Medien, populärwissenschaftlichen Formaten und spezialisierten Online-Portalen. Sie übersetzen Forschungsergebnisse, begleiten Wissenschaftspolitik, analysieren das Wissenschaftssystem und machen Methoden sichtbar.

Fachleute mit eigener Veröffentlichungspraxis: Forscherinnen und Forscher aller Disziplinen, die über ihre eigene Arbeit und ihr Fachgebiet veröffentlichen – in Fachzeitschriften, auf Preprint-Servern, in Wissenschaftsblogs, auf Konferenzen, in Sachbüchern und in den Medien. Die Grenze zwischen Fachpublikation und öffentlicher Kommunikation wird durchlässiger, und immer mehr Forschende veröffentlichen bewusst für ein Publikum jenseits der eigenen Disziplin.

Creator: Science-YouTuber, Wissenschafts-Podcaster, Instagram-Accounts zu Forschungsthemen, Newsletter zu Wissenschaftspolitik oder einzelnen Disziplinen. Die Creator-Szene in der Wissenschaft wächst schnell – und sie erreicht Zielgruppen, die klassische Wissenschaftsmagazine nicht ansprechen. Die besten Science-Creator verbinden didaktisches Geschick mit fachlicher Tiefe und der Bereitschaft, auch die Grenzen des eigenen Wissens transparent zu machen.

Publizierende Forschende und Wissenschaftskommunikation: In diesem Fachgebiet fallen Forschende und Wissenschaftskommunikation zusammen – als Akteure, die über das Wissenschaftssystem selbst veröffentlichen: Wissenschaftsforscherinnen, Wissenschaftsphilosophen, Bibliometrikerinnen, Open-Science-Expertinnen und Wissenschaftspolitikerinnen.

Kommunikationsfachleute: Verantwortliche in Hochschulen, Forschungsinstituten, Förderorganisationen, Akademien, Wissenschaftsstiftungen und Ministerien, die regelmäßig über Forschungsergebnisse, Wissenschaftspolitik und institutionelle Entwicklungen veröffentlichen.

Was alle Profile verbindet: Die Aufgabe, Wissen so zu veröffentlichen, dass es verstanden wird, ohne vereinfacht zu werden – und dass die Methoden, die zum Wissen geführt haben, sichtbar bleiben.

Themen und Entwicklungen

Open Science und offene Forschungspraxis. Open Access, offene Daten, offene Methoden, Preregistration, Replikationsstudien – die Bewegung hin zu transparenterer Forschungspraxis verändert, wie Wissen entsteht, geprüft und geteilt wird. Professionell Veröffentlichende begleiten diese Transformation kritisch und konstruktiv.

KI in der Forschung. KI-Werkzeuge verändern die wissenschaftliche Praxis – von der Literaturrecherche über Datenanalyse bis zur Proteinstrukturvorhersage. Gleichzeitig erzeugen sie neue Qualitätsfragen: Halluzinationen in KI-generierten Zusammenfassungen, Intransparenz bei KI-gestützten Analysen, Fragen der Autorschaft. Wer hier veröffentlicht, muss Chancen und Risiken gleichermaßen einordnen.

Wissenschaftskommunikation als Forschungsfeld. Wie Wissenschaft kommuniziert wird – und wie diese Kommunikation wirkt –, ist selbst Gegenstand einer wachsenden Forschung. Professionell Veröffentlichende profitieren davon, diese Forschung zu kennen und ihre eigene Praxis daran zu messen.

Vertrauen in Wissenschaft. Das gesellschaftliche Vertrauen in Wissenschaft schwankt – verstärkt durch die Erfahrungen der Pandemie, durch Desinformation und durch die Sichtbarkeit wissenschaftlicher Kontroversen. Professionell Veröffentlichende tragen Verantwortung, Vertrauen durch Transparenz aufzubauen, nicht durch Autorität einzufordern.

Wissenschaftspolitik und Forschungsfinanzierung. Exzellenzstrategie, Pakte, Drittmittelabhängigkeit, prekäre Beschäftigung, Evaluierungsdruck – die strukturellen Bedingungen, unter denen Forschung stattfindet, prägen ihre Ergebnisse. Wer über Wissenschaft veröffentlicht, muss auch das System verstehen, in dem sie produziert wird.

Besondere Qualitätsanforderungen

Methoden verstehen und erklären. Die wichtigste Kompetenz im Fachgebiet Wissenschaft: nicht nur Ergebnisse wiedergeben, sondern die Methoden einordnen, die zu ihnen geführt haben. Studiendesign, Stichprobe, statistische Auswertung, Limitationen – diese Informationen gehören zur Veröffentlichung, nicht in eine Fußnote.

Unsicherheit abbilden. Wissenschaftliche Ergebnisse sind per Definition vorläufig. Professionell Veröffentlichende benennen Unsicherheiten, Konfidenzintervalle und offene Fragen – und machen deutlich, wo der Konsens liegt und wo die Debatte noch offen ist.

Einzelstudie vs. Forschungsstand. Eine Studie ist ein Beitrag zum Wissensstand, nicht der Wissensstand selbst. Professionell Veröffentlichende ordnen Einzelergebnisse in den Kontext der bisherigen Forschung ein und warnen vor voreiligen Schlüssen aus einzelnen Publikationen.

Interessenkonflikte benennen. Drittmittelgeber, Industriekooperationen, Patentinteressen – auch Forschung hat Interessenkonflikte. Professionell Veröffentlichende benennen sie, ohne Forschung pauschal zu diskreditieren.

Keine Pseudopräzision. Zahlen, die aus dem Kontext gerissen oder ohne Konfidenzintervall zitiert werden, erzeugen eine Genauigkeit, die die Studie nicht hergibt. Professionell Veröffentlichende geben Zahlen den Kontext, den sie brauchen.

Formate und Kanäle

Besonders verbreitet und wirksam sind: Wissenschaftsmagazine und -portale, populärwissenschaftliche Formate, Science-Podcasts und YouTube-Kanäle, wissenschaftliche Fachzeitschriften und Preprint-Server, Wissenschaftsblogs, Newsletter zu Wissenschaftspolitik oder einzelnen Disziplinen, Sachbücher und Erklärformate sowie Social-Media-Formate zu Forschungsthemen.

Die Wahl des Formats hängt vom Publikum ab: Fachkolleginnen lesen Papers, Entscheider lesen Policy Briefs, ein breites Publikum braucht Erklärformate – aber in allen Fällen gelten dieselben Grundprinzipien: methodische Transparenz, Einordnung des Forschungsstands und die ehrliche Darstellung von Unsicherheit.

Einstieg und Vertiefung

Wer in diesem Fachgebiet professionell veröffentlichen will, braucht wissenschaftsmethodisches Grundverständnis, die Fähigkeit, Studien zu lesen und einzuordnen, und ein Gespür für die Grenze zwischen gesichertem Wissen, begründeter Hypothese und offener Frage. Der DFJV unterstützt durch Qualifizierungsangebote über die DJA, durch den Austausch mit anderen professionell Veröffentlichenden im Fachgebiet Wissenschaft und durch die Fachinhalte auf dieser Webseite.

Quellenverzeichnis

Wissenschaftsrat. (2024). Empfehlungen und Stellungnahmen. https://www.wissenschaftsrat.de

Deutsche Forschungsgemeinschaft. (2024). Förderatlas. https://www.dfg.de/foerderatlas

Nature Index. (2024). https://www.nature.com/nature-index

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