DFJV-Magazin
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„Mehr Tiefe statt Breite“ – Qualitätsjournalismus bewahren und stärken
Was zeichnet Qualitätsjournalismus aus und welche Bedeutung hat dieser für unsere heutige Gesellschaft? Darüber spricht die Journalistin Nadine Zeidler mit dem Journalisten, Autor und Honorarprofessor Bernd-Peter Arnold in dieser Fachjournalist-Podcastfolge.
Filmkritik zu „Good News“: Ein Fallschirmreporter auf moralischen Abwegen
Das intensive Drama Good News um einen zur Lüge greifenden Auslandsreporter mag an den Relotius-Skandal erinnern, verweist aber auf einen größeren Komplex um seriöse Auslandsberichterstattung. Er ist ganz nah dran: Ein Name noch und er käme endlich zum Kern der Recherche, die ihn seit Wochen, vielleicht sogar seit Monaten in Thailand festhält. Doch der Mann, […]
SLAPP: Ohrfeigen für den kritischen Journalismus
Strategische Klagen, sogenannte SLAPPs (Strategic Lawsuits Against Public Participation), sollen kritische Stimmen in der Öffentlichkeit mundtot machen. Sie richten sich gegen Verlage und Redaktionen, gegen freie Investigativ- und Fachjournalist:innen, aber auch gegen NGOs, die zu Themen recherchieren, die das öffentliche Interesse berühren. Wie SLAPPs funktionieren, wer davon betroffen ist und wie man sich dagegen wehren kann, erörtert Gunter Becker anhand von zwei Fällen und einer NGO, die sich auf das Thema spezialisiert hat.
Oliver Maria Schmitt: Großmeister der Übertreibung
Oliver Maria Schmitt, ehemaliger Chefredakteur des Satiremagazins Titanic, lässt in seinem neuen Roman „KomaSee“ eine etwas aus der Zeit gefallene Paparazza hinter dem letzten großen Foto herjagen. Dabei schwelgt er in seinen ausgeklügelten Sätzen und gibt tiefe Einblicke in den bei vielen Menschen verhassten Berufszweig der aufdringlichen Pressefotografie.
Effizienter arbeiten mit KI: Tipps für erfolgreiches Prompt Engineering im Fachjournalismus
KI eröffnet im journalistischen Alltag ganz neue Möglichkeiten – auch für freie Fachjournalistinnen und Fachjournalisten. Wer KI gekonnt einsetzt, kann Themenfindung und Recherche, Strukturierung und stilistische Optimierung effizienter gestalten und neue, kreative Spielräume erschließen. Dieser Beitrag von Ulrich Engelke zeigt anhand praktischer Beispiele, wie gezielte KI-Anweisungen den Alltag freier Medienschaffender erleichtern und bereichern.
Fakten oder Gefühle? Warum Emotionen im Journalismus unverzichtbar sind
Emotionen beeinflussen, wie wir Informationen wahrnehmen – und prägen längst auch den Journalismus. Die Journalismusforscherin Prof. Dr. Margreth Lünenborg betont die Rolle von Emotionen in der Berichterstattung: Im Gespräch erläutert sie, wie emotionale Narrative gesellschaftliche Debatten beeinflussen und wie Journalistinnen und Journalisten Emotionen verantwortungsvoll in ihrer Berichterstattung einsetzen können.
Verständlich schreiben, Teilhabe fördern – Einfache und Leichte Sprache im Journalismus
Im Gespräch mit Frederike Demattio klärt andererseits-Chefredakteurin Lisa Kreutzer über die Unterschiede zwischen Einfacher und Leichter Sprache auf, gibt Einblicke in die Redaktionsarbeit ihres Magazins und erörtert, warum guter Journalismus an sich bedeutet, verständliche Texte zu produzieren.
„Manche gehen davon aus, dass sowieso schon alles von der KI geschrieben wird“
Der Einsatz künstlicher Intelligenz ist in Redaktionen bereits weit verbreitet. Kontrovers diskutiert wird, ob und wie von der KI erledigte journalistische Arbeiten gekennzeichnet werden sollten. Katharina Schell, stellvertretende Chefredakteurin der Austria Presse Agentur (APA) und Mitglied der Taskforce AI der APA, hat die KI-Transparenz im textbasierten Nachrichtenjournalismus untersucht. Sie macht konkrete Vorschläge, wann eine KI-Kennzeichnung im Journalismus sinnvoll ist.
Lena Cassel: „Zu laut und zu bunt“?
Rezension zu „Aufstiegskampf. Vom Seitenrand in die Primetime“: In ihrem aktuell erschienen, autobiografischen Buch erzählt Lena Cassel, ehemalige Fußballerin und heutige Sportjournalistin, von ihrem Leben: Dazu gehören ihre (Fußball-)Familie, das Coming Out, Vorurteile und Impostor-Syndrom. Darüber hinaus ist es ein Plädoyer für das „so sein können, wie man ist“.
Postings und Captions: Optimale Texte für Social Media gestalten
Wie gelingt es Journalistinnen und Journalisten, mit ihren Social-Media-Texten aufzufallen? In diesem Fachbeitrag, einem Auszug aus dem Buch „Online-Journalismus für die Praxis. Fachwissen für Netzpublikationen“ (2025) gibt Ihnen die Journalistin und Fachautorin Nea Matzen Tipps, wie Sie Ihre Texte für verschiedene Plattformen optimal gestalten.
Wer hilft Journalist:innen bei mentalen Krisen?
Journalistinnen und Journalisten leiden berufsbedingt häufig unter psychischen Belastungen. Das zeigt unter anderem eine aktuelle Studie der LMU München. Unterstützungsangebote existieren, sind den Betroffenen laut Studie jedoch oft nicht bekannt. Gunter Becker gibt in diesem Fachjournalist-Beitrag einen Überblick über Organisationen, die Medienschaffende in Belastungssituationen unterstützen und zeigt auf, wie sie helfen können.
Warum Fake News funktionieren – und wie sich der Journalismus wehren kann
Für Journalistinnen und Journalisten wird es immer wichtiger, Fake News zu erkennen und richtig einzuordnen. Kathrin Boehme erörtert die psychologischen Mechanismen, die dazu beitragen, dass sich Fake News oft rasant verbreiten – und sie zeigt vom Faktencheck über die verantwortungsvolle Kommunikation von Inhalten bis hin zur Widerlegung von Fake News Strategien auf, wie Medienschaffende Falschmeldungen besser erkennen und darüber aufklären können.