Bedeutung

Dem Wissenschaftsjournalismus wird in zahlreichen Medien kein eigenes Ressort eingeräumt und auch in großen Medien spielt dieses Ressort im Vergleich zu den klassischen journalistischen Ressorts vom Umfang her eine eher untergeordnete Rolle. Häufig erfolgt die Berichterstattung über Neuigkeiten aus der Wissenschaft in anderen, übergeordneten Ressorts.

Der Wissenschaftsjournalismus gewinnt an Bedeutung

Nachdem Wissenschaft und Technik immer größere Bereiche des persönlichen Lebens der Mediennutzer beeinflussen, gewinnt auch der Wissenschaftsjournalismus zunehmend an Bedeutung. Diese Entwicklung zeichnet sich etwa seit den 1990er Jahren ab, als Berichte aus dem Bereich des Wissenschaftsjournalismus zunehmend Eingang in die Feuilletons fanden. Beispielsweise machen sich Fachjournalisten hier unter anderem Gedanken darüber, wie technische Errungenschaften das Zusammenleben der Menschen in Zukunft beeinflussen könnten oder ob gar eine Symbiose zwischen Mensch und Maschine möglich sein könnte, wie es von zahlreichen Science-Fiction-Autoren bereits geschildert wurde.

Der Literaturagent John Brockman stellte in diesem Zusammenhang die These einer "Dritten Kultur" auf, nach welcher die kulturelle Bedeutung von Technik und Naturwissenschaft künftig weiter steigen dürfte. Nach Brockmans Meinung, die auch von einigen Medien geteilt wurde, dürften Wissenschaftsjournalisten langfristig den Part übernehmen, den einst Philosophen und Essayisten inne hatten, nämlich Lösungen für die großen Fragen der Menschheit anzubieten.


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Portrait Wissenschaftsjournalismus

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