Mediengattungen

Der Bericht und die Nachricht sind die dominierenden journalistischen Darstellungsformen in allen Mediengattungen. Sehr gern wird der Kommentar gewählt, wenn Kritik an einer Entwicklung geübt wird oder der Wirtschaftsjournalist seine eigene Meinung mit einbringen will. Weitere übliche Formate sind Reportage und Feature.

Wirtschaftsjournalismus in den Printmedien

Die klassischen Darstellungsformen des Wirtschaftsjournalismus in Printmedien sind Nachricht, Bericht und Kommentar. Letzterer wird gern genutzt, wenn der Wirtschaftsjournalist Kritik äußern oder ein umfangreiches Thema mit einer persönlichen Meinung bereichern möchte. Während Tageszeitungen vor allem das Tagesgeschehen im Blick haben und die wichtigen Fakten bündeln, werden in wöchentlich und monatlich erscheinenden Magazinen die Themen tiefer gehend beleuchtet. Die Berichterstattung erfolgt hier differenzierter unter mehr Gesichtspunkten, als dies in der Tagespresse der Fall ist. Das aktuelle Geschehen wird oft als Anlass für eine umfangreiche Berichterstattung gewählt.

Wirtschaftsjournalismus im Radio

Nachrichten und Berichte sind auch im Radio die wichtigsten journalistischen Darstellungsformen. Bei aktuellen Ereignissen mit regionaler oder überregionaler Bedeutung bietet es sich an, ein Interview mit den Betroffenen zu führen. Sofern über einen strukturellen Wandel in der deutschen Wirtschaft berichtet wird, wird von Wirtschaftsjournalisten im Radio gern das Feature genutzt, um den Hörer umfassend über das Thema und die Hintergründe zu informieren. Diese Darstellungsform bot sich beispielsweise an, als sich mit der Schließung der ersten Zechen das Ende des Bergbaus im Ruhrgebiet abzeichnete.

Wirtschaftsjournalismus im Fernsehen

Neben dem Bericht und der Nachricht spielt für die Berichterstattung über Wirtschaftsthemen im Fernsehen vor allem die Reportage eine wichtige Rolle. Dadurch dass in den Filmbeiträgen die Bilder im Vordergrund stehen, wird dem Zuschauer das Verständnis für die Thematik erleichtert. Je nach Anlass können die Bildbeiträge durchaus emotional angehaucht sein, etwa, wenn über die Schließung eines Betriebes berichtet wird und Hunderte von Mitarbeitern entlassen werden müssen.

Wirtschaftsjournalismus in Online-Medien

Sehr hohe Ansprüche stellt der Mediennutzer an Wirtschaftsjournalisten, die in Online-Medien publizieren. Dass sie fachlich fundiert berichten, wird als Selbstverständlichkeit erachtet. Um den Erwartungen der Mediennutzer zu entsprechen, bauen sie in ihre Berichte neben Bildern und Infografiken häufig auch Links zu weiterführenden Seiten ein, damit der Leser tiefer in die Materie einsteigen kann.

Wirtschaftsjournalismus im Fotojournalismus

Für den Fotojournalisten gelten im Wirtschaftsjournalismus keine besonderen Vorgaben. Die Bildredaktion ist vor allem bei überregionalen Medien meist lediglich für die Auswahl des passenden Bildmaterials zuständig. Grafiken, Tabellen und ähnliches Material zur Auflockerung des Beitrages werden üblicherweise in der Grafikabteilung erstellt.


Zurück zur Übersicht:

Portrait Wirtschaftsjournalismus

Kontakt

030 81003688-0

030 81003688-9

E-Mail-Kontakt


Gesprächszeiten
Mo, Fr: 10-
12 Uhr & 14-16 Uhr
Di-
Do: 10-12 Uhr & 13-16 Uhr

Mitgliedschaft

Ihre Vorteile einer Mitgliedschaft

DFJV-Mitglieder haben es gut: Sie profitieren von hochwertigen Dienstleistungen. Für nur 95,– EUR im Jahr. Zum Beispiel:

Beratungsservice
Presseausweis
Fachpublikationen
Weiterbildung
Networking
Berufliche Absicherung
u.v.m.

Mehr