Darstellungsformen

Die Mediennutzer erwarten vom Wirtschaftsjournalisten ein hohes Maß an Seriosität. In Bezug auf das Schreiben und Texten bedeutet das: Der Journalist sollte beim Verfassen seiner Beiträge möglichst sachlich und neutral bleiben. Zu reißerische Formulierungen und ein zu emotionaler Stil gelten für den Mediennutzer als ein Zeichen für mangelnde Seriosität.

In dafür geeigneten Formaten wie dem Kommentar oder der Reportage darf der Stil der Berichterstattung allerdings persönlicher sein. Bis zu welchem Grad das der Fall ist, hängt bei der Reportage allerdings stark vom jeweiligen Gegenstand der Berichterstattung ab. Wird etwa ein neues Produktionsverfahren vorgestellt, sollte der Tenor ebenfalls sachlich und neutral sein. Wird dagegen beispielsweise über die drohende Schließung von Betrieben berichtet, kann der Tonfall des Beitrags auch sehr emotional sein. Allerdings lässt der Wirtschaftsjournalist in diesem Fall vor allem die Betroffenen sprechen und fungiert in der Berichterstattung eher als Moderator, der die Sicht der Betroffenen mit der Darstellung der Firmenleitung in einem oder mehreren Berichten bündelt.


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