Allgemeine Hinweise

Angehende Journalisten, die sich auf den Fachbereich Wirtschaftsjournalismus spezialisieren wollen, brauchen zunächst fundierte Kenntnisse aus dem Bereich der Wirtschaft. Darüber hinaus sollten sie sich allerdings auch für das aktuelle politische Geschehen und gesellschaftliche Entwicklungen interessieren. Denn wirtschaftliche Aspekte spielen in zahlreichen Bereichen eine wichtige Rolle, die eigentlich nicht in den Zuständigkeitsbereich des Wirtschaftsressorts fallen. So fällt in Berlin und Brüssel nahezu keine politische Entscheidung, in welche auch wirtschaftliche Erwägungen hineinspielen.

Welches Studium eignet sich am besten?

Wenn es um die Besetzung von Volontärstellen geht, sind im Wirtschaftsjournalismus vor allem Studenten der Wirtschaftswissenschaften gefragt. Im Grunde spielt es keine Rolle, ob sich die Studenten für die Betriebs- oder die Volkswirtschaftslehre entscheiden. Denn in der Betriebswirtschaftslehre stehen vor allem einzelne Unternehmen im Fokus. Forscher und Studenten untersuchen die Zusammenhänge innerhalb von Unternehmen, betriebliche Prozesse und innerbetriebliche Strukturen. Die wirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge von Gesellschaften stehen dagegen in der Volkswirtschaftslehre im Vordergrund.

Die Wahl des Studiums hat zunächst keinen Einfluss auf die Ausbildung zum Wirtschaftsjournalisten. Allerdings legen die Studenten damit möglicherweise bereits frühzeitig den Grundstein für eine spätere Spezialisierung innerhalb des Wirtschaftsressorts.

Grundsätzlich gute Chancen für den Einstieg in den Wirtschaftsjournalismus haben allerdings auch die Studenten anderer sozialwissenschaftlichen Disziplinen wie der Soziologie, der Demografie und der Kommunikationswissenschaft, welche bereits auf eine spätere Karriere in den Medien ausgelegt ist.

Chancen für Exoten?

Weil sich in der Weltwirtschaft die Schwerpunkte bereits deutlich in Richtung Schwellenländer wie China oder Osteuropa verschoben haben, werden Studenten, die ein eher exotisches Fach wie Südostasienkunde oder Slawistik studiert haben, gute Chancen für eine Karriere als Wirtschaftsjournalist eingeräumt. Für sie empfiehlt es sich jedoch eher, die Ausbildung ohne Hinblick auf die spätere Spezialisierung zu absolvieren. Falls sie später keine direkte Beschäftigungsmöglichkeit als Fachjournalist finden, können sie alternativ zunächst für andere Ressorts arbeiten und sich erst im Laufe ihres Berufslebens auf den Wirtschaftsjournalismus spezialisieren.


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Ausbildungsmöglichkeiten für Wirtschaftsjournalisten

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