Rezipienten

Schwerpunktmäßig berichten Umweltjournalisten für eine relativ konstante Zielgruppe. Es handelt sich dabei um Mediennutzer, die sich entweder selbst im Umweltschutz engagieren oder zumindest ihr Leben möglichst nachhaltig ökologisch ausrichten wollen. Diese Zielgruppe hat sich mit der Umweltbewegung Ende der 1970er Jahre entwickelt und in den 1980ern als feste Größe etabliert. Diese Zielgruppe ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Dieses größere Umweltbewusstsein in der Bevölkerung zeigt sich unter anderem daran, dass inzwischen sogar die großen Lebensmitteldiscounter einen wachsenden Anteil an Bioprodukten in ihr Sortiment aufnehmen.

Darüber hinaus erreicht der Umweltjournalismus zumindest zeitweise auch eine große Masse an Mediennutzern. Das gilt vor allem dann, wenn sie in großem Umfang von einem bestimmten Thema direkt betroffen sind, etwa beim Schadstoffausstoß von Autos. Der Verbraucher ist davon direkt betroffen, weil er beim Kauf von energieeffizienten Autos auch steuerliche Vorteile in Anspruch nehmen kann.

Betreffen Katastrophen den Mediennutzer direkt?

Einen sehr großen Kreis an Mediennutzern erreichen Umweltjournalisten, wenn sie über spektakuläre Umweltkatastrophen berichten. So waren die Reaktorunglücke in Tschernobyl und Fukushima wochenlang das beherrschende Thema in den Schlagzeilen. Ein nahezu ähnliches Ausmaß erreichen Berichte über Tankerunglücke. Die Mediennutzer fühlen sich zunächst direkt betroffen. Weil sich die tatsächlichen ökologischen Auswirkungen aber erst nach Jahren oder Jahrzehnten zeigen, flaut das große Interesse so schnell wieder ab, wie es gewachsen ist.


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