Recherche

Für die Recherche ist der Umweltjournalist in erster Linie auf das Expertenwissen von Ministerien und Umweltverbänden oder Forschungseinrichtungen angewiesen. Er kann sich das entsprechende Hintergrundwissen bei Fortbildungsveranstaltungen und über Fachliteratur aneignen, braucht aber dennoch das Expertenwissen. Denn ob die Fakten, die der Umweltjournalist aus erster Quelle erfährt, tatsächlich richtig und stimmig sind, kann er in vielen Fällen nicht einschätzen.

In vielen Fällen ist das trotz aufwendiger Recherche nicht möglich, weil sich auch die Forschung in diesem Thema noch nicht einig ist und verschiedene Forscher teilweise zu verschiedenen Ergebnissen kommen. Ein klassisches Beispiel dafür ist das Artensterben. Wie viele Arten tatsächlich alljährlich unwiederbringlich von der Erde verschwinden, können auch seriöse Forscher, die keine wirtschaftlichen Interessen mit ihrer Einschätzung verfolgen, sagen. Der Grund: Es ist trotz intensiver Forschung nach wie vor völlig unbekannt, wie viele Arten insgesamt auf der Erde leben. Vor allem im Regenwald und in der Tiefsee werden immer wieder neue Arten entdeckt. Einer der aufsehenerregendsten Funde ereignete sich 1938 vor der Küste Südafrikas: Damals wurde in einem großen Fischfang ein Quastenflosser entdeckt – diese Art galt eigentlich seit Jahrmillionen als ausgestorben.


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