Ausblick

Von einigen Ausnahmen wie dem Reaktorunglück in Japan abgesehen, hat sich der Umweltjournalismus bereits in den vergangenen Jahren gewandelt. Und es ist davon auszugehen, dass sich diese Entwicklung auch künftig eher fortsetzen wird: Der Mediennutzer erwartet vom Umweltjournalisten nicht mehr nur reine Aufklärung, sondern vor allem Service. Er will wissen, wie er Ökologie und Nachhaltigkeit in sein persönliches Leben bestmöglich integrieren kann.

Beispielsweise hat sich in den USA seit der Jahrtausendwende die LOHAS-Bewegung etabliert. Diese beschreibt Menschen, die einen gesundheitsbewussten und nachhaltigen Lebensstil pflegen, allerdings nicht auf Genuss verzichten wollen. In diesem Bereich sehen Umweltjournalisten aktuell die größte Marktlücke. Denn die allgegenwärtigen Themen wie Klimawandel, Artensterben oder wachsende Rohstoffverknappung zeigen zu langfristige Folgen, als dass sie selbst der gebildete Mediennutzer tatsächlich begreifen kann.

Wohin geht die Reise?

Auch wenn der Umweltjournalismus ein wichtiges Standbein für alle klassischen Medien darstellt und ein Rückgang im Umfang der Berichterstattung nicht zu erwarten ist, dürfte sich der Schwerpunkt in Richtung Online-Journalismus entwickeln. Umfangreiche Portale bieten dem Mediennutzer die Chance, sich in einem Medium umfassend über ein bestimmtes Thema zu informieren und Tipps für seinen persönlichen Alltag zu bekommen.

Hier offenbaren sich vor allem für junge Umweltjournalisten große Chancen. Denn die existierenden Portale richten sich größtenteils an Fachpublikum oder werden – im anderen Extrem – journalistisch unprofessionell betrieben. Vor allem Freelancer können hier also eine attraktive Marktlücke finden, die ihnen eine gute Einkommensmöglichkeit bietet.


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