Allgemeine Hinweise

Angehende Umweltjournalisten müssen in jedem Fall ein großes Interesse für Umweltthemen in die Ausbildung mitbringen. Sie sollten sich darüber hinaus allerdings auch für andere Fachbereiche interessieren und sich nicht von vornherein komplett auf dieses Ressort festlegen, sondern sich weitere Optionen offenhalten. Denn die fachspezifische Ausbildung zum Umweltjournalisten steckt in Deutschland anders als in den USA noch in einem relativen Anfangsstadium. Hierzulande bieten nur wenige Universitäten Studiengänge an, die direkt in den Umweltjournalismus führen.

Diese Universitäten bilden aus

Die Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg bietet den Studiengang Technikjournalist an, wobei die Studenten den Schwerpunkt "Umweltwissenschaften" wählen können. Auch an der Fachhochschule Ansbach soll künftig das Studium im Ressort Umweltjournalismus möglich sein.

Für Studenten aus den Bereichen Onlinejournalismus sowie Wissenschaftsjournalismus bietet die Darmstädter Hochschule Seminare im Bereich Umweltjournalismus an. Im Sommer 2013 ist als zusätzliches Angebot außerdem eine Rechercheplattform für Umweltthemen online gegangen. Interessenten finden in dieser Plattform außerdem Anregungen zur Themenfindung und Recherchehilfen.

Umweltwissenschaften erleichtern den beruflichen Einstieg

Seit Anfang der 1990er Jahre wird an einigen deutschen Universitäten wie den Hochschulen in Bremen oder Trier ein Studiengang in den Umweltwissenschaften angeboten. Es handelt sich dabei um einen interdisziplinären Studiengang, in dem sich Dozenten und Studenten mit der persönlichen Umwelt des Menschen sowie mit Auswirkungen des menschlichen Tuns auf diese beschäftigen. Die Umweltwissenschaften sind ein Fachbereich innerhalb der Naturwissenschaften, in dem wesentliche Einflüsse aus Chemie, Physik und Biologie zu finden sind.

Zu den wichtigsten Fachgebieten, welche in die Umweltwissenschaften einfließen, gehören Geologie, Meereskunde, Klimatologie, Botanik, Ökologie, Umweltchemie sowie einige weiter. Studenten, die sich für diesen Studiengang entscheiden, müssen sich allerdings auch mit Statistik und Informatik, das hier einen besonders hohen Stellenwert genießt, befassen. Der Grund: Sehr komplexe Zusammenhänge lassen sich oft nur durch Computersimulationen darstellen und verstehen, deren Basis statistisch ermittelte Werte darstellen.

Darüber hinaus können sich Studenten der Umweltwissenschaften auf verschiedene Teilbereiche, von Abfall- bis Wasserwirtschaft, spezialisieren. Für angehende Umweltjournalisten kommt von den zahlreichen Teilgebieten allerdings nur ein Teil infrage. Dazu gehören beispielsweise Naturschutz, Politik sowie Arten- und Biotopschutz. Die Aspekte Bodenkunde oder Immissionsschutz beispielsweise sind zu stark auf einen bestimmten Aspekt fokussiert, der später im journalistischen Alltag keinen allzu großen Stellenwert einnehmen dürfte.

Die Fragen, mit welchen sich die Studenten während dieses Studiums beschäftigen müssen, sind dagegen auch im journalistischen Alltag hochaktuell. Dazu gehören beispielsweise die Fragestellungen, welche Auswirkungen Umweltveränderungen auf das soziale Leben haben können oder welche Folgen mit der Umweltbelastung durch den Menschen einhergehen.


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Portrait Umweltjournalismus

 

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Allgemeine Übersicht zu Ausbildungsmöglichkeiten

Ausbildungsmöglichkeiten für Umweltjournalisten

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