Allgemeine Hinweise

Auch die besondere Arbeitsweise, die im Sportjournalismus gefragt ist, reizt zahlreiche junge Menschen, diesen Beruf zu ergreifen. Denn abgesehen von einem grundlegenden Interesse für Sport an sich sind im Sportjournalismus einige grundlegende Fähigkeiten besonders gefragt.

Dazu gehört beispielsweise die Fähigkeit, unter starkem Zeitdruck gute Arbeit abliefern zu können. Denn die aktuellen Ereignisse müssen schnellstmöglich bearbeitet werden, um in der nächsten Ausgabe berücksichtigt zu werden. Einem besonderen Druck sind dabei die Liveberichterstatter ausgesetzt, die keine Möglichkeit mehr haben, Fehler zu korrigieren. Sportjournalisten, die für Online-Medien arbeiten und selbst Journalisten aus dem Printbereich berichten teilweise sogar direkt vom Event, um die Mediennutzer via Liveticker aktuell auf dem Laufenden zu halten. Für das Verfassen des Beitrags für die nächste Ausgabe bleibt dem Sportjournalisten meist nicht viel Zeit, weil zahlreiche Sport-Events erst kurz vor dem Andruck der Zeitung oder Zeitschrift enden.

Dieser Zeitdruck ist für den Sportjournalisten ein permanenter Begleiter. Kollegen aus anderen Ressorts kennen diesen Zeitdruck nur bedingt, etwa die Kollegen aus dem Politikressort von Wahlabenden her. Im beruflichen Alltag bekommen Sportjournalisten einen Ausgleich für den Stress in Spitzenphasen. Denn sportliche Events finden meist am Wochenende statt, wenn die Fans eben Zeit haben. Dafür können Sportjournalisten in der Regel während der Woche etwas kürzer treten.

Flexibilität ist gefragt

Sportjournalisten müssen außerdem sowohl zeitlich als auch räumlich sehr flexibel sein. Schließlich wird ihr Terminkalender im Wesentlichen vom sportlichen Veranstaltungskalender in ihrem Aufgabenbereich bestimmt. Sie haben auf die Arbeitsabläufe also nur bedingt Einfluss. Räumliche Flexibilität ist vor allem dann gefragt, wenn die Sportjournalisten über hochklassige Events berichten. Teilweise müssen sie für die Berichterstattung aus der Bundesliga durch ganz Deutschland reisen, bei internationalen Wettkämpfen wie Rennen der Formel 1, Welt- und Europameisterschaften oder den Olympischen Spielen sind Sportjournalisten teilweise wochenlang von ihrer Familie und ihrem sozialen Umfeld getrennt.

Sportjournalisten als Netzwerker

Schnell Kontakte zu schließen und diese weiter auszubauen gehört ebenfalls zu den Grundfähigkeiten, die ein angehender Sportjournalist bereits beim Start in den Beruf mitbringen sollte. Denn von seinen Kollegen kann er sich später im beruflichen Alltag nur durch die Qualität seiner Berichte positiv abheben. Deren Qualität hängt in vielen Fällen jedoch stark davon ab, ob es ihm gelingt, exklusive Informationen zu bekommen. Umso besser stehen die Chancen, wenn sich der Sportjournalist bereits den Ruf erworben hat, ein fairer Gesprächspartner zu sein. Dazu gehört etwa, dass er Informationen, die ihm ein Trainer, Betreuer oder Sportler als Hintergrundinformation zum besseren Verständnis gegeben hat, nicht zu publizieren.

Welches Studium eignet sich für Sportjournalisten?

Angehende Journalisten, die sich für den Ausbildungsweg Studium plus anschließendes Volontariat entscheiden, können im Prinzip jedes beliebige Studienfach wählen. Die besten Chancen bieten sich ihnen natürlich mit einem zielgerichteten Studium. Dazu gehören neben der Sportwissenschaft auch die Medizin oder Psychologie.


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Allgemeine Übersicht zu Ausbildungsmöglichkeiten

Ausbildungsmöglichkeiten für Sportjournalisten

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