Quereinstieg

Kaum ein anderes journalistisches Ressort bietet so hervorragende Chancen für Quereinsteiger wie der Reisejournalismus. Denn angehende Reisejournalisten brauchen keine fundierten Fachkenntnisse wie in anderen Ressorts, sondern lediglich ein großes Interesse am Reisen, an fremden Ländern und die Bereitschaft, sich in andere Kulturkreise hineinzuversetzen. Zudem können sie sich von Anfang an auf eine bestimmte Region spezialisieren, was ihnen den Einstieg erheblich erleichtert.

Welche Voraussetzungen müssen Quereinsteiger mitbringen?

Wer aus einem anderen Beruf heraus in den Reisejournalismus einsteigen möchte, sollte in jedem Fall über gute Englischkenntnisse verfügen. Grundkenntnisse in weiteren Fremdsprachen wie Spanisch, Portugiesisch oder Französisch erleichtern den Umstieg ebenfalls.

Eine Ausbildung oder eine vorherige Tätigkeit im Tourismus ist ebenfalls nicht zwingend erforderlich. Diese Vorbildung bietet zwar Vorteile, weil die Quereinsteiger die Hintergründe, Zusammenhänge und Arbeitsabläufe im Tourismus kennen, bringt jedoch auch einige Nachteile mit sich: Denn die Gefahr ist gerade für journalistische Anfänger groß, dass sie das jeweilige Angebot nicht mit den Augen eines Urlaubsgastes, sondern mit denen eines Experten betrachten.

Zwingend erforderlich: die journalistische Ausbildung

Entsprechende Referenzen wie ein eigener Reiseblog oder die freie Mitarbeit in einem bestehenden Medium erhöhen für Quereinsteiger die Chance, regelmäßig feste Auftraggeber oder eine Anstellung zu finden. Allerdings legen die meisten Arbeit- und Auftraggeber Wert darauf, dass die Interessenten zumindest eine fundierte journalistische Ausbildung vorweisen können.

Diese können sie, sofern sie die Hochschulreife besitzen, nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung und einer mindestens dreijährigen Berufserfahrung bei Bildungseinrichtungen wie dem Deutschen Journalistenkolleg oder der Freien Journalisten Schule im Rahmen eines Fernstudiums absolvieren. Der Grund dafür, dass auf diese Ausbildung Wert gelegt wird, liegt darin, dass sich Reisejournalisten auf einem sehr dünnen Grat zwischen Journalismus und Werbung bewegen. Sie sollten also nicht nur die verschiedenen Darstellungsformen kennen und Kenntnisse im Presserecht besitzen, sondern im Zweifelsfall auch wissen, wie weit sie bei einer positiven Berichterstattung im Zweifelsfall gehen können und dürfen.


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