Quereinstieg

Der Quereinstieg in den Politikjournalismus aus einem anderen Beruf heraus ist schwierig, aber nicht unmöglich. Quereinsteiger benötigen zumindest eine profunde journalistische Ausbildung und sehr gute Kenntnisse von politischen Zusammenhängen und den Entscheidungswegen. Zusätzlich werden von den Verantwortlichen in den Medien sehr gute Englischkenntnisse erwartet, weitere Fremdsprachen sind erwünscht, allerdings nicht zwingend notwendig.

Wo eignen sich Quereinsteiger die Kenntnisse an?

Die nötigen Fachkenntnisse können sich Quereinsteiger, die als Politikjournalisten arbeiten wollen, in Eigeninitiative aneignen. Sie sollten in jedem Fall das weltpolitische Geschehen sorgfältig verfolgen und auch wichtige Biografien und Fachpublikationen kennen. Erste Erfahrungen im Politikjournalismus können sie schon während der schulischen Ausbildung als freie Mitarbeiter für die örtlichen, lokalen Medien sammeln. Wenn sie dort ihr journalistisches Talent unter Beweis gestellt haben, können sie üblicherweise gern die Berichterstattung aus einem Gemeinderat im Verbreitungsgebiet übernehmen. Dort lernen sie den Politikjournalismus gewissermaßen direkt an der Basis kennen und können ein Gefühl dafür entwickeln, ob und wie sich Entscheidungen aus der großen Politik vor Ort auswirken können. In ländlich geprägten Gebieten sind etwa Umwelt- und Agrarpolitik regelmäßig auch ein Thema in den örtlichen Gremien.

Die fundierte Ausbildung

Sofern die Quereinsteiger die allgemeine Hochschulreife besitzen, eine Berufsausbildung absolviert haben und eine dreijährige Berufserfahrung mitbringen, können sie den Journalistenberuf auch per Fernstudium beim Deutschen Journalisten Kolleg oder an der Freien Journalistenschule erlernen. An beiden Einrichtungen gehört der Politikjournalismus ebenfalls zum Ausbildungsprogramm, am Deutschen Journalistenkolleg können sie sich außerdem auf diesen Fachbereich spezialisieren.

Eine Alternative für Reisefreudige

Da die Medien im Bereich des Politikjournalismus hauptsächlich mit festangestellten Mitarbeitern arbeiten, bieten sich Freelancern kaum Chancen, sich rein auf dieses journalistische Feld zu konzentrieren. Quereinsteiger können allerdings ressortübergreifend für verschiedene Medien arbeiten und im Rahmen dieser Tätigkeit auch regelmäßig Beiträge für das Nachrichtenressort liefern. Eine sehr gute und realistische Chance haben Quereinsteiger, wenn sie für eines oder mehrere Medien aus der Landeshauptstadt oder einer anderen wichtigen und für das Verbreitungsgebiet relevanten Stadt übernehmen. Dann können sie mit etwas Glück sogar eine Korrespondentenstelle übernehmen.


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