Recherche

Der Musikjournalismus gilt im Vergleich zu anderen Ressorts als relativ wenig rechercheintensiv, weil der Musikjournalist bei einem großen Teil der Berichte in erster Linie seine persönlichen Eindrücke wiedergibt. Beleuchtet er hingegen Hintergründe, ist eine sorgfältige Recherche unerlässlich.

Welche Recherchequellen der Musikjournalist nutzen kann, hängt zum einen von der musikalischen Sparte, über die er berichtet ab, zum anderen auch von der Art der Berichterstattung an sich. Sofern er einen Beitrag aus dem Bereich der sogenannten E-Musik, also der ernsthaften Musik bringt, steht ihm üblicherweise ein großer Fundus an Fachliteratur zur Verfügung. Diese Quellenlage ist im Bereich der U-Musik, also der Unterhaltungsmusik, zu der auch Popmusik gerechnet wird, dünner gesät. Neben den Beiträgen von Kollegen nutzt er zur Informationsgewinnung vor allem persönliche Gespräche mit den Künstlern und/oder Weggefährten der Künstler.

Die Informationen, die ihm von den Veranstaltern, Musikverlagen oder dem Management des Künstlers zur Verfügung gestellt werden, dienen meist nur zur Hintergrundinformation. Denn sie liefern oft die Anregung für einen Bericht, weil sie möglicherweise Detailinformationen beinhalten, die dem Musikjournalisten bis dato unbekannt waren.


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