Beschäftigungsmöglichkeiten

Da es abgesehen von Fachpublikationen, die andere Ressorts abdecken, nahezu kein Medium gibt, das komplett auf Musikjournalismus verzichtet, fällt dem Musikjournalisten der berufliche Einstieg relativ leicht. Für eine Festanstellung sollten Berufsanfänger Fachzeitschriften, Fernseh-Spartensender oder Radiosender ins Auge fassen. Denn die Sparte Musikjournalismus ist so speziell, dass sich auch große Publikumsredaktionen in ihrem Feuilleton keine eigene Musikredaktion unterhalten.

Freelancer finden relativ einfach einen Einstieg in die Medien, wenn sie den Musikjournalismus breit gefächert betreiben. Sobald sie sich bei einigen Medien etabliert und einen festen Kreis von Abnehmern ihrer Beiträge erarbeitet haben, lohnt es sich für sie aber durchaus, sich auf eine bestimmte Sparte innerhalb des Musikjournalismus zu spezialisieren. Dadurch können sie sich im Laufe der Zeit einen gewissen Expertenstatus erarbeiten und verschiedene Mediengattungen mit ihren Beiträgen zu beliefern.

Diese Spezialisierung kann dem Musikjournalisten auch langfristig einen nicht zu unterschätzenden Vorteil bieten: Wenn er sich einen so guten Ruf als Musikjournalist in seiner Sparte erarbeitet hat, dass er wichtige Medien als Auftraggeber hat, erhält er leichter Zugang zu Veranstaltungen, für welche die Akkreditierung sehr restriktiv gehandhabt wird. Er kann dadurch also Exklusiv-Berichte liefern, was seinen Expertenstatus zusätzlich unterstreicht und sich über kurz oder lang auch auf die Honorare auswirkt, die er für seine Beiträge verlangen kann.


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