Rezipienten

In den vergangenen Jahren hat sich die Zielgruppe der Modejournalisten erheblich erweitert. Bis in die 1990er Jahre hinein sollten Modejournalisten in den verschiedenen Redaktionen vor allem Frauen ansprechen. Während andere klassische Ressorts wie Politik, Wirtschaft oder Sport nach wie vor eher auf Männer zugeschnitten sind, sollte mit der Berichterstattung über Mode vor allem der weibliche Teil der Mediennutzer angesprochen werden. Das waren einerseits modebewusste, junge Frauen, andererseits aber auch Mütter, die den Einkauf der Kleidung für die Familie koordinierten.

Eine neue Zielgruppe wächst heran

Zunehmend interessieren sich inzwischen aber auch Männer für Mode, in vielen Fällen allerdings eher gezwungenermaßen. Denn in zahlreichen Berufen, vor allem wenn die Arbeitnehmer sehr viel Kundenkontakt haben, legen die Arbeitgeber inzwischen großen Wert auf ein modisches Erscheinungsbild ihrer Mitarbeiter.

Dieser Wandel der Zielgruppe hat auch gesellschaftliche Hintergründe. So hat sich bereits in den 1980er Jahren mit den Young Urban Professionals eine neue Schicht von jungen, karrierebewussten Menschen entstand, die auch großen Wert auf ihr äußeres Erscheinungsbild legten. Diese Generation hat dafür gesorgt, dass Mode auch zu einem Thema für Männer wird.


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