Volontariat

Bei den Fachmedien sind Volontärsstellen für angehende Medizinjournalisten sehr dünn gesät. Die oft bessere Alternative stellt für sie deshalb nach dem Studium ein allgemeines Volontariat dar, in dem sie die Grundlagen des Journalistenhandwerks in verschiedenen Ressorts kennenlernen. Das ist für sie außerdem insofern interessant, als in den Medizinjournalismus auch politische und wirtschaftliche Entscheidungen hineinspielen. Kenntnisse über die Arbeitsweise in diesen Ressorts können für Medizinjournalisten also nur hilfreich sein.

Hilfreich ist für die Bewerbung auf eine Volontärstelle, wenn die Studenten bereits während des Studiums journalistisch gearbeitet haben. Beispielsweise als freier Mitarbeiter für die örtliche Lokalzeitung. Diese Möglichkeit wird von den Studenten gern zur Finanzierung ihres Studiums genutzt, wenn sie später im Journalismus arbeiten wollen. Hier sammeln sie die ersten Erfahrungen und lernen den Alltag der Arbeit in einer Redaktion wenigstens am Rande kennen.

Volontäre haben außerdem in jeder Mediengattung die Möglichkeit, bereits während der Ausbildung einen Einblick in ihren späteren Arbeitsbereich zu bekommen. Denn sie durchlaufen im Rahmen des Volontariats grundsätzlich mehrere Redaktionen. Sie können sich also bei jedem Medium rechtzeitig intern darauf bewerben, im Gesundheitsressort – oder falls dies nicht angeboten wird – im Wissenschaftsressort zu bewerben. Dadurch bekommen sie zumindest einen mehrmonatigen Einblick in die spätere Berufspraxis des Medizinjournalisten.

Das Wichtigste: beständige Fortbildung

Studenten, die aus den Naturwissenschaften kommen, in den Journalismus einsteigen, müssen sich konsequent fortbilden. Dieser Grundsatz gilt nicht nur dann, wenn sie sich das medizinische Hintergrundwissen erst aneignen müssen, sondern generell. Denn aktuell beläuft sich die Halbwertszeit wissenschaftlichen Wissens auf etwa zweieinhalb Jahre mit weiter fallender Tendenz. Also müssen selbst Medizinstudenten während des Volontariats in Eigeninitiative konsequent am Ball bleiben. Fort- und Weiterbildungsangebote finden sie beispielsweise beim Arbeitskreis Medizinpublizisten.


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