Rezipienten

Der Medizinjournalismus wendet sich an eine Vielzahl von diversen Zielgruppen, welche die Beiträge aus unterschiedlichen Interessen und mit völlig verschiedenen Bildungshintergründen konsumieren. Der Medizinjournalist ist also besonders gefordert, die Beiträge so zu verfassen, dass sie bestmöglich auf die Zielgruppe zugeschnitten sind.

Experten informieren sich

Eine sehr wichtige Zielgruppe für den Medizinjournalisten sind Fachleute wie Ärzte und Apotheker. Diese informieren sich gezielt in Fachzeitschriften über den aktuellen Stand der internationalen Forschung und neue Therapiemöglichkeiten, aber auch gezielt über verschiedene Krankheitsbilder. Denn selbst heute existieren noch Krankheitsbilder, die sich nicht eindeutig zuordnen lassen, weshalb eine Diagnose oft nur sehr schwierig ist. Eine dieser Krankheiten ist etwa Fibromyalgie, im Volksmund Ganzkörperrheuma genannt. Die betroffenen Patienten haben oft eine jahrelange Odyssee hinter sich, bis sie einen Experten gefunden haben, der mit dem Krankheitsbild vertraut ist und entsprechend behandeln kann.

Expertenwissen für die breite Masse

Die weitaus größere Zielgruppe für den Medienjournalisten ist der typische Medienkonsument, also eine äußerst inhomogene Gruppe. Neben aktuellen Berichten aus der Forschung werden im Gesundheitsressort vor allem praktische Tipps für bestimmte Krankheiten gegeben. Die Berichterstattung umfasst neben der Vorstellung von Medikamenten und Heilmitteln auch Informationen dazu, wie sich einer Krankheit vorbeugen lässt.

Gewisse Themen wiederholen sich dabei je nach Saison. Ein wichtiges Thema ist etwa im Herbst und am Anfang des Winters die Grippesaison im Medizinjournalismus. Die Mediennutzer bekommen wichtige Tipps zur Behandlung und Ernährung bei einer Grippe, darüber hinaus erfahren sie, wie sie vorbeugen können, um erst gar nicht zu erkranken. Ein weiteres, wichtiges und wiederkehrendes Thema im Medizinjournalismus ist die Urlaubszeit. Die Medizinjournalisten geben den Medienkonsumenten Informationen zur richtig zusammengestellten Reiseapotheke und was sie bei typischen Erkrankungen im Urlaubsland machen können. Beispielsweise haben viele Europäer bei Reisen in tropische oder subtropische Länder während der ersten Urlaubstage Magen-Darm-Probleme, weil ihnen Temperaturunterschied und Ernährungsumstellung zu schaffen machen.


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