Qualitätskriterien

Qualität lässt sich auch im Medizinjournalismus anhand der Kriterien, die für andere Ressorts gelten, erkennen. Dazu gehören die gründliche Recherche zum Thema sowie der gründliche und sorgfältige Umgang mit Fakten ebenso wie die objektive Auseinandersetzung mit dem Thema der Berichterstattung.

Die Einschätzung der Qualität fällt dem Medienkonsumenten jedoch nicht in allen Fällen leicht. Veröffentlicht der Medizinjournalist in Fachmedien, kann der Nutzer die Qualität des Beitrags anhand des Umgangs mit Daten und Fakten nachvollziehen. Wird der Bericht dagegen in einem Publikumsmedium veröffentlicht, fehlt dem Nutzer das fachliche Hintergrundwissen. Der Nutzer kann die Qualität dann nur an der Art der Darstellung beurteilen, sofern er in einem Bericht keine Widersprüche zu Beiträgen aus anderen Medien entdeckt.

Beispiele für schlechten Medizinjournalismus lassen sich vor allem bei der Vorstellung neuer Medikamente oder Therapien gegen bestimmte Krankheiten finden. Hier werden oft unkritisch die Informationen übernommen, die der Medizinjournalist von den Produzenten oder den Anbietern der Therapie erhält. Jedoch kann er auch diese qualitativ aufwerten, indem er etwa klinische Studien, Fallbeispiele oder Expertenmeinungen in den Bericht einfließen lässt.


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