Zweifachstudium

Zahlreiche Universitäten bieten im Zuge von medienspezifischen Studiengängen wie Kommunikationswissenschaften oder Publizistikwissenschaften Seminare und Veranstaltungen an, die den Fachbereich des Medienjournalismus berühren oder beinhalten. Zwei Universitäten in Deutschland bieten darüber hinaus Studiengänge an, welche die künftigen Fachjournalisten direkt auf ihren Fachbereich vorbereiten. Es handelt sich dabei um sogenannte Zweifachstudiengänge, die nur in Kombination mit einem anderen Fach möglich sind.

Kommunikations- und Medienwissenschaft in Düsseldorf

Die Düsseldorfer Heinrich Heine Universität bietet das Studium der Kommunikations- und Medienwissenschaft als empirische Sozialwissenschaft an. Gegenstand des Studiums ist die öffentliche Kommunikation, wie sie in den Massenmedien erfolgt. Analysiert wird, wie die Kommunikation in den verschiedenen Mediengattungen von den Nutzern aufgenommen, aber auch wie die politische Kommunikation in den und durch die Medien erfolgt.

Deshalb forscht und unterrichtet die Heinrich Heine Universität die Kommunikations- und Medienwissenschaft in einem relativ breiten Feld. Dieses reicht von den verschiedenen Medien und ihrer Entwicklung bis hin zu Medieninhalten und Mediennutzung. Die Regelstudienzeit umfasst sechs Semester. Allerdings wird das Studium der Kommunikations- und Medienwissenschaft in der Ruhrmetropole nur als ergänzendes Fach in Verbindung mit einem Bachelor-Kernfachstudium angeboten. Die Studenten müssen eines der folgenden Hauptfächer wählen, um hier Kommunikations- und Medienwissenschaft studieren zu können: Englisch, Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte, Philosophie, Romanistik, Jüdische Studien oder modernes Japan.

Die Studenten erlernen die theoretischen Grundlagen des Journalismus. Auch die Ansprüche, die an Qualitätsjournalismus gestellt werden und der Aufgabenbereich des Journalisten gehören zu den Themen, die hier beleuchtet werden.

Medienwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin

In Verbindung mit allen Kernfächern, die an der Berliner Humboldt-Universität als Bachelor-Studiengang angeboten werden, können die Studenten Medienwissenschaft als Zweitfach belegen. Die Vermittlung wissenschaftlicher Kompetenz angesichts der wachsenden Vernetzung innerhalb der Medien und deren herausragenden gesellschaftlichen Bedeutung sehen die Verantwortlichen an der Universität als gute Ergänzung zum bestehenden Studienangebot.

Das Ziel des Studienganges besteht in der Aneignung von Kompetenz im Umgang mit den Medien. Als wichtigste Bereiche der Medienwissenschaft gelten neben der Analyse von Massenmedien aus den verschiedenen Mediengattungen vor allem die Medientheorie sowie die Geschichte der Medien. Die Medienwissenschaft unterscheidet sich dabei in grundsätzlichen Elementen von der Kommunikationswissenschaft. Diese untersucht meist die Wechselwirkung zwischen Medien und Mediennutzer. Programmgestaltung, Organisation und die technische Umsetzung bilden hingegen in der Medienwissenschaft den Schwerpunkt. Die Anfänge dieses Studiengangs reichen bis ins Jahr 1916 zurück, als Zeitungen und Zeitschriften durch das Leipziger Institut für Zeitungswissenschaft erstmals Gegenstand wissenschaftlicher Forschung wurden.


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