Volontariat

Junge Journalisten, die sich auf den Lokaljournalismus konzentrieren wollen, sollten ihr Volontariat bei einer Regionalzeitung absolvieren. Der Grund dafür: Die meisten der 331 Regionalzeitungen Deutschlands unterhalten mindestens einen eigenen Lokalteil. Außerdem spielen sie eine wichtige Rolle für die Ausbildung des journalistischen Nachwuchses. Durch die Rotation durch verschiedene Ressorts während des Volontariats bekommen angehende Lokaljournalisten hier den besten Einblick in das Ressort, in dem sie künftig arbeiten wollen. Im Idealfall haben sie vor ihrer Ausbildung als freie Mitarbeiter oder im Rahmen eines Praktikums schon vor ihrer Ausbildung Redaktionsluft geschnuppert. Dadurch haben sie möglicherweise erste Kontakte, die beim Einstieg helfen können und erste Referenzen für die Bewerbungsmappe gesammelt.

Andere Mediengattungen empfehlen sich für das Volontariat weniger, wenn der Volontär später im Lokaljournalismus arbeiten möchte. Hier hat er zu wenig Kontakt zum Ressort und kann nicht ausreichend Erfahrungen sammeln. Als Ausnahme dürfen lediglich Lokalradios und regionale Fernsehsender gelten, die jedoch vergleichsweise wenige Volontariatsstellen anbieten.

Welches Studium bereitet am besten auf den Beruf vor?

Studenten, die im Anschluss an das Volontariat eine Karriere in einem der Mantelressorts oder als Fachjournalist anstreben, sollten ein Studienfach wählen, das fachlich in die Richtung des Wunschberufes geht. Angehende Lokaljournalisten dagegen haben eine etwas größere Wahlfreiheit. Da sie später als Generalisten arbeiten, können sie das Studienfach auch eher im Hinblick auf ihre persönlichen Interessen auswählen. Beliebte Fächer sind Journalistik, Kommunikationswissenschaften, Politikwissenschaft sowie Sozialwissenschaften oder ein wirtschaftlicher Studiengang.

Zahlreiche angehende Lokaljournalisten verbinden das Angenehme mit dem Nützlichen, indem sie während des Studiums für eine oder mehrere Redaktionen als freie Mitarbeiter tätig sind. Während des Studiums sind zahlreiche Studenten ohnehin auf einen Nebenjob angewiesen, um sich das Studium finanzieren zu können. Studentenstädte bieten meist ein relativ großes Medienangebot an, sodass Studenten hier relativ einfach als freie Mitarbeiter arbeiten können. Erleichtert wird ihnen der Einstieg, wenn sie als Berufswunsch Journalist angeben. Diese Varianten der Studienfinanzierung bietet ihnen außerdem einen weiteren Vorteil: Sobald sie das Studium abgeschlossen haben und ihre Auftraggeber mit der bis dahin geleisteten Arbeit zufrieden waren, steigen ihre Chancen, eine der begehrten Volontärstellen zu erhalten.


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