Quereinstieg

Geradezu ideale Bedingungen bietet der Lokaljournalismus für Quereinsteiger. Angesichts oft zahlreicher Termine, die wahrgenommen werden sollten, ist man in den Redaktionen meist über jede zusätzliche helfende Hand froh. Der einfachste Einstieg in den Lokaljournalismus gelingt mit einem Besuch in der Redaktion der örtlichen Heimatzeitung oder in der Redaktion des nächsten Lokalblogs. Redakteure und Interessenten können sich bei dieser Gelegenheit in Ruhe kennenlernen und Art und Umfang der freien Tätigkeit absprechen. Meist stellt es auch kein Problem dar, dass die künftigen freien Mitarbeiter einen Tag in der Redaktion verbringen, den Profis über die Schulter schauen und sich an eigenen Beiträgen versuchen, bevor sie eigenverantwortlich die Berichterstattung von Terminen oder Veranstaltungen übernehmen.

Engagierte Freelancer, die ihre Zukunft im Journalismus sehen, haben in Lokalredaktionen zudem die größten Entfaltungsmöglichkeiten, was die Themenwahl angeht. Sowohl im Print- als auch im Onlinebereich fehlt den festangestellten Mitarbeitern die Zeit, bestimmte Themen anzugehen. Beispielsweise sind Reportagen bei allen Mediengattungen nur aus dem Grund im Lokaljournalismus etwas unterrepräsentiert, weil im Redaktionsalltag die Zeit dafür fehlt. Freelancer hingegen können sich eher einmal drei oder vier Stunden am Stück ohne Termindruck freinehmen, um eine Reportage zu recherchieren und zu schreiben.

Sofern sie entsprechend viele und gute Referenzen gesammelt haben, können Quereinsteiger mit etwas Glück sogar ein Volontariat ergattern, ohne zuvor ein Studium absolviert zu haben. Alternativ können sie mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und nach einer dreijährigen Berufspraxis die formale Ausbildung zum Journalisten auch im Rahmen eines Fernstudiums, etwa an der Freien Journalistenschule in Berlin absolvieren und nebenbei weiterhin für die örtliche Lokalredaktion arbeiten. Ihr Vorteil: Durch die Tätigkeit für die Redaktion erhalten sie die notwendige praktische Übung und erarbeiten sich zusätzliche Referenzen. Durch das Fernstudium erhalten sie außerdem Einblick in weitere Ressorts und können sich dadurch zusätzlich für die Tätigkeit in anderen Ressorts qualifizieren, wenn es mit der reinen Tätigkeit im Lokaljournalismus nicht klappen sollte.


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