Recherche

Grundsätzlich ist der Rechercheaufwand im Kulturjournalismus höher als die Tätigkeit in anderen journalistischen Ressorts. Denn mit dem Lesen eines Buches, dem Schauen eines Films oder dem Besuch eines Events hat die Recherchearbeit in vielen Fällen eigentlich erst begonnen.

Der Kulturjournalist informiert sich anschließend meist noch über den Künstler und sein gesamtes Schaffen. Für diese Recherche nutzt er üblicherweise alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, vom persönlichen Gespräch bis hin zu Informationen, die er im Internet findet. Art und Umfang der Recherche richten sich dabei stark danach, auf welche Art der Kulturjournalist das Thema aufbereiten will und wie viel Platz ihm dafür eingeräumt wird. Während er für eine Rezension meist nur Hintergrundinformationen sammelt, die er teilweise in seinen Beitrag einfließen lassen kann, ist für ein Portrait oft ein langes, persönliches Gespräch mit dem Künstler, seiner Familie und Weggefährten unerlässlich.

Eine Besonderheit gibt es im Kulturjournalismus außerdem im Hinblick auf die journalistische Sorgfaltspflicht: Der Kulturjournalist sollte die Informationen dahingehend prüfen, ob sie sachlich korrekt sind. Das betrifft beispielsweise die korrekte Wiedergabe von Geburtstagen oder Stationen im Leben eines Künstlers. Abgesehen davon kann der Kulturjournalist auf Gegenrecherche verzichten, da sowohl der Gegenstand der Berichterstattung als auch diese selbst sehr subjektiv gefärbt sind.


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Portrait Kulturjournalismus

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