Mediengattungen

Der Bereich des Kulturjournalismus gilt als klassische Domäne der Printmedien. Denn hier lässt sich die ganze Bandbreite des kulturellen Lebens mit allen beliebigen journalistischen Stilformen darstellen. Darüber hinaus hat jede klassische Mediengattung ihre Schwerpunkte im Kulturjournalismus entwickelt.

Kulturjournalismus in den Printmedien

Rezensionen sind die große Stärke des Kulturjournalismus in den Printmedien. Denn Buchbesprechungen lassen sich mit dem geschriebenen Wort ebenso gut darstellen wie die Besprechung einer Theaterinszenierung oder eine Filmkritik. Allerdings muss der Kulturjournalist ein besonderes Augenmerk auf die verwendeten Formulierungen legen, falls er Musik oder ein visuelles Thema bespricht. Denn er kann allenfalls ein passendes Foto auswählen, um dem Leser einen optischen Eindruck zu vermitteln. Vor allem in Printmedien wird außerdem gern vorab über kulturelle Events berichtet. Die Kulturjournalisten können dem Leser hier bereits wichtige Informationen zum Event und den beteiligten Künstlern geben.

Kulturjournalismus im Radio

Die Welt der Musik bildet den Schwerpunkt des Kulturjournalismus im Radio, weil das Medium hier seine Stärken voll ausspielen kann. Sowohl die Besprechungen von Neuerscheinungen als auch die Portraits von Musikern und Bands lassen sich dadurch auflockern, dass bei passender Gelegenheit einzelne Titel eingespielt werden. Darüber hinaus bieten die öffentlich-rechtlichen Sender ein umfangreiches Kulturprogramm, das auf eigenen Frequenzen ausgestrahlt wird. Die Kulturjournalisten beleuchten hier das kulturelle Leben in seiner ganzen Bandbreite.

Kulturjournalismus im Fernsehen

Weil die Zielgruppe relativ beschränkt ist, wird dem Kulturjournalismus im Fernsehen meist ein Sendeplatz zu vorgerückter Stunde eingeräumt, wo auch Literatur ausführlich besprochen wird. Gern verwendet wird hier das Format der Talkshow. Eignet sich das Thema auch für eine andere Darstellungsform, etwa eine Reportage, werden kulturelle Themen auch gern im Rahmen anderer Magazine berücksichtigt. Aktuelle Trends aus dem Bereich der Jugendkultur bieten sich hier beispielsweise an. Weitere Formate wie die legendäre Musiksendung Formel 1 sollen in erster Linie unterhalten.

Kulturjournalismus im Onlinejournalismus

Für den Onlinejournalismus gelten für die verschiedenen Formate grundsätzlich dieselben Kriterien wie in den klassischen Medien. Die Kulturjournalisten haben in diesem Bereich allerdings mehr Möglichkeiten, was die Darstellungsform angeht. Sie können beispielsweise einzelne Songs oder Clips in ihren Beitrag einblenden und dadurch bis zu einem gewissen Grad multimedial berichten.

Kulturjournalismus im Fotojournalismus

Für Fotojournalisten spielt der Kulturjournalismus eher eine untergeordnete Rolle. Denn im Normalfall werden die Redaktionen mit passendem Bildmaterial von Verlagen und Produzenten versorgt. In diesem Fall müssen Fotojournalisten allenfalls das passende Bild für einen Beitrag auswählen. Lediglich bei Veranstaltungen wie Konzerten ist der Einsatz von Fotojournalisten gefragt. Und gerade hier ist das Können des Fachmannes auch erforderlich. Denn sehr oft muss unter schwierigen Lichtverhältnissen fotografiert werden, weshalb ein fotografischer Laie hier auch mit modernster Kameratechnik kaum brauchbare Bilder liefern kann.


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Portrait Kulturjournalismus

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