Beschäftigungsformen

Wie in allen anderen Ressorts arbeiten auch Kulturjournalisten entweder in Festanstellung oder als Freelancer. Die besten Chancen für eine Festanstellung bieten Fachmagazine, aber auch Hörfunk und Fernsehen, die für die Produktion ihrer Sendungen mit einem größeren Personalstab arbeiten als Printmedien.

Kulturjournalisten in Festanstellung

Im Unterschied zu anderen Ressorts ist die Rotation im Kulturjournalismus relativ gering. Für junge Journalisten, die in Festanstellung als Kulturjournalist arbeiten möchten, empfehlen sich deshalb zunächst ressortunabhängige Bewerbungen, sofern keine freie Stelle gezielt ausgeschrieben ist. Sie können zusätzlich Referenzen für das Ressort sammeln und sich intern oder bei anderen Medien bewerben.

Kulturjournalisten als Freelancer

Gerade im Bereich des Kulturjournalismus sind viele Medien darauf angewiesen, dass sie von Freelancern beliefert werden. Rezensionen werden ebenso gerne von den Redaktionen an ihre freien Mitarbeiter übergeben wie die Berichterstattung von kulturellen Events. Der Grund: Im redaktionellen Alltag fehlt den Redakteuren oft die Zeit, sich angemessen mit dem Werk eines Künstlers zu beschäftigen, weil tagesaktuelle Berichte Vorrang haben. Auch von Veranstaltungen berichten häufig Freelancer.

Das betrifft sowohl Veranstaltungen von regionalem Interesse als auch hochkarätige Events. Im ersten Fall sind die Freiberufler schlicht näher am Geschehen und kennen die einzelnen Akteure vielleicht von früheren Veranstaltungen her. Dadurch können sie eine hochwertigere Berichterstattung gewährleisten als die Redakteure der Zentralredaktion. Bei hochklassigen Veranstaltungen hat die Berichterstattung durch Freelancer meist einen ganz praktischen Hintergrund: Bei Events wie den Filmfestspielen in Cannes oder der Berlinale berichten Pressevertreter aus aller Welt. Die Kontingente an Pressekarten sind entsprechend limitiert, sodass die Berichte von akkreditieren Journalisten gern von mehreren Medien geordert werden.

Bei anderen Gelegenheiten wie der Leipziger Buchmesse ist die Masse an interessanten Ausstellern und Neuerscheinungen schlicht so groß, dass ein einzelner Kulturjournalist allenfalls einen groben Überblick über die Messe geben kann. Die Kulturjournalisten nutzen die Messe deshalb gern, um neue Kontakte zu knüpfen und bearbeiten Buchbesprechungen, aber auch Künstlerportraits und ähnliches anschließend gern in einem Team aus freien Mitarbeitern und Redakteuren.


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Portrait Kulturjournalismus

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