Volontariat

Abgesehen von Fachmedien und Magazinen aus dem Bereich kulinarischer Journalismus bieten regionale Tageszeitungen die besten Chancen für Volontäre, in diesen Fachbereich erste Erfahrungen zu sammeln. Die besten Gelegenheiten bilden dabei die Lokalredaktionen, in welchen sie im Rahmen der Ausbildung neben den Mantelressorts tätig sind. Hier bieten sich für die Nachwuchsjournalisten die häufigsten Gelegenheiten, aus ihrem bevorzugten Fachbereich berichten zu können. Denn die entsprechenden Seiten werden üblicherweise von einem Stamm an festen Mitarbeitern beliefert. Für die Nachwuchsjournalisten ergibt sich vielleicht die Möglichkeit, einen guten Bericht im Mantelteil unterbringen zu können, doch das ist eher die Ausnahme als die Regel.

Autodidakten sind gefragt

Legen die Berufsanfänger Wert auf eine fundierte journalistische Ausbildung, bevor sie sich auf den kulinarischen Journalismus festlegen, müssen sie einige Umwege einschlagen. Der direkteste Weg über das Volontariat ist ihnen nämlich aus formalen Gründen in der Regel verwehrt. Die meisten Medien fordern von den Bewerbern ein abgeschlossenes Hochschulstudium. Doch weder an den Universitäten noch an Journalistenschulen, die eine Alternative zum Volontariat darstellen, gibt es ein fachspezifisches Angebot für angehende Kulinar- bzw. Foodjournalisten.

Der Studiengang Tourismusmanagement ist thematisch am nächsten am späteren Fachbereich der angehenden Kulinar- bzw. Foodjournalisten. Dieser Umweg muss allerdings kein Nachteil sein. Denn die Studenten eignen sich während des Studiums ein umfangreiches Wissen über das Umfeld des kulinarischen Journalismus an, welches ihnen später vielleicht einige Vorteile bringen kann, weil auf diese Aspekte kein Kollege achtet. Ein einfaches Beispiel aus der Praxis: Wenn bei einem Restauranttest zwar die Küche hervorragend doch der Service schlecht ist, wird das Haus kaum die Bestnote bekommen. Schließlich schätzt der Gast ein Lokal vor allem dann, wenn er sich rundum wohlfühlen kann. Und dazu gehört eben auch ein hervorragender Service.

Die Studieninhalte

Grundsätzlich soll der Studiengang Tourismusmanagement die künftigen Führungskräfte von Anbietern touristischer Leistungen auf ihre späteren Aufgaben vorbereiten. Wichtige Elemente des Studiums sind deshalb neben der Tourismuslehre an sich auch die allgemeine Managementlehre sowie die Betriebswirtschaftslehre. Angeboten wird dieser Studiengang insgesamt von 25 Universitäten und Hochschulen in Deutschland.

Welche Vorteile hat der Volontär aus diesem Studium?

Absolventen des Studiengangs haben den Vorteil, dass sie während des Studienganges auch juristische Kenntnisse und Wissen um wirtschaftliche Zusammenhänge erwerben. Ihnen fällt also auch der Einstieg in die verschiedenen klassischen Ressorts, die sie während des Volontariats kennenlernen müssen, leichter. Das allerdings auch für zahlreiche andere Studiengänge aus dem Bereich der Geistes- oder Wirtschaftswissenschaften.

Absolventen des Studienganges Tourismusmanagement haben darüber hinaus noch einen weiteren Vorteil: Sollte der Einstieg in den kulinarischen Journalismus nach der Ausbildung nicht direkt klappen, haben sie noch eine zusätzliche Option offen: Sie können stattdessen auf den Fachbereich Reisejournalismus umsatteln und haben hier einen relativ leichten Einstieg. Schließlich haben sie während des Studiums gelernt, worauf es im Tourismus ankommt.


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