Fokus Deutschland

Vom Grundsatz her unterscheidet sich die Justizberichterstattung in Deutschland nicht allzu sehr von der Berichterstattung in anderen Ländern. Der große Unterschied liegt in der jeweiligen Gesetzgebung des Presserechts. So spielen in Deutschland die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen eine sehr viel größere Rolle, als beispielsweise in den USA. Dort ist es Tradition, dass sehr viel mehr Gerichtsverhandlungen vor den Augen der Öffentlichkeit abgehalten werden als in Deutschland. Auch der Täterschutz spielt hierzulande eine sehr viel größere Rolle. Auf Fotos und Bildern dürfen mutmaßliche Täter etwa nicht deutlich erkennbar sein. Falls Fotos in Zeitungen abgedruckt werden, behelfen sich die Redakteure dadurch, dass sie über das Gesicht des Betroffenen einen schwarzen Balken legen, sodass er nicht erkennbar ist. Bei der Berichterstattung im Fernsehen werden die Gesichter der Betroffenen verpixelt.

In den USA hingegen ist es mittlerweile üblich, dass bei bestimmten Straftaten wie Pädophilie die Fotos der Täter durch die Justiz gezielt veröffentlicht werden. Dadurch erhofft man sich zwei Effekte: Einerseits soll die Nachbarschaft gewarnt werden, andererseits sollen mögliche Nachahmer abgeschreckt werden.


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Portrait Justizberichterstattung

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