Darstellungsformen

Was für den Grundtenor in der Justizberichterstattung gilt, gilt erst recht für das Schreiben und Texten des Beitrages: Neutralität ist das oberste Gebot. In den jeweiligen Beitrag, sei es ein Bericht, eine Reportage oder eine Nachricht, darf auf keinen Fall die eigene Meinung des Journalisten einfließen. Bei Ratgebertexten und Berichten über eine bevorstehende Änderung der Rechtslage ergibt sich diese Neutralität fast zwangsläufig.

Berichtet der Journalist aus dem Gerichtssaal, stößt er fast ebenso zwangsläufig auf Vorfälle, die ihn emotional berühren. Auch hier ist es absolut tabu, dass er die eigene Meinung in den eigentlichen Bericht einfließen lässt. Im Zweifelsfall schadet er damit seiner Seriosität und kann sich unter Umständen selbst juristische Probleme einhandeln. Will der Journalist dennoch die eigene Meinung unterbringen, bleibt ihm als einzige Möglichkeit das Verfassen eines Kommentars. Dieser wiederum kann den jeweiligen Hintergrund zwar grundsätzlich thematisieren, darf hingegen aber keinen Bezug zum konkreten Fall haben.


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Portrait Justizberichterstattung

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