Bedeutung

Über ein eigenes Ressort Justizberichterstattung verfügen nur wenige Medien in Deutschland. Dazu gehören die Süddeutsche Zeitung und der Spiegel, die auch eigene Gerichtsberichterstatter angestellt haben. Für die meisten überregionalen Medien spielt die Justizberichterstattung eher eine untergeordnete Rolle, was bis zu einem gewissen Grad auch an der Medienlandschaft in Deutschland liegt: Im Printbereich wird der Markt von Regionalzeitungen beherrscht, die ein relativ überschaubares Verbreitungsgebiet haben. Die regionalen Medien können nicht gewährleisten, dass in einem festen Ressort Justizberichterstattung regelmäßig interessante Beiträge erscheinen können. Das gilt auch für Medien mit einer bundesweiten Erscheinungsweise. Hier werden die Beiträge aus der Justizberichterstattung im jeweils passenden Mantelressort veröffentlicht.

Justizberichterstattung im Lokalen

Im Lokalteil der Zeitungen spielt die Justizberichterstattung hingegen eine sehr große Rolle. Das gilt vor allem für Redaktionen, die am Ort eines Amts- oder Landgerichts ansässig sind. Viele Medien – auch regionale Fernseh- und Radiosender – haben hier häufig sogar eigene Rubriken für die Justizberichterstattung eingerichtet. Denn hier lässt sich zumindest eine gewisse Regelmäßigkeit in der Berichterstattung verwirklichen, weil für den Leser, Hörer und Zuschauer vor Ort selbst Einbrüche oder Kaufhausdiebstähle von Interesse sind. Das Verbrechen hat sich schließlich in ihrer Nähe zugetragen und sie hätten ja auch persönlich davon betroffen sein können.


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Portrait Justizberichterstattung

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