Zweifachstudium

Der Weg in den Auto-/Motorjournalismus führt die Interessenten meist über Umwege. Weil es sich um einen relativ überschaubaren Fachbereich einem sehr engen Themenfokus handelt, ist das direkte Ausbildungsangebot entsprechend dünn gesät. Ein möglicher Weg besteht etwa in einem Maschinenbaustudium in Kombination mit einem Volontariat. Einige Tageszeitungen wie die Passauer Neue Presse bieten in Zusammenarbeit mit örtlichen Universitäten und Hochschulen die Möglichkeiten zur dualen Ausbildung: Die sogenannten Stipendiaten arbeiten während der Semesterferien in verschiedenen Redaktionen und haben anschließend zusammen mit ihrem Studienabschluss auch das Volontariat in der Tasche. Nach dieser allgemeinen Ausbildung können sie sich auf Auto-/Motorjournalismus spezialisieren.

Technikjournalismus in Nürnberg

Eine weitere Möglichkeit bietet die Nürnberger Georg-Simon-Ohm Hochschule. Hier wird der Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR/Technikfolgenabschätzung angeboten. Das Ziel dieses Bachelor-Studienganges ist es, künftige Journalisten dahingehend auszubilden, dass sie Technik und technische Zusammenhänge zielgruppengerecht aufbereiten können.

Die Studenten sollen hier im Laufe von sieben Semestern, wovon eines ein Praxissemester ist, sowohl Kommunikationskompetenz als auch Ingenieurswissen erwerben. Neben den Grundlagen der Ingenieurswissenschaften stehen auf dem Lehrplan auch Fächer wie Technikgeschichte und Technologiepolitik. Aus dem journalistischen Bereich lernen die Studenten die Darstellungsformen für verschiedene Mediengattungen wie Print, Online, Hörfunk und Fernsehen. Darüber hinaus bekommen sie einen fundierten Einblick in die verschiedenen Aspekte der Unternehmenskommunikation.

Die Absolventen dieses Studienganges haben anschließend mehrere berufliche Möglichkeiten: Sie können für verschiedene Fachverlage wie aus dem Bereich des Auto-/Motorjournalismus journalistisch tätig sein oder in der Öffentlichkeitsarbeit für technologieorientierte Unternehmen arbeiten. Ihr großer Vorteil: Sie kennen die journalistische Arbeitsweise und wissen, wie PR funktioniert. Dadurch können sie die Informationen, die aus dem Unternehmen gehen, für ihre Kollegen optimal vor- und aufbereiten.


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Portrait Auto- und Motorjournalismus

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