Quereinstieg

Wie alle Sparten des Fachjournalismus bietet auch der Auto-/Motorjournalismus vergleichsweise einfache Möglichkeiten für Quereinsteiger. Schließlich ist bei einem großen Teil der Berichterstattung vor allem Expertenwissen gefragt. Die größten Chancen haben deshalb Quereinsteiger, die aus einem technischen Beruf kommen. Hier stehen mehrere Möglichkeiten offen.

Lässt sich das Volontariat sparen?

Kenntnisse über die journalistische Arbeit, Recherche und Darstellungsformen sind für Quereinsteiger erforderlich, eine journalistische Ausbildung ist allerdings nicht zwingend erforderlich. Ingenieure können beispielsweise journalistische Erfahrungen sammeln, indem sie neben ihrem eigentlichen Beruf als freie Mitarbeiter für verschiedene Medien arbeiten. Wenn es ihnen gelingt, technische Sachverhalte für die jeweilige Zielgruppe aufzubereiten, haben sie im Idealfall schon einige Kontakte und Adressen, falls sie beruflich umsatteln möchten.

Sind Mechatroniker die besseren Autojournalisten?

Mechatroniker finden geradezu ideale Bedingungen für einen Quereinstieg in den Auto-/Motorjournalismus vor. Je nachdem, ob sie für eine herstellergebundene oder freie Werkstatt gearbeitet haben, kennen sie die verschiedenen Automodelle ohnehin in- und auswendig. Viele Probleme und Fragestellungen aus der Berichterstattung im Auto-/Motorjournalismus gehören für sie zum Alltag, sodass sie genau wissen, worauf sie achten müssen. Sie bringen den weiteren Vorteil mit, dass sie die Zielgruppe der Motorpresse aus dem täglichen Umgang sehr viel besser kennen als Kollegen, die sich rein auf die journalistische Karriere konzentriert haben.

Auch das schulische Bildungsniveau steht einem Umstieg in den Journalismus nicht im Weg. Da die Anforderungen in der Berufsschule, insbesondere in Mathematik, auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Gymnasium liegen, ergreifen mittlerweile fast ausschließlich Realschüler oder Abiturienten den Beruf des Mechatronikers. Nach einer gewissen Berufspraxis können sie das Journallistenhandwerk beim Deutschen Journalistenkolleg im Rahmen eines Fernstudiums erlernen und sich dabei auf Auto-/Motorjournalist spezialisieren. Oder sie sammeln ebenfalls erste Erfahrungen als freie Mitarbeiter für die örtlichen Medien. Für so manchen Mechatroniker mag diese Option durchaus eine attraktive Karrieremöglichkeit darstellen.

Quereinsteiger aus Branchen abseits der Technik haben hingegen kaum Chancen auf einen erfolgreichen Einstieg in den Auto-/Motorjournalismus. Je nach den Qualifikationen, die sie mitbringen, bieten andere Ressorts meist bessere Aussichten. Aktive Motorsportler beispielsweise, für die der Umstieg in den Auto-/Motorjournalismus naheliegen würde, dürften sich in der Sportberichterstattung wesentlich wohler fühlen.


Zurück zur Übersicht:

Portrait Auto- und Motorjournalismus

Kontakt

030 81003688-0

030 81003688-9

E-Mail-Kontakt


Gesprächszeiten
Mo, Fr: 10-
12 Uhr & 14-16 Uhr
Di-
Do: 10-12 Uhr & 13-16 Uhr

Mitgliedschaft

Ihre Vorteile einer Mitgliedschaft

DFJV-Mitglieder haben es gut: Sie profitieren von hochwertigen Dienstleistungen. Für nur 95,– EUR im Jahr. Zum Beispiel:

Beratungsservice
Presseausweis
Fachpublikationen
Weiterbildung
Networking
Berufliche Absicherung
u.v.m.

Mehr