Berufsaussichten

Wie für alle Experten gilt auch für Journalisten im Bereich Auto-/Motorjournalismus: Sie haben glänzende Berufsaussichten. Das gilt zumindest dann, wenn sich junge Journalisten nicht auf ein klassisches Angestelltenverhältnis festlegen, sondern offen für Neues sind. Denn sie können sich im Laufe ihres Berufslebens auf bestimmte Schwerpunkte wie die Neuvorstellung von Fahrzeugmodellen oder die Berichterstattung aus dem Motorsport spezialisieren. Dadurch haben sie die Möglichkeit, mehrere Medien mit ihren Berichten zu beliefern und sich eine attraktive berufliche Existenz aufzubauen.

Eine weitere Möglichkeit bietet sich für Journalisten dadurch, dass sie sich nicht spezialisieren, sondern generell autoaffine Themen bearbeiten. Dann haben sie etwa die Chance, für das Medium, in dem sie ihre Ausbildung absolviert haben, als fester Freier zu arbeiten und ressortübergreifend Themen aus dem Auto-/Motorjournalismus zu bearbeiten. Durch diese Option bietet sich langfristig außerdem eine weitere Chance: Falls sie sich beruflich verändern wollen, können sie mit entsprechenden Referenzen aus anderen Ressorts relativ leicht wechseln und eventuell auch aus der freiberuflichen Tätigkeit in eine Festanstellung wechseln.

Ein leichter Frontenwechsel

Weil Journalisten aus dem Bereich Auto-/Motorjournalismus auf einem sehr viel schmaleren Grat zwischen den Interessen der Mediennutzer und denjenigen der Hersteller wandeln als die Kollegen anderer Ressorts, fällt ihnen auch ein kompletter Branchenwechsel leichter. Denn die Fachjournalisten sind für ihre Berichterstattung auf einen guten Draht zu Herstellern und Händlern angewiesen. Die Journalisten haben also die entsprechenden Kontakte, die sie auf interessante freie Stellen aufmerksam machen können. Die Möglichkeit, in die Pressestelle eines Autoherstellers, eines größeren Autohauses oder in eine Werbeagentur zu wechseln, ist nach einigen Berufsjahren durchaus eine interessante Option für viele Journalisten. Fachjournalisten schätzen, ebenso wie ihre Kollegen aus anderen Ressorts, in gewissen Abständen einen Tapetenwechsel, um nicht zu sehr in eingefahrenen Bahnen zu arbeiten.

Rasantes Wachstum im Online-Bereich

Das Internet bietet ebenfalls interessante Entwicklungsmöglichkeiten für Fachjournalisten. Das gilt nicht nur für die Online-Präsenz der etablierten Fachmedien. Denn vor allem Autoblogs haben sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt. Die Blogs zeichnen sich dadurch aus, dass sie sehr oft mit viel Herzblut und Liebe zu inhaltlichen Details geschrieben sind. Jedoch fehlt den Bloggern oft das journalistische Know-how, um eine auch handwerklich so gelungene Online-Präsenz zu erstellen, dass sich der Blog auch finanziell lohnt. Online-Magazine, die sich auf Auto-/Motorjournalismus spezialisiert haben, orientieren sich hingegen vorwiegend an den Fachmagazinen aus den Printmedien.


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