Bedeutung

Abgesehen von den diversen Fachmedien spielt der Auto-/Motorjournalismus für alle Medien eine wichtige Rolle, wenngleich auch in unterschiedlichen Formen. Denn im als Autofahrernation geltenden Deutschland, muss zumindest Aktuelles allein aus Gründen der Nutzerbindung berücksichtigt werden.

Auto-/Motorjournalismus im Radio

Testberichte oder Servicethemen werden im Radio zum Thema Auto-/Motorjournalismus üblicherweise nicht berücksichtigt. Dass dieser Bereich ausgeblendet wird, hat medienspezifische Gründe: Die Vielzahl an Informationen, die in diesen Berichten erwartet wird, kann der Hörer allein durch das Zuhören nicht erfassen. Umso aktueller kann das Radio dafür Autothemen in den Ressorts Politik, Wirtschaft und Sport aufgreifen. Während erstere hauptsächlich in den Nachrichten aufgegriffen werden, können die Fachjournalisten bei der Berichterstattung von sportlichen Ereignissen ihr Wissen und ihre Vorteile voll ausspielen. Schließlich lebt die Liveberichterstattung gerade im Radio vom Können des jeweiligen Sprechers.

Besondere Anlässe wie der runde Geburtstag einer Motorsportlegende oder Jahrestage wichtiger Schlüsselereignisse werden darüber hinaus gern im Rahmen von Sondersendungen berücksichtigt. Dies geschieht meist in Form von Features oder Reportagen, wodurch sich auch viele Informationen kombiniert mit einem lockeren Erzählstil unterbringen lassen.

Auto-/Motorjournalismus im Fernsehen

Das Fernsehen kann die ganze Bandbreite der Berichterstattung aus diesem Fachbereich nutzen. Über politisch und wirtschaftlich relevante Themen wird in den Nachrichten ebenso berichtet wie in anderen relevanten Sendungen. Tests von Neufahrzeugen und Tipps werden gern in Form von Reportagen in Magazinen untergebracht. Durch die entsprechende Kameraführung hat der Zuschauer förmlich das Gefühl, live dabei zu sein. Durch die Kombination von Bildern und Text können verschiedene Aspekte außerdem ausführlicher beleuchtet werden, ohne den Zuschauer zu überfordern.

Auto-/Motorjournalismus in Printmedien

Für Tageszeitungen spielt der Bereich des Auto-/Motorjournalismus schon aus wirtschaftlichen Gründen eine wichtige Rolle. Neuvorstellungen, Tipps und andere Themen rund um Auto und Motorrad werden vor allem in den Wochenendausgaben im Umfeld der Anzeigen örtlicher Händler und Werkstätten untergebracht. Allerdings greifen die verantwortlichen Redakteure dafür in der Regel auf Pressematerial zurück, das sie von Händlern, Herstellern und Automobilclubs bekommen, und welches sie intern nachbearbeiten. Oder freie Mitarbeiter liefern die benötigten Berichte. Denn einen eigenen Fachjournalisten zu beschäftigen lohnt sich für die meisten Zeitungen aus wirtschaftlichen Gründen nicht. Zudem ist der Leser hier in erster Linie an Zahlen und Fakten interessiert, auf welche die Redaktionen einen relativ einfachen Zugriff haben.

Bei Publikumszeitschriften, die über Autos, Motorräder oder Motorsport berichten, sind hingegen fachlich fundierte und durchaus kritische Berichte gefragt. Sofern sie keinen eigenen Experten beschäftigen, werden bei Zeitschriften und Magazinen die Reportagen und Berichte von Freelancern in Absprache mit der Redaktion erstellt.

Auto-/Motorjournalismus in den Fachmedien

Neben den Publikumsmedien gibt es im Bereich des Auto-/Motorjournalismus eine Vielzahl von Fachmedien. Die Bandbreite ihrer Themenwahl reicht von ausführlichen Tests der verschiedenen Autos und Motorräder bis hin zu Reiseberichten und Informationen für aktive Motorsportler. Beispielsweise hat sich in den vergangenen Jahren eine sehr aktive Off-Road-Szene in Deutschland entwickelt, die entweder auf ausgewiesenen Trails abseits der Straße fährt oder im Ausland auf große Expedition geht. Auch sie wollen natürlich über Fahrzeuge, Equipment, Technik und mögliche Routen informiert werden.


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