Serienkritik zu „Tokyo Vice“: Enthüllungen eines Außenseiters Neuer Fachjournalist-Beitrag.

Angelehnt an die Memoiren des Investigativjournalisten Jake Adelstein führt diese Serie in die japanische Zeitungswelt: In den 1990er-Jahren wird der junge Nachwuchsreporter als erster ausländischer Berichterstatter in die Redaktion der Tageszeitung Yomiuri Shimbun – in der Serie ein fiktives Blatt – aufgenommen. Der Amerikaner mit Außenseiterstatus berichtet schließlich erfolgreich über Kriminalfälle und die Machenschaften des organisierten Verbrechens in Japan. Wie es gelungen ist, die gefährlichen Investigativrecherchen eines ehrgeizigen Jungredakteurs vor dem Setting der pulsierenden Metropole Tokio packend und sehenswert umzusetzen, und warum trotzdem an der Authentizität der Story gezweifelt werden darf, erfahren sie in der Rezension von Dobrila Kontić.

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