Filmkritik zu „Capote“ und „Kaltes Blut“: Mord, Wahrheit und Dichtung Neuer Fachjournalist-Beitrag.

Die Erzählungen wahrer Kriminalfälle sind längst fester Bestanteil im Zeitschriftensegment. Viele Verlage haben das Potenzial von True Crime Geschichten erkannt. Die Nachfrage der Leser ist ausgesprochen hoch. Der Trend geht zurück in die USA, wo bereits in den 1960ern in Groschenromanen detailreiche Schilderungen wahrer, blutrünstiger Verbrechen thematisiert wurden. In diese Zeit fällt auch das vielbeachtete Werk „Kaltblütig“ des Journalisten und Autors Truman Capote. Der Tatsachenroman „Kaltblütig“ thematisiert die Ermordung einer Familie im Dorf Holcomb im US-Bundesstaat Kansas. Das Besondere des Tatsachenromans ist, dass Capote die Faktenorientierung des Journalismus mit literarischen Erzähltechniken verbindet. In den 2000er-Jahren widmeten sich gleich zwei Filme der Entstehungsgeschichte um „Kaltblütig“, die, wie sich zeigt, problematisch ist.

Die Filmkritiken zu „Capote“ (2005) und „Kaltes Blut“ (2006) lesen Sie hier.

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