TV und AV Journalismus: Praxisbuch für Unterricht und Training

von Andreas Elter
Baden-Baden: Nomos 2021 – 287 Seiten

Das Buch: Der Titel erscheint in der Reihe Studienkurs Medien und Kommunikation, einer Lehrbuchreihe für Studierende. Band 2 eines zweiteiligen Handbuchs zum Thema TV und AV Journalismus. Der Band 1 ist 2019 zu Theorie und Praxis erschienen. Beide Bände können unabhängig voneinander benutzt werden.

Der Autor: Dr. Andreas Elter ist Fachkoordinator für Bewegtbild/Programm und Gestaltung an der ARD-ZDF-Medienakademie.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Medienpolitik: Was wird reguliert?
  • Medienwirtschaft: Wie viel Marktmacht ist erlaubt?
  • Medientechnik und Medieninnovation: Was hat sich geändert?
  • Mediennutzung und Distribution
  • Redaktionelle Veränderungen und Senderumbau
  • Crossmedia in der Praxis
  • Neue Formate
  • Produktion journalistischer Inhalte
  • Automatisierter Journalismus
  • Sprachen des Journalismus
  • Regeln der einzelnen Sprachen
  • Aufbau, Struktur und Dramaturgie
  • Zusammenfassung
  • Weiterführende Literatur

Das Resümee:

  • Der Band beschreibt die Eigenarten, skizziert die besonderen Merkmale und umreißt die Anforderungen des Berufsfelds audiovisueller Journalismus. Es heißt, Fernsehen und Medien wachsen zusammen, was als letzte Stufe der Medienkonvergenz verstanden wird.
  • Dazu untersucht der Verfasser drei Themenblöcke: Bedingungen und Voraussetzungen, Entwicklungen und Trends sowie Sprachen und Regeln.
  • Das Lehrbuch vermittelt vielfältiges Wissen an Lernende. Zu diesem Zweck ist der Stoff didaktisch aufbereitet. Viele Beispiele und Konkretisierungen schlagen eine Brücke zur praktischen Anwendung des Lehrstoffs.
  • Nach den Worten des Verfassers im Vorwort richtet sich das Lehrbuch an Studierende, angehende Journalistinnen und Journalisten, Volontärinnen und Volontäre, Dozentinnen und Dozenten, Trainerinnen und Trainer, interessierte Laien sowie journalistische Praktikerinnen und Praktiker. Zur erfolgreichen Lektüre solle jedoch ein enger Themen- oder Arbeitsbezug vorhanden sein.
  • Der Band ist anschaulich und verständlich geschrieben, der Autor richtet sich oft in persönlicher Form an die Lesenden.

Fotojournalismus im Umbruch: Hybrid, multimedial, prekär

von Elke Grittmann und Felix Koltermann (Hrsg.)
Köln: von Halem 2022 – 451 Seiten

Das Buch: Das Sammelwerk widmet sich in 19 Beiträgen grundlegenden Änderungen im Fotojournalismus.

Das Autorenteam: Prof. Dr. Elke Grittmann ist Professorin für Medien und Gesellschaft am Institut für Journalismus an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Dr. phil. Felix Koltermann ist Post-Doc am Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover und leitet dort ein Forschungsprojekt. Das Werk ist das Ergebnis des Zusammenwirkens von 14 Autorinnen und Autoren.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Digitaler Bildermarkt und Arbeitsfelder im Wandel
  • Institutionelle Felder und Fotojournalismus als Profession
  • Redaktionelle Praktiken und bildredaktionelle Arbeit
  • Fotojournalistische Darstellungsformen und bildästhetischer Wandel

Das Resümee:

  • Das Autorenteam zeigt gravierende Veränderungen im Berufsfeld auf. Die Autorinnen und Autoren greifen diese Veränderungen unter den drei Schlagwörtern Hybridisierung, Multimedialisierung und Prekarisierung auf, um den Fotojournalismus im Umbruch zu charakterisieren. Den Ausführungen zufolge haben diese Veränderungen fundamentale Auswirkungen auf die fotojournalistische Berufspraxis.
  • Der Titel ist das Ergebnis von Forschungsarbeiten und lässt sich als wissenschaftliches Fachbuch einordnen. Die weitaus meisten Mitwirkenden haben einen wissenschaftlichen Hintergrund. Durch Konkretisierungen, Beispiele und Interviews wird ein Bezug zur Praxis hergeleitet.
  • Vielgestaltigkeit kennzeichnet das Buch. Der Themenradius ist weit gesteckt und erfasst u. a. diese Themen: Entwicklung des Bildermarktes und der Bildagenturen, Sportfotografie im digitalen Zeitalter, rechtliche Herausforderungen oder bildredaktionelle Arbeit im Journalismus. Die 14 Autorinnen und Autoren tragen mit ihren unterschiedlichen Perspektiven zu einer relativ umfassenden Gesamtsicht bei.
  • Viele Bewertungen und Einordnungen lassen sich auch sinngemäß auf andere journalistische Handlungsfelder übertragen und spiegeln das Sichverändern und Anderswerden der journalistischen Berufspraxis infolge von Strukturveränderungen und Digitalisierung. Auch die missliche Lage vieler freiberuflicher Journalistinnen und Journalisten wird – über den Fotojournalismus hinaus – deutlich und bewusst gemacht.
  • Insgesamt durchleuchtet das Werk den Fotojournalismus, liefert eine Bestandsaufnahme und Zustandsbeschreibung. Der Akzent liegt vor allem auf Erkenntnisgewinn.

Publizieren in Technik- und Naturwissenschaften – ein Praxisbuch von der Textgestaltung bis zur Veröffentlichung

von Siegfried Ripperger
Tübingen: Expert 2022 – 134 Seiten

Das Buch: Der Band erscheint im Themenbereich Schlüsselkompetenzen des Verlags und vermittelt Anleitungen zum fachlichen Publizieren.

Der Autor: Prof. Dr.-Ing. Siegfried Ripperger leitete nach einer mehrjährigen Industrietätigkeit in einem Chemiekonzern den Lehrstuhl für Mechanische Verfahrenstechnik an der TU Dresden und später an der TU Kaiserslautern. Außerdem war er Chefredakteur der Fachzeitschrift „Filtrieren und Separieren“.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Schriftliche Ausarbeitungen und ihre Bedeutung
  • Formen schriftlicher Ausarbeitungen
  • Das Schreiben als kreativer Prozess
  • Grundlagen der Textgestaltung
  • Die Rolle der Fachzeitschriften
  • Entwicklung der wissenschaftlichen Publikationspraxis
  • Anhang

Das Resümee:

  • Der Band wendet sich zum einen an Studierende und bietet eine Unterstützung bei der Bewältigung von Prüfungsarbeiten an. Zum anderen spricht der Band Fachautorinnen und -autoren an, die in Fachzeitschriften oder in wissenschaftlichen Werken publizieren.
  • Die ersten vier Kapitel geben einen Überblick über wesentliche Gestaltungsfragen sowie über grundsätzliche Anforderungen bei der Publikation von Fachtexten.
  • Die beiden folgenden Kapitel widmen sich der Publikationspraxis. Der Autor gibt einen näheren Einblick in das Wesen und die Funktion von Fachzeitschriften. Zudem werden Formen und Möglichkeiten des wissenschaftlichen Publizierens behandelt.
  • Der Band widmet sich dem Publizieren in den Technik- und Naturwissenschaften. Diese spezifische Ausrichtung wird bei den Beispielen und verschiedenen Konkretisierungen deutlich. Viele Ausführungen lassen sich auch sinngemäß auf andere Fachbereiche, beispielsweise der Wirtschaft, übertragen.
  • Der Autor arbeitet Nutzen und Bedeutung der Fachzeitschriften näher heraus. Ein historischer Rückblick ergänzt diese Ausführungen. Der thematische Einblick enthält zahlreiche Hinweise und Anregungen.
  • Das Kapitel wissenschaftliche Publikationspraxis greift einige Eigenarten und besondere Merkmale auf, etwa die bibliometrische Analyse oder der Abschnitt Text- und Data-Mining.
  • Mehrfach fließen kritische Anmerkungen ein, beispielsweise bei der Veröffentlichung von öffentlich geförderten Forschungsergebnissen, die dann von der öffentlichen Hand wieder für hohe Beträge zurückgekauft werden. Unter den 70 Fußnoten finden sich einige interessante Hinweise.
  • Beispiele, Abbildungen und Checklisten erhöhen den Gebrauchsnutzen des insgesamt lesefreundlichen Buches.

Online-Journalismus: Texten und Konzipieren für das Internet. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis, 5. Auflage

von Gabriele Hoofacker
Wiesbaden: Springer VS 2020 – 229 Seiten

Das Buch: Der Band erscheint in der Reihe Journalistische Praxis (gelbe Reihe).

Die Autorin: Gabriele Hooffacker hat die Journalistenakademie in München gegründet und ist Professorin für den Lehrbereich „Medienadäquate Inhalteaufbereitung“ an der HTWK Leipzig.

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Die Themen:

  • Der Beruf: Tätigkeiten und Arbeitsfelder
  • Das Medium
  • Die Online-Nutzer
  • Hypertext und Storyboard
  • Darstellungsformen und mehrmodale Formate
  • Partizipative Formen und Formate
  • Das Recht
  • Die Aus- und Weiterbildung

Das Resümee:

  • Dieser berufspraktische Titel vermittelt praxisrelevante Grundlagen im Bereich Online-Journalismus.
  • Der Fokus liegt auf der Praxis, wie etwas zu tun, zu verstehen oder zu handhaben ist. Der Band bietet vielfältige praktische Anleitungen, Anregungen und Empfehlungen.
  • Die Autorin verweist auf eine begleitende Webseite. Die stichprobenweise Überprüfung verlief erfolgreich.
  • Die Textgestaltung fördert die Benutzungsfreundlichkeit: Infokästen heben Wichtiges hervor, vielfältige gestalterische Elemente unterstützen die Erfassbarkeit des Stoffes, zahlreiche Abbildungen veranschaulichen Sachverhalte und Zusammenhänge, einführende Zusammenfassungen sowie Schlüsselwörter erleichtern den Überblick. Auf ein Stichwortverzeichnis wird verzichtet.
  • Das Buch schließt mit einem Glossar, das wesentliche Fachbegriffe und Abkürzungen gestrafft erläutert.
  • Insgesamt eine hilfreiche und nützliche Einführung in das Themenfeld Online-Journalismus.

Presserecht

von Gero Himmelsbach und Roger Mann
München: C. H. Beck 2022 – 481 Seiten

Das Buch: Der Titel erscheint als Band 101 der Reihe NJW Praxis (Schriftenreihe der Neuen Juristischen Wochenschrift). „In der Reihe NJW Praxis finden Sie zahlreiche Bände für die erfolgreiche anwaltliche Praxis“, wie es verlagsseitig heißt.

Die Autoren: Den Angaben zufolge ist Prof. Dr. Gero Himmelsbach Rechtsanwalt in München und Prof. Dr. Roger Mann Rechtsanwalt in Hamburg, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht. An der Bearbeitung dieser Veröffentlichung haben, wie angeführt wird, weitere Fachautoren mitgewirkt.

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Die Themen:

  • Recht der Recherche
  • Recht der Darstellung
  • Durchsetzung der Ansprüche
  • Strafrecht

Das Resümee:

  • Der Band spiegelt schwerpunktmäßig die anwaltlichen Betrachtungsweisen und -möglichkeiten wider. Dies ergibt sich aus der Zwecksetzung der Schriftenreihe, in der dieser Titel erscheint.
  • Der Fokus liegt insbesondere auf presserechtlichen Problemfeldern, u. a. auf diesen Themen:  Auskunft und Informationszugang, Gegendarstellung, Berichtigungsansprüche, Unterlassungsanspruch sowie des Presse- und Medienstrafrechts. Damit werden vor allem rechtliche Gefahrenzonen und die vielfachen Risiken journalistischer Arbeit aus einer gegenseitigen Warte aufgegriffen und behandelt.
  • Das Autorenteam behandelt die ausgewählten Sachverhalte mit der gebotenen Sorgfalt und mit hoher Sachkunde. Die Art der Darstellung entspricht dem Stil juristischer Kommentierungen. Eine Vielzahl von Fußnoten bietet Erläuterung oder Ergänzung zum Text sowie Verweise auf Quellen.
  • Es wird vielfältig Bezug auf die Rechtsprechung genommen, oft werden die Ausführungen durch Beispiele unterlegt.
  • Aus der journalistischen Perspektive ist der Titel weniger ein Ratgeber als ein Warngeber. Beispielsweise nimmt – dem Eindruck nach – in der Schwerpunktbildung die Verletzung des Persönlichkeitsrechts einen höheren Stellenwert ein als die Ausgestaltung der Meinungs- und Pressefreiheit.
  • Insgesamt vermittelt der Band in juristischer Schreibart und Ausdrucksweise fundierte Informationen über ausgewählte Problembereiche. Journalistinnen und Journalisten wird verdeutlicht, mit welchen rechtlichen Folgen bei Grenzüberschreitungen zu rechnen ist. Das Buch ermöglicht, die in Betracht kommende Sichtweise und Vorgehensweise der Gegenpartei kennenzulernen.

Handbuch Politischer Journalismus

von Marlis Prinzing und Roger Blum (Hrsg.)
Köln: Herbert von Halem Verlag – 909 Seiten

Das Buch: Der Titel fasst das breite Themenspektrum des politischen Journalismus in systematischer Ordnung zusammen. Ein vielköpfiges Team aus Expertinnen und Experten beleuchtet in zahlreichen Einzeldarstellungen ausgewählte Aspekte.

Die Herausgeber- und Autorenschaft: Prof. Dr. Marlis Prinzing ist Professorin für Journalistik an der Hochschule Macromedia und Studiendekanin am Campus Köln sowie Head einer der lokalen Fakultäten; bundesweit leitet sie hochschulintern das Study Program Journalism. Prof. em. Dr. Roger Blum ist emeritierter Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Bern. Den Angaben zufolge haben mehr als 120 kompetente Personen an diesem Handbuch mitgewirkt.

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Die Themen (gekürzt):

  • Theorien des politischen Journalismus
  • Geschichte des politischen Journalismus
  • Funktionen
  • Felder und Agenda
  • Orte und Akteure.
  • Beziehungsnetz und Merkmale
  • Kanäle, Formen und Konzepte
  • Ethik, Rechte und Pflichten
  • Methoden und Probleme
  • Konzeption und Wirkung
  • Politischer Journalismus auf dem Prüfstand

Das Resümee:

  • Der politische Journalismus wird häufig als „Mutter aller Journalismen“ beschrieben und eingeordnet. Aufgrund dieser besonderen Bedeutung kommt dem politischen Journalismus eine Leit- und Orientierungsfunktion gegenüber den verschiedenen journalistischen Ressorts zu.
  • Der Band bietet eine breite Bestandsaufnahme über journalistische Themen und Erscheinungsformen einschließlich Veränderungen, Problemen und Schwierigkeiten des politischen Journalismus. Er fasst das aktuelle Wissen über den politischen Journalismus umfangreich zusammen.
  • Das Sammelwerk dient durch das ausführliche Inhaltsverzeichnis und ein differenziertes Stichwortverzeichnis sowie umfangreiche Literatur- und Quellenangaben dem Studium bzw. der Vertiefung und Erweiterung der journalistischen Kenntnisse. Aufgrund der übersichtlichen Anordnung ist eine schnelle thematische Orientierung möglich.
  • Das Verzeichnis der Autorinnen und Autoren sowie der Interviewten weist eine bunte Vielfalt aus Hochschulen und Wissenschaft sowie journalistischer Praxis aus. Insofern verbindet das Handbuch Theorie und Praxis und artikuliert unterschiedliche Sichtweisen.
  • Die Benutzungsfreundlichkeit ist mittelgut. Die Ausführungen werden nur begrenzt durch Abbildungen veranschaulicht und verdeutlicht. Lesehilfen, etwa Hervorhebungen, könnten stärker eingesetzt werden.
  • Insgesamt ein Gewinn für die journalistische Literatur und den journalistischen Diskurs.

Das Podcast-Buch: Strategie, Technik, Tipps – mit Fokus auf Corporate-Podcasts von Unternehmen & Organisationen

von Doris Hammerschmidt
Freiburg: Haufe 2020 – 191 Seiten, Broschur

Das Buch: Podcast ist eine neue Medienform, die auch für Journalistinnen und Journalisten bedeutsam sein kann. Die Autorin präsentiert eine berufspraktische Veröffentlichung, einen Ratgeber für alle, die einen Podcast planen, produzieren und veröffentlichen möchten.

Die Autorin: Doris Hammerschmidt ist nach eigenen Angaben gelernte Rundfunkjournalistin, Redakteurin, Sprecherin. Ihre Stationen: Radio Charivari, Hit Radio FFH, Radio 7 und Berliner Rundfunk 91!4. Sie ist Mitinhaberin der Agentur Medienproduktion München und leitet dort den Bereich Audio.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Stand der Dinge – Wer hört, produziert, profitiert (von) Podcasts?
  • Inhalte und Formate – Storytelling am akustischen Lagerfeuer
  • Strategie – Dieses „Podcast“, das machen wir jetzt auch
  • Technik und Produktion – Gut Kling will Weile haben
  • Veröffentlichung – Der Podcast muss an die frische Luft
  • Es ist ein Podcast – Die Botschaft verbreiten
  • Erfolgskontrolle – Wer hört mich und wenn ja, wie viele?
  • Refinanzierung – Damit verdient Ihr Geld, ja?
  • Unerhörtes Potenzial – Podcasts in der internen Kommunikation
  • Modelle der Podcast-Produktion: Bronze, Silber, Gold

Das Resümee:

  • Das Buch versteht sich als Einführung zum Themenfeld Podcast für Anbieter mit professionellem Ansatz.
  • Die Autorin vermittelt in diesem Buch grundlegende Informationen über die Medienform Podcast, gibt nützliche Hinweise und Anleitungen zum Podcasting. Dabei erfasst sie ein weites Themenfeld von Inhalten und Formaten über Technik und Produktion bis zur Erfolgskontrolle und Refinanzierung. Studien, Zahlen, Fakten zum Thema Podcasting ergänzen die Ausführungen.
  • Zum Leistungsangebot gehören digitale Extras mit konkreten Hörbeispielen, Checklisten, Einkaufstipps usw. Die stichprobenweise Überprüfung des angebotenen Zusatzmaterials verlief erfolgreich.
  • 57 Abbildungen, vielfach farbig, veranschaulichen Sachverhalte, zahlreiche Infokästen mit gestalteten und hervorgehobenen Informationstexten machen auf Wichtiges aufmerksam oder geben Tipps. Die Kapitel enden mit einer Zusammenfassung wichtiger Erkenntnisse. Die tiefe Gliederung und das detaillierte Inhalts- und Stichwortverzeichnis erleichtern Zugriff und Orientierung. Unter der relativ kleinen Schrift kann das Lesbarsein leiden.
  • Insgesamt bietet der Titel breites, praxisnahes Überblickswissen rund um die Podcast-Thematik.

Wunderwerk Sprache: Faszinierende Antworten auf große Fragen

von Hans Jürgen Heringer
Berlin: Duden 2021 – 128 Seiten

Das Buch: Eine bildungsbezogene Veröffentlichung über Merkmale und Aspekte unserer Sprache. Sprache ist die Grundlage menschlicher Kommunikation – und auch Basis und Voraussetzung journalistischer Arbeit. Daher ist sprachliches Wissen und Bewusstsein auch ein journalistisches Thema.

Der Autor: Hans Jürgen Heringer ist gemäß Verlagsangaben emeritierter Professor für Germanistische Linguistik und Deutsch als Fremdsprache. Der Konrad-Duden-Preisträger lehrte unter anderem in Tübingen, Augsburg, Kopenhagen, Graz und Paris.

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Die Themen (Ausgriff):

  • Was ist Sprache?
  • Welche Zeichen deuten wir?
  • Bestimmt die Sprache unser Weltbild?
  • Wie sähe eine gute Rechtschreibung aus?
  • Ironie – Wozu denn?
  • Wie gefährlich ist Höflichkeit?
  • Was ist Stil?
  • Was ist Kommunikation?
  • Verstehen – Wie geht das?
  • Was wird gesagt und was zeigt sich?
  • Was leitet unsere Kommunikation?

Das Resümee:

  • Der Band versammelt zahlreiche gedrängte Sprachbetrachtungen zu ausgewählten Aspekten des komplexen Phänomens Sprache.
  • Manche Beiträge ordnen die Sprache ein (z. B. „Was ist Sprache“), andere greifen sprachliche Feinheiten auf (z. B. „Warum ändern sich Sprachen?“), einige gehen Einsatz und Wirkung der Sprache nach (z. B. „Was wird gesagt und was zeigt sich?“).
  • Der Autor geht den Geheimnissen unserer Sprache anschaulich und unterhaltsam nach, vermittelt tiefere Erkenntnisse, regt zum Nachdenken an, bietet praktischen Nutzen, erörtert die „kommunikative Hygiene“.
  • Der Band ist lesefreundlich gestaltet und gut zu lesen, allerdings auch mit einem Anspruch an Thema und Leserschaft.
  • Insgesamt ein Angebot an alle mit einer engen Beziehung zur Sprache.

Statistik für Journalist:innen: Grundlagen und Praxis

von Julia Lück-Benz
München: UVK 2022 – 309 Seiten, kartoniert

Das Buch: Fachjournalistische Arbeit ist vielfältig daten- und zahlenbasiert, daher sind mathematische und statistische Kenntnisse geboten. Dieses berufspraktische Buch vermittelt grundlegende statistische Kenntnisse speziell für Journalistinnen und Journalisten. Der Band erscheint in der Verlagsreihe Journalistik und Publizistik.

Die Autorin: Dr. Julia Lück-Benz ist den Angaben zufolge wissenschaftliche Mitarbeiterin am Journalistischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sowie an der Arbeitsstelle Medienanalyse/Forschungsmethoden am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin.

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Die Themen:

  • Einleitung
  • Das Problem: (Richtige) Fragen stellen und eine Theorie entwickeln
  • Der Plan: Messinstrumente entwickeln und Datenbeschaffung vorbereiten
  • Die Daten
  • Die Analyse
  • Aufbereitung
  • Abschluss

Das Resümee:

  • Dieses Buch richtet sich nach den Worten der Autorin an angehende und praktizierende Journalistinnen und Journalisten. Ein Werk mit dem Anspruch, eine Hilfe im journalistischen Alltag zu sein.
  • Statistik wird als fester Bestandteil des Rechercherepertoires und als Argumentationshilfe verstanden. Aus der Sicht der Autorin leitet sich daraus die Forderung nach Statistikkompetenz für Journalistinnen und Journalisten ab.
  • Statistik wird hier in einem doppelten Sinne verstanden: Einerseits als tabellarische oder grafische Darstellung. Andererseits als die Bezeichnung für die Methoden zur Gewinnung und Verarbeitung von Daten. Es werden beide Betrachtungsweisen behandelt.
  • Die Ausführungen folgen dem Konzept des statistischen Prozesses (1. Problem, 2. Plan, 3. Daten, 4. Analyse, 5. Aufbereitung).
  • Im Mittelpunkt stehen das statische Verständnis und die Anwendung statischer Methoden auf konkrete Fragestellungen. Im Unterschied zu traditionellen Lehrbüchern der Statistik stehen die Mathematik, z. B. die Ableitung von Formeln, und die Technik, z. B. der Einsatz von Software, im Hintergrund.
  • Die Autorin geht betont didaktisch vor. Der Text ist tief gegliedert, zahlreiche Infoboxen heben Wissenswertes hervor, Exkurse bieten vertiefende Erörterungen, 63 Abbildungen und Tabellen veranschaulichen Sachverhalte, am Ende der Kapitel stehen Checklisten, die das Wesentliche zusammenfassen, sowie eine kommentierte Literaturliste. Die Textgestaltung ist lesefreundlich.
  • Alles im allem verknüpft der Titel die Themenwelten Journalismus und Statistik zu einer nützlichen und hilfreichen Veröffentlichung, die den Qualitätsjournalismus stärken kann, z. B. durch die Ausführungen zur Quellenkritik, zu Erhebungs- und Messverfahren, zu Analysetechniken oder zur Kommunikation von Erkenntnissen.

Medienanalyse: Eine medienwissenschaftliche Einführung

von Sven Grampp
München: UVK 2021 – 360 Seiten

Das Buch: Der Titel erscheint in der Verlagsreihe „Medien- und Kulturwissenschaft“. Ein wissenschaftliches Lehrbuch über Analyseverfahren im Medienbereich.

Der Autor: PD Dr. Sven Grampp ist akademischer Oberrat am Institut für Theater- und Medienwissenschaft der Universität Erlangen-Nürnberg.

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Die Themen:

  • Zur Einführung | Eine Warnung
  • Analyse | Eine Analyse
  • Poetik | Mediale Formen analysieren
  • Code | Mediale Referenzen analysieren
  • Medien | Mediale Verhältnisse analysieren
  • Milieu | Mediale Umwelten analysieren
  • Am Ende | Medienwissenschaftliche Medien analysieren

Das Resümee:

  • Der Autor versteht und behandelt „Medienanalyse“ in einem fachspezifischen Sinne. Das Buch bietet genauer gesagt eine Einführung in diverse Analysezugriffe und Methoden einer kulturwissenschaftlich ausgerichteten Medienwissenschaft.
  • Der Titel lässt sich als wissenschaftliches Lehrbuch einordnen, das dieses Thema in wissenschaftlicher Weise behandelt und wissenschaftliche Erkenntnisse in publizierter Form zugänglich macht.
  • Das Buch greift einige Medien zur näheren Betrachtung heraus. Besonderen Bezug wird auf die Fernsehserie Buffy the Vampire Slayer genommen, ferner auf die Bereiche Fotografie, Film, Comic oder Computerspiel.
  • Zur leichteren Orientierung setzt der Autor zahlreiche didaktische Elemente ein. Den einzelnen Kapiteln wird eine kleine Einführung („Spoiler-Alarm“) vorangestellt, jedes Kapitel erfährt eine knappe Zusammenfassung („Recap“) und eine abschließende Rubrik („Readings…“) markiert einen Abspann. Zahlreiche Abbildungen (nicht immer leicht lesbar) illustrieren Sachverhalte und Zusammenhänge.
  • Diese Neuerscheinung richtet sich an ein wissenschaftlich vorgebildetes Publikum, an Studierende und an Leser:innen mit einem besonderen Erkenntnisinteresse im Bereich der kulturwissenschaftlich orientierten Medienwissenschaft.

Medien und Wahrheit: Medienethische Perspektiven auf Desinformation, Lügen und „Fake News“

von Prof. Dr. Christian Schicha, Dr. Ingrid Stapf und Dr. Saskia Sell (Herausgegeber:innen)
Baden-Baden: Nomos 2021 – 391 Seiten, broschiert

Das Buch: Der Titel erscheint als Band 15 der Reihe „Kommunikations- und Medienethik“. Der vorliegende Sammelband dokumentiert den Angaben zufolge die Ergebnisse einer themenbezogenen Tagung.

Das Herausgeberteam: Prof. Dr. Christian Schicha ist Professor für Medienethik am Institut für Theater- und Medienwissenschaft der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Dr. Ingrid Stapf ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Schwerpunkt Medienethik am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften der Universität Tübingen. Dr. Saskia Sell ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Einleitung: Zwischen Desinformation, Zeugenschaft und Glaubwürdigkeit: Medienethische Perspektiven auf Wahrheit im Kontext der Digitalisierung
  • Wahrheit im Kontext von Digitalisierung: Philosophisch-ethische Auseinandersetzungen
  • „Fake News“ und Desinformation: Theoretische Einordnungen
  • Fälschungen und Manipulationen: Empirische Untersuchungen und gesellschaftspolitische Fallanalyse
  • Wahrheit im Journalismus: Ethische Problemfelder und praktische Lösungen im Kampf gegen Desinformation
  • Programmierte Wahrheit und digitale Netzwerk-Öffentlichkeiten: Ethische Herausforderungen der Onlinekommunikation

Das Resümee:

  • Dieser Tagungsband enthält 19 Einzelbeiträge zuzüglich einer Einleitung von 25 Autorinnen und Autoren zu einem zentralen journalistischen Thema: Beispielsweise betont der Pressekodex, die ethischen Standards für den Journalismus, in Ziffer 1 „die Achtung vor der Wahrheit“.
  • Der Sammelband beleuchtet facettenreich den Wert der Wahrheit im Journalismus und in der Medienpraxis.
  • Die ersten Kapitel erfassen das Thema vornehmlich aus einer grundsätzlichen Perspektive, z. B. Wahrheit in der digitalen Kulturindustrie oder politische Kommunikation im Spielmodus.
  • Die letzten beiden Kapitel nähern sich der Fragestellung dieser Veröffentlichung konkret und praxisnah. So wird z.B. anhand eines Fotos zu einem Polizeieinsatz die Verifikation von Online-Inhalten im Journalismus real und nachahmenswert präsentiert. „Die Reportage nach dem Fall Relotius“ (erfundene Geschichten, zuletzt für den Spiegel) beschreibt die Reportage als Problemfall und arbeitet Konsequenzen für die Praxis heraus.
  • Das Buch vertieft mit verschiedenen Texten zahlreicher Autorinnen und Autoren die medienethische Perspektive auf Wahrheit im Sinnzusammenhang mit der Digitalisierung und dem Vertrauensverlust durch Desinformationen. Die Frage nach journalistischen Wahrheitsansprüchen durchzieht die Veröffentlichung. Ein nützlicher Beitrag zur Mediendiskussion und auch zum journalistischen Selbstverständnis.

Handbuch geschlechtergerechte Sprache: Wie Sie angemessen und verständlich gendern

von Anja Steinhauer und Gabriele Diewald
Berlin: Duden 2020 – 256 Seiten

Das Buch: Ein Duden-Ratgeber sowohl zur Grundsatzproblematik als zu Umsetzungsfragen der geschlechtergerechten Sprache.

Die Autorinnen: Gabriele Diewald, Jahrgang 1960, ist Professorin für Deutsche Gegenwarts­sprache am Deutschen ­Seminar der Leibniz- Universität Hannover. Gemeinsam mit ­anderen Autorinnen hat sie mehrere ­Bücher zur geschlechter­gerechten Sprache veröffentlicht, zuletzt das „Handbuch geschlechtergerechte Sprache“, ­Dudenverlag Berlin. Anja Steinhauer, Jahrgang 1965, ist deutsche Sprachwissenschaftlerin und Germanistin. Sie war von 1994 bis 2006 Mitarbeiterin der Gesellschaft für deutsche Sprache, seit 2006 ist sie freie Lektorin und Redakteurin, u.a. für den Dudenverlag, Berlin.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Einleitung und Grundsätzliches, z. B. Grundlagen und Bestandsaufnahme
  • Sprachwissenschaftliche Fakten, z. B. Evidenzen statt Behauptungen oder typische Probleme des geschlechtergerechten Formulierens
  • Beispielanalysen, z. B. Texte werbender Natur oder fachsprachliche/wissenschaftliche Texte
  • Anhang

Das Resümee:

  • Die Autorinnen greifen eine Entwicklung auf, die einerseits zunehmende Praxisrelevanz erfährt, andererseits unverändert kontrovers diskutiert wird, wie ein Blick in aktuelle Veröffentlichungen zeigt. Beispielsweise spricht Petra Gerster, eine Protagonistin des Genderns, vom „verminten Gelände“ und im Wirtschaftsjournalist 06/2021 heißt es – gestützt auf die Sprachwissenschaftlerin Dagmar Gaßdorf – „Gendern? Der Schaden überwiegt die gute Absicht“.
  • Der Band besteht aus drei aufeinander aufbauenden Teilen. Der erste Teil setzt sich mit grundsätzlichen Fragen auseinander und bietet eine Bestandsaufnahme der gesellschaftlichen Hintergründe und des Diskurses um geschlechtergerechte Sprache. Der zweite Teil widmet sich sprachlichen Grundlagen und enthält ein Unterkapitel „Strategien des geschlechtergerechten Formulierens“. Hier werden Formen bzw. Varianten des Genderns erläutert, z. B. das Binnen-I oder Schrägstrich mit Bindestrich. Der dritte Teil, etwa ein Drittel des Bauchumfangs, besteht aus zahlreichen kommentierten Textbeispielen.
  • Die Vorteile des Buches liegen darin, dass es den aktuellen Stand zusammenfassend festhält, die Thematik mit einer Struktur versieht und vor allem im letzten Teil vielfältige Anwendungs- und Orientierungshilfen bietet. Zudem ist die Veröffentlichung betont lesefreundlich gestaltet.
  • Insgesamt ein hilfreicher und nützlicher Beitrag zur gesellschaftskritischen Debatte über das Gendern sowie zum geschlechtergerechten Formulieren. Mit diesem Handbuch positionieren sich zwei überzeugte Befürworterinnen der geschlechtergerechten Sprache.

Medienmanagement: Grundlagen der Führung und Steuerung von Medienunternehmen

von Martin Gläser
München: Vahlen 2021 – 874 Seiten (4., vollständig überarbeitete Auflage)

Das Buch: Das Werk ist Teil der Reihe „Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften“.

Der Autor: Prof. Dr. Martin Gläser ist Professor für Medienwirtschaft und Medienmanagement an der Hochschule der Medien Stuttgart.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Grundbegriffe
  • Medienunternehmen als Gegenstand
  • Umfeld von Medienunternehmen
  • Teilsysteme von Medienunternehmen
  • Betriebswirtschaftliches Abbild von Medienunternehmen
  • Normatives Management
  • Strategisches Management
  • Operatives Management
  • Ganzheitliche Steuerung

Das Resümee:

  • Der Band befasst sich mit den wirtschaftlichen Aspekten von Medienunternehmen.
  • Die spezielle, auf die Medien bezogene Betriebswirtschaftslehre wird in übersichtlicher, gut strukturierter Weise vermittelt und gliedert sich in die Themenblöcke: Begriffliche und methodische Grundlagen, Zentrale Charakteristika sowie Führung und Steuerung von Medienunternehmen.
  • Zahlreiche unterstützende didaktische Elemente fördern Zugang und Verständnis, u. a. durch eine Vielzahl von Abbildungen, Infokästen, Hervorhebungen usw. Vielfältige Beispiele verstärken den Praxisbezug.
  • Das Thema Journalismus erfährt in unterschiedlichen Bezügen eine nähere Aufmerksamkeit. Der Begriff Journalismus erscheint im Stichwortverzeichnis 15-mal mit z. T. mehrseitigen Betrachtungen. Journalistinnen und Journalisten sind mit ihren Funktionen und Aufgaben, aber auch Problemen im Medienmanagement angemessen berücksichtigt.
  • Der Titel spricht Journalistinnen und Journalisten an, die in Führungsverantwortung stehen. Ebenso z. B. Wirtschafts- und Medienjournalisten, die Medienthemen unter ökonomischen Aspekten beleuchten.

Zeitungs- und Zeitschriftenjournalismus: Schreiben für Print und Online

von Volker Wolff, Tanjev Schultz und Sabine Kieslich
Köln: Herbert von Halem 2021 – 387 Seiten (3., vollständig überarbeitete Auflage)

Das Buch: Das Buch erscheint in der Reihe Praktischer Journalismus als Band 67.

Die Autorinnen und Autoren: Prof. Dr. Volker Wolff leitete bis 2014 die Presseausbildung im Masterstudiengang Journalismus der Universität Mainz. Prof. Dr. Tanjev Schultz ist Professor für Grundlagen und Strategien des Journalismus am Journalistischen Seminar des Instituts für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Dr. Sabine Kieslich ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Journalistischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Relevanz und Zukunft des Journalismus
  • Nachrichten und ihre Auswahl
  • Recherche
  • Journalistische Sprache
  • Meldung
  • Bericht
  • News-Story (Magazinbericht)
  • Interview
  • Kommentar
  • Glosse
  • Kritik
  • Reportage
  • Feature
  • Porträt
  • Rekonstruktion
  • Essay und Analyse
  • Service
  • Redigieren
  • Überschrift und Vorspann (Teaser)
  • Bilder und Bildzeile
  • Berufsgrundsätze im Journalismus

Das Resümee:

  • Dieses Lehrbuch bildet den aktuellen Wissensstand des Zeitungs- und Zeitschriftenjournalismus ab, definiert den Standard, vermittelt Grundsätze und Arbeitsweisen im Journalismus.
  • Das Autorenteam erörtert Aspekte der journalistischen Haltung, beleuchtet das Zusammenspiel von Ethik und Journalismus. Schwerpunktmäßig steht das journalistische Handwerk im Fokus, die diversen Darstellungsformen bzw. die einzelnen Textsorten werden näher aufgearbeitet.
  • Das Buch ist betont praxisorientiert, gezielte Tipps und vielfältige Beispiele verstärken die Anwendungsorientierung. Die lesefreundliche Textgestaltung und der flüssige und verständliche Schreibstil erhöhen den Gebrauchsnutzen. Es könnten jedoch mehr Abbildungen eingesetzt werden.
  • Die Neuauflage eignet sich gut zum Selbststudium. Der Titel kann die in einem Bildungszusammenhang erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten festigen und vertiefen und in besonderer Weise „Alt-Wissen“ auffrischen und mit Impulsen aufbessern.

Handbuch des Presserechts

von Reinhardt Ricker und Johannes Weberling
München: C. H. Beck 2021 – 754 Seiten (7. Auflage)

Das Buch: Der Titel hat sich als Standardwerk des Presserechts etabliert. Ein Buch in handlichem Format, das den Stoff des Presserechts in systematischer Form behandelt.

Die Autoren: Dr. Reinhart Ricker M.A., Professor für Medienrecht und Medienpolitik, Rechtsanwalt in Kronberg. Dr. Johannes Weberling, Honorarprofessor für Medienrecht an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Rechtsanwalt in Berlin. Laut Bearbeiterübersicht haben weitere Experteninnen und Experten die Erarbeitung der Neuauflage unterstützt.

Verlagspräsentation mit Leseprobe (PDF-Download)

Die Themen:

  • Allgemeine Grundlagen
  • Die Pressefreiheit
  • Das Ordnungsrecht der Presse
  • Der Informationsanspruch der Presse
  • Das Recht der Gegendarstellung
  • Zeugnisverweigerung und Beschlagnahme im Pressebereich
  • Die innere Verfassung der Presse
  • Die Pflichten der Presse
  • Die zivilrechtliche Haftung der Presse für rechtswidrige Veröffentlichungen
  • Das pressespezifische Vertragsrecht
  • Presse und Strafrecht
  • Pornographische Schriften und jugendgefährdende Träger- und Telemedien
  • Presse und Urheberrecht
  • Presse und Verlagsrecht
  • Kennzeichen- und Titelrecht der Presse
  • Presse und Wettbewerbsrecht
  • Presse und Kartellrecht
  • Pressevertriebsrecht
  • Gesetzestexte

Das Resümee:

  • Der Band führt in 89 Kapiteln durch die für die Presse geltenden Rechtsnormen und damit durch die juristischen Rahmenbedingungen der journalistischen Arbeit.
  • Die thematische Betrachtung erstreckt sich über die journalistische Tätigkeit hinaus u. a. auch auf Rechtsfragen im Zusammenhang mit den Presseerzeugnissen oder des Pressevertriebs.
  • Aufgegriffen werden Anforderungen, die sich u. a. aus dem Öffentlichen Recht, dem Zivil- und Strafrecht oder aus den Standesnormen ergeben.
  • Den Angaben zufolge berücksichtigt die Neuauflage u. a. die sogenannte Elektronische Presse, Fragen der Medienkovergenz, der Anbieterkennzeichnung oder der Entwicklung der Presse in der Gegenwart.
  • Typische Konfliktstellen aus der journalistischen Arbeit werden prüfend beleuchtet, etwa das Spannungsverhältnis zwischen Pressefreiheit und Persönlichkeitsrecht, Aspekte der Sorgfaltspflicht, Grenzen der Testberichterstattung, Fragen zur Gegendarstellung oder der Problematik des Urheberrechts.
  • Die Gestaltungsmerkmale ergeben sich aus der Kommentarfunktion dieses Handbuches. Gesetz und Rechtsprechung werden erläutert und mit Anmerkungen versehen, umfangreiche Quellennachweise stützen die Ausführungen, vielfältige Literaturhinweise ermöglichen eine vertiefende Beschäftigung mit den Rechtsthemen, die gedrängte textliche Darstellung und das Layout entsprechen dem Charakter derartiger Veröffentlichungen.
  • Insgesamt ein Standardwerk zum Presserecht von kompetenten Autorinnen und Autoren in praxisorientierter Ausgestaltung für eine vertiefende Orientierung in Fragen des Presserechts.

Recht und Sprache in der Praxis: Was wir schreiben, wie wir schreiben – und ob es trotzdem wer versteht?

von Gerald Kohl
Wien: Facultas 2021, Paul Nimmerfall (Hrsg.) – 277 Seiten

Das Buch: Dieses Buch ist hervorgegangen aus einer Lehrveranstaltung der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.

Die Herausgeber. Ao. Univ.-Prof. Dr. Gerald Kohl ist Universitätsprofessor an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien. Dr. Paul Nimmerfall arbeitet für eine internationale Kanzlei und ist Lehrbeauftragter an der Universität Wien und der Wirtschaftsuniversität Wien. Die Herausgeber werden von vier Co-Autoren unterstützt.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • 21 Vorschläge für bessere Sprache und verständlichere Texte
  • Sprache im Kontext
  • Problemfelder
  • Formale Textgestaltung
  • Recht und Sprache in der Gesetzgebung
  • Recht und Sprache in der Vertragsgestaltung
  • Recht und Sprache in der Rechtsberatung
  • Recht und Sprache im Gerichtsprozess
  • Recht und Sprache im Journalismus
  • Übungsbeispiele

Das Resümee:

  • Sprachbewusstsein und Sprachsorgfalt sind die Kernthemen der Veröffentlichung. Das Buch ist keine Sprachlehre und die Autoren sind keine Sprachwissenschaftler. Vielmehr präsentieren sprachsensible Juristen eine Arbeitshilfe für den korrekten und sorgfältigen Einsatz der Sprache in verschiedenen Anwendungsgebieten.
  • Gemäß Vorwort ist es das Ziel, „ein Bewusstsein für sprachliche Probleme im juristischen Alltag zu schaffen“. Der Akzent liegt zwar auf juristischen Tätigkeiten, aber die grundsätzliche und weitgreifende Darstellung spricht einen breiten Kreis von Interessentinnen und Interessenten an. Nahezu alle, für die die Sprache ein entscheidendes Werkzeug ist, können von dieser Veröffentlichung profitieren.
  • Der Titel weist sich als Praxishandbuch aus. Theoretische Erwägungen treten weitgehend in den Hintergrund, im Mittelpunkt stehen konkrete, anschauliche Darlegungen, die mit vielen Beispielen untermauert werden. Zahlreiche Übungsaufgaben helfen, den Lehrstoff zu durchdringen.
  • Ein umfangreiches Inhalts- und ein detailliertes Stichwortverzeichnis erleichtern Überblick und Zugriff. Die tiefe Gliederung und viele Hervorhebungen fördern die Orientierung. Der Schreibstil ist flüssig verständlich. Das Buch ist lesefreundlich gestaltet.
  • Dieser Sprachratgeber – überwiegend orientiert an juristischen Sprach- und Sachthemen – kann Impulse vermitteln, den eigenen, vor allem schriftlichen Sprachgebrauch zu reflektieren und zu kultivieren.

Kommunikation und Medien: Ein Arbeitsbuch für Hochschule und Praxis

von Steffen Hillebrecht
Berlin: Duncker & Humblot 2021, 244 Seiten (2., überarbeitete Auflage)

Das Buch: Der Band erscheint in der Edition Wissenschaft & Praxis.

Der Autor: Prof. Dr. Steffen Hillebrecht forscht und lehrt an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der FH Würzburg-Schweinfurt und ist Leiter des Studiengangs Medienmanagement.

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Die Themen:

  • Die Grundlagen der Kommunikation
  • Die Gestaltung von Kommunikation
  • Die Gestaltung der Kommunikation in Gesellschaft und Unternehmen
  • Medien und Massenkommunikation
  • Die Medienwissenschaft als Beschreibung organisierter Kommunikation

Das Resümee:

  • Der Band gibt einen breiten Überblick über Themen der Kommunikation und Medien.
  • Die Themenvielfalt erstreckt sich u. a. auf die Kommunikation in spezifischen Situationen, Funktionen der Kommunikation in der Gesellschaft, Gestaltung der Mediengesellschaft, Journalismus als Gestaltungsmöglichkeit, Medienpsychologie, Medienrecht, Medienethik oder positive und negative Sprache.
  • Zu den charakteristischen Merkmalen des Buches zählt das Herausarbeiten des Zusammenhangs von Kommunikation und Medien sowie die Verknüpfung der Buchgenres Lehr- und Arbeitsbuch.
  • Im Wesentlichen vermittelt diese Neuauflage fundiertes Basiswissen, einige Aspekte erfahren auch eine detailliertere Betrachtung. Neben Sach- und Faktenwissen wird vielfach auch Verständniswissen vermittelt, stellenweise auch Handlungswissen zur praktischen Nutzung.
  • Die tiefe Gliederung und die strukturierte Darstellung weiterer Textumfänge erleichtern Überblick und Orientierung, zahlreiche Abbildungen veranschaulichen und verdeutlichen die Aussagen, der ausdrucksvoll und verständliche Sprachstil fördert das Erfassen des Stoffes, das Inhaltsverzeichnis bietet eine Feingliederung des Buches, auf ein Stichwortverzeichnis wird verzichtet.
  • Die Ausrichtung als Lehrbuch bietet Studierenden einen leicht fasslichen Themenüberblick. Der Charakter als Arbeitsbuch ist ein Angebot, das Gelesene zu analysieren und zu reflektieren und nach neuen Erkenntnissen zu suchen, diese Eigenschaft erweitert die Zielgruppe auch auf berufstätige Leser:innen.

Journalismus: Eine praktische Einführung

von Janis Brinkmann
Baden-Baden: Nomos 2021 – 277 Seiten

Das Buch: Das Werk ist Teil der Reihe Studienkurs Medien & Kommunikation, einer Lehrbuchreihe für Studierende.

Der Autor: Dr. Janis Brinkmann ist Professor für Publizistik in der digitalen Informationswirtschaft und Studiendekan des Studiengangs Medienmanagement. Er lehrt u. a. in der Studienvertiefung „Digital Media and Journalism“ an der Hochschule Mittweida.

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Die Themen:

  • Einleitung: Journalismus ist Handwerk – und Haltung
  • Einführung in den Journalismus
  • Rahmenbedingungen des Journalismus
  • Grundlagen des Journalismus
  • Journalistisches Arbeiten
  • Trends im Journalismus
  • Ausblick: Das Zeitalter des Journalismus?

Das Resümee:

  • Das Lehrbuch gibt eine Einführung in das Berufs-, Tätigkeits- und Problemfeld des Journalismus.
  • Dabei liegt der Akzent einerseits auf dem journalistischen Handwerk und auf der journalistischen Haltung, andererseits auf den Umständen und Bedingungen journalistischer Arbeit.
  • Das Kapitel „Journalistisches Arbeiten“ ist das Kernstück der Veröffentlichung. Hier werden von der Themenfindung und der Recherche über die journalistischen Darstellungsformen und das journalistische Schreiben bis zum Faktencheck wesentliche journalistische Tätigkeiten kompakt beschrieben.
  • Die Orientierung dieser Neuerscheinung lässt sich – auf einer gesicherten fachtheoretischen Grundlage – mit anwendungs- und umsetzungsorientiert kennzeichnen. Schwierige Aufgaben, komplizierte Fragestellungen und nicht gelöste Fragen, etwa in Bezug auf weitere Entwicklungen, finden die besondere Aufmerksamkeit des Autors.
  • Zahlreiche Lese- und Lernhilfen erleichtern die Lektüre. Zusammenfassungen geben die Kapitelinhalte knapp wieder, kapitelweise Diskussionsfragen regen zum Nach- und Überdenken an, 60 Abbildungen und 18 Tabellen setzen Sachverhalte und Zusammenhänge ins Bild, Vertiefungen leuchten spezielle Sachverhalte aus oder klären Begrifflichkeiten. Das Buch ist gut zu lesen.
  • Der Titel ist vorrangig für den Einsatz in Studiengängen an Hochschulen sowie für die Ausbildung von Journalisten und Journalistinnen konzipiert. Berufstätige können mithilfe dieser Neuerscheinung ihr Wissen auffrischen sowie Anregungen und Orientierungshilfen gewinnen.

Kommunikationswissenschaft

von Klaus Beck
München: UVK 2020 – 272 Seiten (6., überarbeitete Auflage.)

Das Buch: Der Titel erscheint in der Reihe utb basics, deren Ziel es ist, den Stoff in kompakter, verständlicher und übersichtlicher Form zu vermitteln.

Der Autor: Prof. Dr. Klaus Beck ist Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität Greifswald.

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Die Themen:

  • Kommunikation, Information, Zeichen
  • Interpersonale Kommunikation
  • Medien
  • Öffentlichkeit, öffentliche Meinung und öffentliche Kommunikation
  • Formen öffentlicher Kommunikation (Publizistik)
  • Kommunikationswissenschaft als Wissenschaft von der Kommunikation
  • Forschungsfelder der Kommunikationswissenschaft
  • Teildisziplinen der Kommunikationswissenschaft

Das Resümee:

  • Der Titel versteht sich als Einführung in die Kommunikationswissenschaft. Er besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Teilen.
  • Teil 1 behandelt Grundbegriffe, befasst ich u. a. mit Grundfragen der Öffentlichen Meinung und gibt eine vergleichende Betrachtung von Journalismus, Public Relations und Werbung. Teil 2 widmet sich Forschungsfeldern und Teildisziplinen der Kommunikationswissenschaft, geht u. a. ein auf Mediennutzungs- und Medienwirkungsforschung ein.
  • Die Veröffentlichung basiert vor allem auf den Lehrerfahrungen des Verfassers mit Einführungsveranstaltungen. Das Buch liest sich wie ein Einführungskurs in die Kommunikationswissenschaft, es orientiert über Grundsätzliches des Faches.
  • Zahlreiche didaktische Elemente unterstützen die Vermittlung des Stoffs, u. a. durch den Einsatz von Schaubildern, orientierende Randbemerkungen, Infoboxen mit z. B. Definitionen, Zusammenfassungen, Übungsfragen etc. Die zweifarbige Textgestaltung ist recht lesefreundlich.
  • Zusatzmaterial ergänzt das Werk. Das – im Test unproblematisch abrufbare – Online-Material enthält zum einen Darstellungen über die Mediennutzung in der Schweiz und Österreich und zum anderen eine umfangreiche Datei „Auszüge aus Primärtexten“.
  • Das Buch ist einerseits ein Angebot an Studierende, andererseits eine theoretische Orientierung für die Praxis.

Politisches Storytelling: Wie Politik aus Geschichten gemacht wird

von Michael Müller
Köln: von Halem 2020 – 168 Seiten

Das Buch: Der Titel erscheint in der Reihe „Schriften zur Rettung des öffentlichen Diskurses“ als Band 2.

Der Autor: Prof. Dr. Michael Müller ist Professor für Medienanalyse und Medienkonzeption an der Hochschule der Medien Stuttgart und leitet dort das Institut für Angewandte Narrationsforschung (IANA).

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Die Themen:

  • Einleitung: Geschichten? Welche Geschichten?
  • Die Welt ist alles, was erzählt wird: Wie der Sinn in die Gesellschaft kommt
  • Im Maschinenraum: Die Mechanik des politischen Storytellings
  • Wurzelwerke: Der narrative Humus des politischen Storytellings
  • Fake Storys und wahre Geschichten: Die Verantwortung des politischen Storytellings
  • Narrative Kompetenz und politisches Handeln

Das Resümee:

  • Der Band beschäftigt sich im Grundsätzlichen mit Storytelling als moderne Erzähl- und Kommunikationsmethode.
  • Der Titel zielt darauf, Einsatz und Nutzung von Storytelling im gesellschaftlichen und politischen Bereich anzuregen mit dem Ziel, den öffentlichen Diskurs zu beleben.
  • Der Autor berichtet u. a. über Rahmenbedingungen, Gestaltungsfragen, Erfolgsfaktoren und Stolpersteine. Besonders erwähnenswert sind u. a. diese Buchabschnitte: Stellschrauben des politischen Storytellings, Beispiele gesellschaftlicher Narrative oder die Postulate für ein verantwortungsvolles politisches Storytelling.
  • Der Band richtet sich vorrangig an Politiker:innen, sie sollen mit dieser Veröffentlichung unterstützt werden, Geschichten in der Politik einzusetzen.
  • Journalisten:innen kann das Buch dabei helfen, Storytelling tiefer zu verstehen, Mechanismen zu erkennen, um diese Methode und ihren praktischen Einsatz genauer einzuordnen und zu bewerten.
  • Der Autor legt ein Thesen- und Debattenbuch vor, das vielfältige Impulse setzt. Neben der wissenschaftlichen Orientierung weist es auch vielschichtige Praxisnähe auf. Der Titel ist verständlich und in einem persönlichen Stil geschrieben, die Lesefreundlichkeit entspricht etwa mittlerem Stand.

Die Reportage: Theorie und Praxis des Erzähljournalismus

von Michael Haller
Köln: von Halem 2020 – 312 Seiten (7. komplett überarbeite Auflage)

Das Buch: Der Titel erscheint in der Reihe „Praktischer Journalismus“ als Band 8. Das Buch, jetzt in der 7. Auflage, zählt zu den Standardwerken der Journalistenausbildung.

Der Autor: Prof. Dr. phil. Michael Haller war während 25 Jahren als Journalist in leitender Funktion in verschiedenen Medien des deutschen Sprachraums tätig. Von 1993 bis zu seiner Emeritierung 2010 hatte er den Lehrstuhl für Journalistik an der Universität Leipzig inne. Er ist seither als wissenschaftlicher Direktor des Europäischen Instituts für Journalismus- und Kommunikationsforschung in Leipzig tätig.

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Die Themen:

  • Die Herkunft der Reportage
  • Renaissance und Krise der Reportage in Deutschland
  • Der Erzähljournalismus und seine Formen
  • Aus dem Geschehen ein Reportagethema machen
  • Die Palette geeigneter Themen
  • Unterwegs und am Ort: Die Materialbeschaffung
  • Vor dem Schreiben: Form und Inhalt zusammenbringen
  • Der Schreibprozess
  • Nach dem Schreiben
  • Übungsreportagen

Das Resümee:

  • Ein bewährtes Lehrbuch in Neuauflage. Der Band führt theoretisches Wissen und praktisches Lernen einschließlich Üben zusammen.
  • Der theoriebezogene erste Teil beleuchtet z. B. die journalistische Tradition der Reportage. Der zweite Teil gilt der Praxis der Reportage und befasst sich u. a. mit der Themenwahl und dem Schreiben. Der dritte Teil enthält zehn Übungsreportagen sowie Links zu gelungenen Reportagen.
  • Die Ausführungen greifen in vielfacher Weise Fragen der journalistischen Haltung und des journalistischen Handwerks auf, beschreiben die Reportage in umfänglicher Weise.
  • Der Text ist tief gegliedert, Exkurse, Infoboxen, Schaubilder, Hervorhebungen, ein detailliertes Inhaltsverzeichnis und ein umfangreiches Stichwortverzeichnis sichern eine hohe Benutzerfreundlichkeit.
  • Der Titel lässt sich in der Ausbildung von Journalist:innen Erfolg versprechend einsetzen. Er ist zudem zum Nachschlagen und Auffrischen zu empfehlen.

Wissenschaftliche Arbeiten schreiben: Praktischer Leitfaden mit über 100 Software-Tipps

von Andrea Klein
Frechen: Mitp 2020 – 340 Seiten (2. Auflage)

Das Buch: Der Titel erscheint in der Kategorie Studium eines Fachbuchverlags für IT, Business und Fotografie.

Die Autorin: Dr. Andrea Klein lehrt „Wissenschaftliches Arbeiten“ und betreut Studierende an der Internationalen Berufsakademie der F + U Unternehmensgruppe sowie an Fachhochschulen und Universitäten.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Eine Ermutigung
  • Selbststeuerung
  • Zeitplanung
  • Software beim wissenschaftlichen Arbeiten
  • Inhaltliche Anforderungen an eine wissenschaftliche Arbeit
  • Inhaltlicher Einstieg in eine gelungene Arbeit
  • Literaturverwaltung
  • Literaturrecherche und -auswertung
  • Lesen
  • Einsatz empirischer Methoden
  • Gliederung und formaler Aufbau
  • Schreibtechnik
  • Schreibprozess
  • Vermitteln von Inhalten
  • Korrekt zitieren
  • Überarbeiten
  • Allerletzte Schritte

Das Resümee:

  • Der Band richtet sich vorrangig an Studierende und alle, die wissenschaftliche Arbeiten schreiben. Aufgrund der thematischen Breite und der hohen Nutzerorientierung kann der Titel alle ansprechen, die qualifizierte schriftliche Arbeiten schreiben.
  • Der Band gliedert sich in drei übergeordnete Themenblöcke: Orientieren und Planen, Sammeln und Strukturieren sowie Schreiben und Überarbeiten. Der Anhang gibt einen Überblick über die Software.
  • Die Neuauflage kann einerseits als Anleitung für erfolgreiches Schreiben dienen, andererseits als Nachschlagewerk zur schnellen Orientierung in verschiedenen Sachthemen herangezogen werden. Der Band bildet den Schreibprozess von der Themenwahl bis zum Abschluss mit vielfältigen nützlichen Hinweisen ab.
  • Ein wesentlicher Akzent liegt auf der Nutzung technischer Hilfsmittel, Software-Tipps nehmen weiten Raum ein, Arbeitstechniken setzen einen weiteren Schwerpunkt.
  • Die lesefreundliche Textgestaltung, zahlreiche Abbildungen (die Lesbarkeit einzelner Abbildungen könnte optimiert werden), viele Merksätze mit Kernaussagen oder wichtigen Hinweisen, Quellenhinweise bzw. Links ergeben insgesamt eine benutzerfreundliche Veröffentlichung.
  • Alles in allem ein gehaltvoller Leitfaden für ein gelingendes Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten oder anspruchsvoller Fachtexte.

Die Elite: Die Bedeutung der Live-Berichterstattung im deutschen Spitzensport aus der Sicht von Sportjournalisten

von Jana Wiske
Köln: Von Halem 2017 – 355 Seiten

Das Buch: Der Titel erscheint in der Verlagsreihe Sportkommunikation als Band 15. Die vorliegende Studie beruht auf der Dissertation der Verfasserin.

Die Autorin: Dr. Jana Wiske ist seit 2017 Professorin für PR/Unternehmenskommunikation und Ressortjournalismus an der Hochschule Ansbach. Sie volontierte beim kicker-sportmagazin. Bis 2017 war Jana Wiske Sportredakteurin beim Fachmagazin. Im November 2016 schloss sie ihre Promotion ab.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Einleitung
  • Theoretische Einordnung
  • Berufsfeld Journalismus
  • Zentrale Forschungsfelder der Kommunikationswissenschaft mit Fokus Sport
  • Sportjournalismus in Deutschland
  • Mediale Live-Berichterstattung im Sport
  • Qualitative Vorstudie
  • Repräsentative Studie mit Sportjournalisten
  • Statistische Auswertung und Evaluation
  • Hypothesenprüfung
  • Fazit und Ausblick
  • Literaturverzeichnis
  • Anhang

Das Resümee:

  • Die wissenschaftliche Abhandlung befasst sich mit dem Sportjournalismus, der Sportberichterstattung bzw. mit der Sportkommunikation unter besonderer Berücksichtigung der Live-Berichterstattung.
  • Das Buch gibt zunächst im Sinne einer thematischen Einführung einen lesenswerten Einblick in das Berufsfeld Journalismus. Als weitere hinführende Themen werden die Sport-Berichterstattung sowie die Sportkommunikationsforschung betrachtet, Stand und Entwicklung des Sportjournalismus analysiert sowie Formen der Live-Berichterstattung durchleuchtet.
  • Der empirische Teil stellt das Kernstück dieser Untersuchung dar. Eine qualitative Vorstudie in Form von zehn Leitfadeninterviews bildet die Grundlage für eine quantitative Umfrage. Es wurden über 1.000 Fragebögen ausgewertet.
  • Das Ergebnis dieser Arbeit ist ein Image-Modell für Sportjournalisten. Die Veröffentlichung vermittelt einen tiefen und breiten Einblick in den Sportjournalismus und in vielfältige Aspekte der Live-Berichterstattung. Der Vorgang der empirischen Hypothesenprüfung erschließt ein aussagekräftiges Bild.
  • Die Veröffentlichung ist übersichtlich aufgebaut, 137 Tabellen und Abbildungen veranschaulichen Sachverhalte und Zusammenhänge. Der Charakter einer wissenschaftlichen Arbeit beeinträchtigt die allgemeine Lesbarkeit des Buches kaum.
  • Über die engere Themenstellung hinaus vermittelt die Arbeit auch Zugang zu vielfältigen journalistischen Fragestellungen, und erschließt den Leserinnen und Lesern systematisch eine Vielzahl von Erkenntniszielen.

Fernseh-Journalismus: Ein Handbuch für TV, Video, Web und mobiles Arbeiten

von Axel Buchholz und Katja Schupp (Hrsg.)
Wiesbaden: Springer VS 2020 – 605 Seiten (10., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage)

Das Buch: Der Band erscheint in der Reihe Journalistische Praxis („gelbe Reihe“), die praxisorientierten Lehrbücher für Berufe rund um Journalismus und Medien veröffentlicht. Der Titel ist mit wachsenden Auflagen seit mehr als 35 Jahren auf dem Buchmarkt. In 2020 ist dieses Standard-Lehrbuch in der 10. Neuauflage erschienen.

Die Herausgeber: Axel Buchholz ist Radio-, Fernseh- und Print-Journalist sowie Journalismus-Dozent, Honorarprofessor am Journalistischen Seminar der Universität Mainz. Zuvor war er beim Saarländischen Rundfunk Chefredakteur und stellvertretender Programmdirektor Hörfunk. Dr. Katja Schupp ist seit 2018 Professorin mit dem Schwerpunkt audiovisuelles Publizieren am Journalistischen Seminar der Universität Mainz und Filmemacherin. Zuvor arbeitete sie als Fernseh-Dozentin und in der Fernseh-Praxis, u. a. von 2001 bis 2010 beim ZDF. Die Herausgeber werden von zahlreichen Co-Autoren unterstützt.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • In Bild, Ton und Text berichten und erzählen
  • Moderieren, Interviewen, Sprechen
  • Beiträge/Darstellungsformen
  • Sendungen/Sendungsformen
  • Einen Fernsehbeitrag planen
  • Einen Fernsehbeitrag realisieren
  • Technik richtig nutzen
  • Als Videojournalist/in arbeiten
  • Mobiler Journalismus: Mit dem Smartphone produzieren
  • Webvideos für Social Media konzipieren und produzieren
  • Arbeitsplatz Funkhaus, Studio und Außenübertragung
  • Als Journalist/in audiovisuell arbeiten
  • Aus- und Fortbildung

Das Resümee:

  • Das Handbuch bereitet das relevante Wissen über den Fernseh-Journalismus übersichtlich und systematisch auf.
  • Die Beiträge berichten von und über die journalistische Arbeit in und mit dem Medium Fernsehen.
  • Die verschiedenen Beiträge betrachten eine Fülle von Einzelaspekten, beispielsweise: Bildsprache, Moderation, Interviews, Wortnachricht, Nachrichten, Reportagen, Kommentare, Magazine, Talkshows, Texten, Grafiken, Speichermedien und Dateiformate, Vor- und Nachteile des mobilen Journalismus oder Rechtstipps.
  • Das umfangreiche Autoren- und Herausgeber-Verzeichnis enthält zahlreiche bedeutende Experten aus Praxis und Wissenschaft, beispielsweise äußert sich Sandra Maischberger zum Interviewen.
  • Der Band ist betont lesefreundlich gestaltet. Ein vorteilhaftes Layout sowie vielfältige visuelle Elemente, z. B. Abbildungen oder Hervorhebungen, unterstützen die Vermittlung des Textes.
  • Die Veröffentlichung spricht eine breite Zielgruppe an. Das Buch kann als Lern- und Studienhilfe dienen, ebenso als Orientierungshilfe und Nachschlagewerk in der praktischen Arbeit sowie als Richtmaß für weitere Arbeiten und Veröffentlichungen.

Business Bullshit: Managerdeutsch in 100 Phrasen und Blasen

von Jens Bergmann
Berlin: Duden 2021 – 208 Seiten

Der Autor ist für das Wirtschaftsmagazin brand eins tätig, seit 2017 als stellvertretender Chefredakteur. Bergmann leistet eine engagierte Auseinandersetzung mit den im Management verbreiteten Sprachnormen. Er analysiert die im Management vielfach anzutreffenden sprachlichen Äußerungen im Hinblick auf ihre jeweiligen Intentionen und kommunikativen Effekte. Der Wirtschaftsjournalist prüft und beurteilt die Begriffe sowohl unter sprachkritischen als auch unter sachkritischen Aspekten.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Kann man sagen, muss man aber nicht

von Neuenkirchen, Andrea
Berlin: Duden 2021 – 144 Seiten

Der Autor, Andreas Neuenkirchen, lebt dem Vernehmen nach als freier Autor in Tokio. Der vorliegende Duden-Sprachberater befasst sich mit „Sprachaufregern“, d. h. mit Begriffen, die problematisch sind und kritisch eingeordnet werden können. Worte, die man verwenden oder auch meiden kann bzw. sollte, weil sie eher dem Charakter von Phrasen, Floskeln oder Modewörter haben. Wortbeispiele: Aufsetzen, Standort, Incentive, Kerngeschäft, Achtsamkeit, adressieren oder am Ende des Tages.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Fake News, Framing, Fact-Checking: Nachrichten im digitalen Zeitalter – Ein Handbuch

von Tanja Köhler (Hrsg.)
Bielefeld: Transcript 2020 – 563 Seiten

Das Buch: Der Titel erscheint als Band 30 der Reihe Digitale Gesellschaft und befasst sich mit Aspekten der digitalen Transformation des Journalismus am Beispiel des Informationsgenres Nachrichten.

Die Herausgeberin: Tanja Köhler ist promovierte Kommunikationswissenschaftlerin und arbeitet in leitender Funktion in der Abteilung Zentrale Nachrichten des Deutschlandfunks. Sie wird von zahlreichen Co-Autoren/-innen unterstützt.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Vorwort
  • Nachrichtenjournalismus und digitaler Wandel
  • Fake News und Verifikation
  • Daten und Algorithmen
  • Nachrichten und Sprache
  • Formate und Projekte
  • Medien und Publikum
  • Redaktion und Management

Das Resümee:

  • Der Titel befasst sich facettenreich mit Fragen des grundlegenden Wandels im Nachrichtenjournalismus infolge der fortschreitenden Digitalisierung.
  • Das Handbuch vermittelt dazu in 27 Beiträgen von 36 Autoren/-innen Notwendiges und Entscheidendes aus dem komplexen Fach- und Wissensgebiet „Nachrichten“. Die Co-Autoren/-innen kommen aus der Wissenschaft, der Beratung und der journalistischen Praxis.
  • Teil 1 bietet eine thematische Hinführung im Sinne von „Überleben im digitalen Wandel“. Teil 2 befasst sich mit den in manipulativer Absicht verbreiteten Falschmeldungen und mit der notwendigen Überprüfung der Richtigkeit von Meldungen. Teil 3 setzt technische Aspekte u. a. mit den Themen Künstliche Intelligenz und Datenjournalismus. Teil 4 hat den Einsatz sprachlicher Mittel zum Gegenstand, u. a. durch die geschlechtergerechte Sprache und die Einbettung eines Themas in einen Deutungsrahmen. Teil 5 thematisiert spezifische Darstellungs- und Vermittlungsformen. Teil 6 widmet sich den Mediennutzern und greift dazu u. a. auch die Ausbildung der Journalisten/-innen auf. Der 7. und letzte Teil beschäftigt sich mit redaktionellen Themen, u. a. mit den Führungsfragen in der digitalen Medienwelt.
  • Das Genre Nachrichten wird auf rund 550 Seiten beleuchtet und hinterfragt. Die Autoren/-innen befassen sich mit den Gründen der aktuellen Entwicklung, fragen nach den Voraussetzungen und Grundlagen des modernen Nachrichtenjournalismus. Interessierte Leser/-innen finden in diesem gehaltvollen Handbuch am Beispiel der Nachrichten viel Wissens- und Bedenkenswertes zu den politisch-rechtlichen, wirtschaftlich-technischen sowie gesellschaftlichen Einwirkungen auf Medien und Journalismus.
  • Der Band ist verständlich geschrieben. Die leicht lesbare Schrift, die zahlreichen Zwischenüberschriften, die tiefe Gliederung usw. fördern die Lesefreundlichkeit. Der Einsatz grafischer Elemente ist knapp bemessen.

Wie wir den Journalismus besser machen: 30 Essays für eine werteorientierte Digitalisierung

von Stephan Weichert und Matthias Daniel (Hrsg.)
Leipzig: Vistas 2020 – 287 Seiten, 20,- EUR

Das Buch: Wie machen wir den Journalismus besser? Zu dieser Frage äußern sich die Autoren/-innen in 30 Beiträgen aus ihrer jeweiligen persönlichen Perspektive.

Die Herausgeber: Prof. Dr. Stephan Weichert leitet u. a. den Masterstudiengang Digital Journalism an der Hamburger Media School (HMS.) Matthias Daniel arbeitet als Medienjournalist und ist Chefredakteur des Fachmagazins „journalist“. Die Herausgeber werden von zahlreichen Co-Autoren/-innen unterstützt.

Verlagspräsentation (ohne Leseprobe)

Die Themen:

  • Das Fragezeichen passt besser zu unserem Beruf als das doppelte Ausrufezeichen
  • Wer Visionen hat, sollte Journalismus machen
  • Lokaljournalismus mit Herz und Relevanz
  • Schluss mit der Featureritis, her mit den Fakten!
  • Abschied von der Nachricht: Wie Medien ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden
  • Journalismus braucht Pioniergeist
  • Hört den Leisen zu!
  • Wir müssen Verkäufer in eigener Sache werden
  • Vertrauen Sie mir, ich bin Journalist!
  • Reflexe der Redaktionen

Das Resümee:

  • Die Beiträge dieses Sammelwerks sind größtenteils geschrieben aus einer Haltung des Unbehagens und des Unzufriedenseins mit der vorherrschenden journalistischen Praxis.
  • Im Mittelpunkt stehen Fragen der journalistischen Ausrichtung sowie Aspekte der persönlichen Haltung der Journalisten/-innen. Die Herausgeber sprechen von einem notwendigen „Strategiewechsel im Journalismus“ und fordern ein grundsätzliches Umdenken. Dazu gehört die Fähigkeit zur Selbstkritik und ein hohes Maß an Veränderungsbereitschaft, aber auch eine Diskussion über das journalistische Mindset, wie die Herausgeber in ihrer Einleitung betonen.
  • Die Vielfalt der Autoren/-innen spiegelt die Verschiedenartigkeit der einzelnen Beiträge. Manche Abhandlungen sind eher grundsätzlicher Art, etwa zur digitalen Medienkritik und zur werteorientierten Digitalisierung. Andere Beiträge sind mehr anwendungsorientiert ausgerichtet, beispielsweise Beiträge zum Lokaljournalismus.
  • Die Autoren/-innen beschreiben und erklären, erörtern und kritisieren, empfehlen und ermutigen. Zahlreiche Beiträge sind kleine Thesenpapiere. Wir verändern uns, um besser zu werden. Diese These durchzieht dieses Buch. Dieses Werk will Impulse geben und Veränderungen in die Wege leiten. Es kann Aufbruchstimmung und Orientierung vermitteln, aber auch die Frage hinterlassen, ob im gegenwärtigen Journalismus wirklich so viel so unzulänglich ist.
  • Aufmachung und Textgestaltung sind lesefreundlich.

#perfektetexte: Schreiben für Social Media

von Anna Gelbert
München: Vahlen 2020 – 136 Seiten

Das Buch: Ein praxisnaher Ratgeber für das Schreiben für Social Media.

Die Autorin: Anna Gelbert ist TV-Producerin, Autorin und Dozentin.

Verlagspräsentation (ohne Leseprobe)

Die Themen:

  • Es geht los, z. B. Follower verstehen
  • Schöner schreiben, z. B. die schlimmsten Stil-Killer
  • Plattformgerechtes Schreiben, z. B. Schreiben in der Krise
  • Zum Schluss, z. B. goldene Schreib-Tipps

Das Resümee:

  • Die Autorin gibt mit diesem Buch einen Überblick über Eigenarten und Merkmale des Schreibens für Social Media.
  • Der Titel ist dem Inhalt, dem Stil und der Aufmachung nach auf die Besonderheiten des Schreibens für Social Media zugeschnitten, beispielsweise durch eine relativ kleine Schrift, durch eine betont aufgelockerte Gestaltung, durch persönliche Ansprache (duzen) usw.
  • Der erste Teil gibt eine thematische Einführung. Die folgenden Ausführungen befassen sich mit Stilfragen und Sprachregeln, beispielsweise mit Stil-Killer. Es schließen sich spezifische Schreibformen an, Schreiben z. B. für Instagram, LinkedIn, Blogs, Facebook oder Twitter. Der letzte Teil gibt eine Zusammenfassung, u. a. mit „goldenen Schreib-Tipps“.
  • Die Verfasserin schreibt anschaulich und einprägsam, anwendungsnah und nutzenorientiert. Mehrere Interviews holen weitere Perspektiven und zusätzliche Praxisnähe ins Buch. Der Titel vermittelt solides Grundwissen und hilft vor allem Einsteigern, die Technologien und Dienste zum interaktiven Austauschen von Inhalten im Internet zu verstehen und angemessen zu nutzen.

Schreiben in der Finanzwelt: Analysen, Methoden, Praxistipps

von Marlies Whitehouse
Wiesbaden: Springer VS 2019 – 168 Seiten

Das Buch: Der Titel befasst sich zum einen mit den Begleitumständen des Schreibens in der Finanzwelt, und zum anderen mit der Textproduktion und den Textsorten der Finanzanalyse.

Die Autorin: Marlies Whitehouse erforscht an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW die Produktion und Rezeption von Finanztexten. Als Schreibcoach berät sie internationale Unternehmen. Gastkapitel ergänzen und bereichern die Veröffentlichung.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Umwelt der Texte
  • Funktion der Texte
  • Struktur der Texte
  • Zwischenbilanz
  • Beispielkorpus
  • Methode
  • Ergebnisse
  • Interpretation
  • Zwischenbilanz
  • Situationen (er-)klären
  • Good practice verdichten
  • Interventionen verbinden
  • Mehrwert evaluieren
  • Bilanz: Was nützt und warum es nützt

Das Resümee:

  • Ein Fachbuch zur Finanzkommunikation in berufsbezogener Fachsprache mit wissens- und handlungsorientierter Ausrichtung.
  • Die Veröffentlichung gliedert sich in drei Teile, betrachtet die Themenstellung aus drei Perspektiven: Kontextperspektive, Produktperspektive und Prozessperspektive.
  • Der Titel beginnt mit einer theoretischen Gesamtschau, bringt dann eine empirische Fallstudie, der letzte und umfangreichste Teil hat die forschungsbasierte Schreibberatung zum Gegenstand.
  • Neben der vorherrschenden fachspezifischen Komponente vermittelt die Autorin auch Vertiefendes zu Textprodukten, zur Textproduktion, zu Textmerkmalen usw.
  • Das Buch ist gut strukturiert, zahlreiche Tabellen, Abbildungen und Übersichten (nicht alle sind leicht lesbar) veranschaulichen und verstärken den Text. Auf ein Stichwortverzeichnis wird verzichtet.
  • Insgesamt eine Veröffentlichung zu ausgewählten Textsorten der Finanzkommunikation, die grundsätzliche wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreter Schreibberatung verbindet.

Die Krise der Medien

von Ingo Münch
Berlin: Duncker & Humblot 2020 – 140 Seiten

Das Buch: Das vorliegende Buch versteht sich aus der Sicht des Autors als Plädoyer für die Existenz und Verbreitung von gut gemachten Medien. Der Titel sieht Verbesserungsbedarf.

Der Autor: Ingo von Münch ist emeritierter Professor für Verfassungs- und Völkerrecht sowie Publizist, u. a. Grundgesetzkommentator und Politiker (FDP).

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Medienkritik – altes und neues Problem
  • Die Krise der Medien
  • Vom engagierten Meinungsjournalismus über den belehrenden, erregten, empörten Journalismus zum Wut- und Hassjournalismus
  • Übertreibungen und Untertreibungen
  • Der angebliche Untergang des Rechtsstaates
  • Dürftige Geschichtskenntnisse
  • Das Geeiere um Ortsnamen
  • Der inflationäre und damit sich abnutzende Gebrauch des Wortes »Nazi«
  • »Hetze«, »Hetzer«, »Hetzjagden«: Die Karriere eines Schimpfwortes
  • Der Meinungskorridor: eng und langweilig
  • Verrutschte Maßstäbe
  • Die Berichterstattung zum UN-Migrationspakt: Der Mainstream lässt grüßen
  • Ein überdimensionierter Heißluftballon namens Kathryn Mayorga
  • Anhang: Medien und Politik

Das Resümee:

  • Der Autor vermittelt mit dieser Veröffentlichung eine persönliche Bestandsaufnahme seiner Wahrnehmung „der Medien“, wobei der Akzent auf den Printmedien liegt.
  • Prüfend und beurteilend befasst sich von Münch mit einer Reihe von konkreten Beobachtungen und Auffälligkeiten, beispielsweise mit dem medialen Umgang zur Kölner Silvesternacht 2015 oder der Berichterstattung über einige Anschläge, den Umgang des WDR mit dem damaligen Kinderlied „Meine Oma ist ´ne alte Umweltsau“ usw.
  • Die anzulegenden Maßstäbe sind aus Sicht des Verfassers insbesondere Vertrauen und Glaubwürdigkeit, Fairness und Qualität, Unabhängigkeit und Wahrung der Berufsethik etc. Der Verfasser konstatiert bei einer Reihe von Medienberichten Schwachstellen, Fehler und Fehlverhalten. Dies verdichtet sich gemäß Buchtitel zu einer „Krise der Medien“.
  • Die Kritik erfolgt aus bestimmten Perspektiven, etwa dieser: „Da ist er wieder, der Journalist als Erzieher der Leser, denen ein eigenes Urteil über jene Meinungsäußerung offensichtlich nicht zugetraut wird.“ Bevormundungen, Nachlässigkeiten, Tendenzen zur „Aufwallung“, enger Meinungskorridor und Medienkonformität, Glaubwürdigkeitsprobleme etc. zählen zu den Kritikpunkten des Buches.
  • Die Veröffentlichung ist ein Debattenbeitrag und ein Impulsbuch, und damit ein Angebot, den dargelegten Einordnungen und Bewertungen zu folgen – oder auch nicht, wenn die eigene Grundhaltung und Sichtweise entgegenstehen.
  • Das Buch ist lebendig und spannend geschrieben, die Ausführungen sind konkret und anschaulich, die Darlegungen tiefgründig und fundiert. Der Autor sensibilisiert, gibt Anstöße und regt zum Nachdenken an, vermittelt Warnhinweise.
  • Ob es jedoch angemessen ist, statt von „Kritik an den Medien“ von „Krise der Medien“ und damit von einer gefährlichen Entwicklung zu sprechen, sei dahingestellt.

Medienkritik: Zwischen ideologischer Instrumentalisierung und kritischer Aufklärung

von Hans-Jürgen Bucher (Hrsg.)
Köln: Herbert von Halem 2020 – 424 Seiten

Das Buch: Der Band leuchtet das Thema Medienkritik in zahlreichen Einzelbeiträgen aus und leistet einen Beitrag zu einem reflektierten Verständnis der Medienkritik.

Der Herausgeber: Hans-Jürgen Bucher ist emeritierter Professor für Medienwissenschaft. Er wird von zahlreichen Co-Autoren/-innen unterstützt.

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Die Themen (Hauptkapitel):

  • Theoretische Grundlagen
  • Journalismus-Kritik
  • Das kritische Publikum
  • Medienkritik von Seiten der Wissenschaft
  • Medienkritik und Ideologie

Das Resümee:

  • Der Sammelband bietet eine zusammenfassende, sich auf 20 Einzelbeiträgen stützende Betrachtung der Medienkritik. Medienkritik als Ergebnis der Beobachtung durch Publikum und Wissenschaft.
  • Zahlreiche Beiträge widmen sich den theoretischen Grundlagen und der Fundierung der Medienkritik. Akzente liegen u. a. auf der Erörterung geeigneter Maßstäbe und Prinzipien oder auf kritischen Diskurstheorien etc.
  • Eingebettet in einschlägige Denkansätze und Lehrmeinungen finden sich Beiträge, die dazu führen können, Aspekte der Medienkritik praktisch zu handhaben und nutzbar zu machen. Dies gilt z. B. für die Erläuterung der Systematik der Journalismuskritik oder für die vergleichende Betrachtung der Berichterstattung verschiedener Medien zu konkreten Ereignissen oder auch für den Beitrag zum Lokaljournalismus.
  • Die Textgestaltung ist lesefreundlich, der Aufbau ist übersichtlich, eine begrenzte Anzahl von Abbildungen unterstützt und veranschaulicht die Darlegungen.
  • Der Band rückt die Medienkritik in die Aufmerksamkeit, ordnet sie ein und entwickelt eine Themenstruktur mit einem deutlichen wissenschaftlichen Akzent.
  • Die Veröffentlichung kann eine Grundlage und ein Anstoß sein, über die Medien zu reflektieren sowie für die Medien bzw. die Journalisten/-innen selbst, ihre Arbeit und ihre Lage kritisch zu reflektieren. Die Medienkritik kann ein konstruktiver Impuls zur Behebung von Schwachstellen sein – stellt jedoch bemerkenswerte Anforderungen sowohl an die Abfassung qualifizierter Medienkritik als auch zu deren Nutzung im Sinne eines Optimierungsprozesses.

PR für Freiberufler: Vom erfahrenen Profi zum gefragten Experten

von Daniel Fitzke
Offenbach: Gabal 2020 – 196 Seiten

Das Buch: Der Titel versteht sich als Praxisratgeber.

Der Autor: Daniel Fitzke ist Kommunikationsmanager und Betriebswirt mit langjähriger Erfahrung.

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Die Themen:

  • Freiberufler als Kompetenzträger
  • Presse- und Medienarbeit
  • Online-Kommunikation und Social Media
  • Reden, Talks und Interviews
  • Das eigene Buch als Kompetenzbeweis

Das Resümee:

  • Der Autor legt eine spezielle PR vor, die zugeschnitten ist auf die Belange von Freiberufler.
  • Dabei geht es im Wesentlichen um Fragen der eigenen Positionierung und des zu vermittelnden Erscheinungs- und Persönlichkeitsbildes, ferner um die wirksame Kommunikation mit der relevanten Fachöffentlichkeit.
  • Dazu enthält der Titel grundlegendes PR-Wissen, Techniken und Methoden zur Optimierung der Eigen-PR.
  • Zunächst geht es um Empfehlungen zur Darstellung als Kompetenzträger. Die weiteren Kapitel befassen sich mit verschiedenen Formen und Kanälen der Öffentlichkeitsarbeit und unterschiedlichen Kommunikationsbeziehungen. Zum Schluss steht die Frage im Raum, ob und wie ein eigenes Buch als Kompetenzbeweis die Arbeit und die eigene Wirkung unterstützen kann.
  • Das Buch bietet vielfältiges Fach- und Erfahrungswissen. Es zeigt Möglichkeiten auf, gibt Anregungen und Anstöße. Zur Sachorientierung gehört auch, dass der Autor darüber hinaus auf Grenzen, Gefahren und Risken verweist.
  • Der klare und verständliche Schreibstil fördert die Beschäftigung mit den Themen. Eine übersichtliche und gut lesbare Textgestaltung, Checklisten, Beispiele und Übungen und auch die unterhaltsame Themen-Vermittlung machen das Buch insgesamt lesefreundlich.
  • Der Band kann helfen, das eigene Profil zu schärfen und die Wahrnehmung als Expertin bzw. Experte zu steigern. Der Lesenutzen hängt auch von den individuellen Vorkenntnissen ab. Für Journalisten sind möglicherweise einzelne Passagen, etwa zur Presse- und Medienarbeit, nicht in vollem Umfang aufklärend. Gleichwohl bietet der Titel viel Substanz und Potenzial.

Journalismus der Dinge: Strategien für den Journalismus 4.0

von Jakob Vicari
Köln: von Halem 2019 – 246 Seiten

Das Buch: Der Titel erscheint in der Reihe Praktischer Journalismus als Band 107.

Der Autor: Dr. Jakob Vicari ist Wissenschaftsjournalist und Freelance Creative Technologist.

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Die Themen:

  • Einführung in den Journalismus der Dinge
  • Vernetzt berichten
  • Sensoren als Quellen
  • Die neuen Empfänger
  • Anhang

Das Resümee:

  • Das Buch liefert einen Beitrag zur weiteren Entwicklung des Journalismus aus einer technologischen Sicht. Der Autor sieht den Zweck seiner Veröffentlichung wie folgt: „Ich werde auf diesen Seiten das Basislager für die Expedition in den Journalismus der Dinge aufschlagen (…) für alle, die sich vorwagen mögen“.
  • Das hier verfolgte Konzept orientiert sich am Internet der Dinge: Die Vernetzung von Gegenständen mit dem Internet, damit diese verschiedenen Aufgaben für den Besitzer übernehmen, insbesondere Daten liefern und austauschen.
  • Die Ausführungen zielen darauf, die fortschreitenden Möglichkeiten der Datenverfügbarkeit und der Informationstechnologie für den Journalismus zu nutzen. Damit werden sich auch Arbeitsweise und Inhalte des Journalismus verändern.
  • Der Band erfordert technisches Verständnis und die zur fachgemäßen Ausübung und Handhabung erforderlichen Fähigkeiten.
  • Journalismus wird über technisches Denkbarsein definiert. Andere Elemente des Journalismus nehmen in dieser Veröffentlichung wenig Raum ein.
  • Downloads (Codebeispiele und Vorlagen) gehören zum Leistungsumfang des Buches. Der testweise Zugriff verlief erfolgreich. 131 Abbildungen veranschaulichen und verstärken die Darlegungen. Infokästen mit Tipps und eine übersichtliche Textgestaltung sowie ein modernes Layout kennzeichnen das Werk. Die gewählte Schrift beeinträchtig möglicherweise längeres Lesen.
  • Der Titel vermittelt eine Aufbruchstimmung in eine neue Welt des Journalismus unter technologischem Vorzeichen. Das Buch regt zu einem Start in einen „technischen Journalismus“ an.

Medien und Ökonomie: Eine Einführung

von Jens Schröter
Wiesbaden: Springer VS 2019 – 75 Seiten

Das Buch: Der Band erscheint in der Reihe „Medienwissenschaft: Einführung kompakt“.

Der Autor : Prof. Dr. Jens Schröter ist Inhaber des Lehrstuhls „Medienkulturwissenschaft“ an der Universität Bonn.

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Die Themen:

  • Einleitung
  • Medienökonomie
  • Medien der Ökonomie
  • Ökonomie in den Medien
  • Fazit und Ausblick

Das Resümee:

  • Diese wissenschaftliche Veröffentlichung befasst sich mit den vielfältigen Zusammenhängen und Abhängigkeiten von Medien und Ökonomie. Der Autor geht der Frage nach, wie sich Medien und Ökonomie zueinander verhalten können.
  • Dazu wählt er verschiedene Betrachtungsweisen und -möglichkeiten, um das Thema zu erschließen: Medienökonomie, Medien der Ökonomie und Ökonomie in den Medien.
  • Gegenstand des Buches sind u. a. die nähere Bestimmung wichtiger Begriffe durch Auseinanderlegung und Erklärung ihrer Inhalte, die Herausarbeitung wesentlicher Themenaspekte sowie gegebenen Klärungs- und Forschungsbedarf aufzudecken, etwa Rechte der Produzenten und Urheberrechte versus Offenheit der digitalen Netze und Informationsfreiheit oder die Auswirkungen der Industrie 4.0 auf die Medien.
  • Die Buchmerkmale ergeben sich aus dem Charakter einer wissenschaftlichen Veröffentlichung.
  • Leser mit Vorkenntnissen und Interesse an der Zielsetzung dieser Publikation finden eine Ausarbeitung, die das Themenspektrum kompakt beleuchtet und eine weiterführende Themenbearbeitung vorbereitet.

Presserecht – kurz und bündig: Ein Leitfaden für Praktiker/innen

von Michael Schmuck
Frankfurt: Deutscher Fachverlag 2020 – 415 Seiten (4., aktualisierte Auflage)

Das Buch: Der Band erscheint in der Schriftenreihe „Kommunikation & Recht“ und gibt einen Überblick über das Presse- und Medienrecht.

Der Autor: Michael Schmuck ist Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Presse- und Medienrecht sowie Journalist und Dozent.

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Die Themen:

  • Was ist Presserecht?
  • Was darf berichtet werden?
  • Wie darf berichtet werden?
  • Interviewen und Zitieren
  • Folgen von Rechtsverletzungen
  • Die Verantwortlichen
  • Die Recherche
  • Anzeigen und Werbung
  • Urheberrecht – Verlagsrecht
  • Pressesprecher und Recht
  • Glossar
  • Anhang (Glossen und Beiträge zum Presserecht)

Das Resümee:

  • „Wer etwas publiziert, (…) muss heute erheblich besser achtgeben, dass es rechtlich einwandfrei ist, als etwa vor zehn Jahren“. So begründet der Autor die Notwendigkeit und Berechtigung seiner Veröffentlichung. Übrigens, eine nachvollziehbare Feststellung.
  • Die Ausführungen orientieren sich an der Relevanz rechtlicher Fragen und Regeln in der Praxis, insbesondere der journalistischen Praxis. Der Band ist insgesamt betont praxisorientiert.
  • Der Autor schreibt allgemeinverständlich und anschaulich (und kein „Juristendeutsch“), viele Fälle und Beispiele unterstützen und verstärken den Text. Zahlreiche Abbildungen illustrieren die Darlegungen. Die Schilderungen sind mit 749 Fußnoten gut belegt. Die Textgestaltung ist vorteilhaft. Intensive Nutzung kann Gebrauchsspuren am Buch hinterlassen (kein fester Einband).
  • Der Titel verbindet in grundsätzlichen Fragen des Presserechts Lehrbuch und Arbeitshilfe, so der Eindruck des Rezensenten nach vielfältigem Gebrauch des Buches. Insgesamt eine der besten Veröffentlichungen dieser Art.

Storytelling für Dummies

von Petra Winkler
Weinheim: Wiley-VCH 2019 – 324 Seiten

Das Buch: Der Titel erscheint in der Verlagsreihe „Für Dummies“, die unter dem Motto „Lernen einfach gemacht“ steht und Themen auf lockere Art vermittelt.

Die Autorin: Petra Winkler ist freiberufliche Texterin, Schreibberaterin und Autorin.

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Die Themen:

  • Einführung
  • Geschichten und ihre Bestandteile
  • Planen Sie Ihre Geschichten
  • Produzieren und publizieren Sie Ihre Geschichten
  • Praxiserprobt: Die Beispiele für die Praxis
  • Der Top-Ten-Teil

Das Resümee:

  • Das Geschichtenerzählen zu Kommunikationszwecken gewinnt in PR, Marketing, Beratung und auch im Journalismus an Bedeutung.
  • Der Band behandelt Storytelling als Kommunikationsmethode in 22 Kapiteln (zuzüglich Einleitung) recht ausführlich. Zunächst baut die Autorin ein grundsätzliches Verständnis auf, erläutert Storytelling vielschichtig. Danach wird zur konkreten Herangehensweise viel Handwerkliches vermittelt. Eine Vielzahl von Beispielen und praktischen Impulsen erweitert das Nutzenspektrum.
  • Das Buch ist gut zu lesen, der flüssige Schreibstil, die tiefe Gliederung, Abbildungen, die Verwendung von Symbolen als Orientierungshilfe ergeben insgesamt ein benutzerfreundliches Buch. Witzige Zeichnungen beleben den Text.
  • Der Zugriff ist über das detaillierte Inhaltsverzeichnis und über das ausführliche Stichwortverzeichnis schnell und leicht möglich. Textliche Hervorhebungen unterstützen die Lektüre.
  • Insgesamt eine handlungs- und nutzenorientierte Veröffentlichung, die die Kommunikationsform Storytelling wirkungsvoll präsentiert und zudem viel Wissenswertes zum Texten vermittelt.

Krisenkommunikation komplex: 11 Analysen prominenter Fälle mit medialer Einordnung und Nachbetrachtung beteiligter Experten.

von Jana Wiske (Hrsg.)
Köln: Herbert von Halem 2020 – 290 Seiten

Das Buch: Der Sammelband behandelt mit der Krisenkommunikation eine sowohl besonders wichtige als auch recht schwierige Kommunikationsform.

Die Herausgeberin: Prof. Dr. Jana Wiske ist Professorin für PR/Unternehmenskommunikation an der Hochschule Ansbach.

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Die Themen:

  • Krisenkommunikation allgemein
  • Der Fall Ritter Sport
  • Der Fall Angela Merkel und die „Flüchtlingskrise“ seit 2015
  • Die Finanz- und Staatsschuldenkrise
  • Der Fall Jan Böhmermann und die Grenzen der Satire
  • Der Fall Mesut Özil/Ilkay Gündogan und die Krise für den deutschen Fußball
  • Datenpanne beim sozialen Netzwerk Knuddels
  • Der Fall Schlecker
  • Der Fall Maria L. und der Vorwurf „Lügenpresse“
  • Der Fall Relotius und die Auswirkungen auf den Spiegel
  • Der Fall BASF – Krisenkommunikation im Umweltbereich
  • Der Fall Scharapowa und die Auswirkungen auf den Sponsor Porsche

Das Resümee:

  • Zeiten, die verstärkt durch Komplexität, Unsicherheiten und Unberechenbarkeit gekennzeichnet sind, bringen vermehrt Krisen hervor. Insofern ist sowohl die Berichterstattung über Krisen als auch der kommunikative Umgang der Verursacher mit „ihren Krisen“ ein Thema mit wachsender Relevanz.
  • Der vorliegende Band nimmt exemplarisch die Behandlung und Bewältigung von Krisen aus kommunikativer Sicht in den Blick. Nach einer theoretischen Einführung werden 11 reale Krisen strukturiert betrachtet. Neben der Beschreibung des jeweiligen Krisenfalls erfolgt eine konzeptionelle Einordnung der Krisenkommunikation sowie eine Stellungnahme beteiligter Experten. Ein Fazit beschließt den jeweiligen Fall.
  • Der Sammelband skizziert erfahrungsgestützt kommunikative Umgangsweisen mit Krisen und vermittelt erfolgversprechende Bewältigungsweisen. Die Fälle machen zum Beispiel deutlich, welche inhaltliche Transparenz der Öffentlichkeit gewährt wurde und mit welcher Kultur die Krisenbewältigung erfolgt.
  • Das Buch lässt sich gut lesen, die Textqualität einzelner Passagen ist optimierungsfähig. Möglichkeiten der Visualisierung werden wenig genutzt.
  • Insgesamt lassen sich aus dieser recht substanzhaltigen Veröffentlichung viele Erkenntnisse gewinnen. Der Band ist eine Einladung, einerseits aus Sicht von Krisen-Verursachern mögliche Erscheinungs- und Wirkungsformen der Krisenkommunikation zu bedenken und anderseits aus Sicht der Berichterstattung entscheidende und problematische Punkte zu kennen und zu betrachten.

Mehr Wahrheit wagen: Warum Demokratie einen starken Journalismus braucht.

von Alexandra Borchardt
Berlin: Duden 2020

Das Buch: Der Titel ist einerseits ein Plädoyer für einen leistungsfähigen und wirksamen Journalismus und andererseits ein kritisch-konstruktiver Beitrag zur Sicherung der Demokratie.

Die Autorin: Alexandra Borchardt ist Autorin, Dozentin und Beraterin. Sie zählt zu den führenden Köpfen im Journalismus.

Verlagspräsentation

Die Themen:

  • Warum Journalismus und Demokratie zusammengehören
  • Das große Misstrauen
  • Ein Blick in den Redaktionsalltag
  • Was die Medienbranche bedroht
  • Wie Google, Facebook & Co. den Journalismus prägen
  • Wie künstliche Intelligenz den Journalismus verändern könnte
  • Wie sich Journalismus wandeln muss

Das Resümee:

  • Journalismus und Demokratie gehören zusammen – lautet die zentrale These dieses Buches. Die zwischen Journalismus und Demokratie bestehenden innere Beziehungen und vielfältigen Verbindungen bestimmen diese Veröffentlichung. Ein Buch der journalistischen Perspektiven.
  • Dazu beleuchtet die Autorin facettenreich den Journalismus. Sie fragt nach Ausprägungsformen, befasst sich mit Einfluss- und Bestimmungsgrößen, sucht nach Abhängigkeiten und Erfolgsfaktoren.
  • „Dies ist auch ein Buch über die vielfältigen Krisen des Journalismus, nicht zuletzt im Verhältnis zu seinem Publikum“, wie Borchardt ihre eigene Veröffentlichung einordnet. Sie identifiziert vier Krisen und Gefährdungen: eine Vertrauenskrise, die Krise der Geschäftsmodelle, die Identitätskrise und die Talentkrise.
  • Wesentliche Aspekte dieser Arbeit liegen u. a. auf der Wirkung der Sozialen Medien, auf dem Einfluss der Künstlichen Intelligenz, auf der Bedeutung von Werten und Strategien oder auf der Problematik von Falschinformationen.
  • In welche Fallen Journalisten immer wieder tappen und damit besondere Formen des Gefährdetseins schildert die Verfasserin anschaulich und eindrücklich: Ego-Falle, Neid-Falle, Innovations-Falle, Tempofalle, Hierarchie-Falle etc.
  • Wesentliche Stellschrauben, an denen Redaktionen aus Sicht der Autorin drehen müssen, sind beispielsweise: Journalismus muss präziser werden, mehr erklären, investigativer werden, Haltung zeigen usw.
  • Das Buch bewegt sich auf hohem sachlichem Niveau, nimmt eine grundsätzliche Bestandsaufnahme vor und vermittelt zahlreiche Anstöße und Anregungen zur konstruktiven Weiterentwicklung der journalistischen Arbeit.
  • Der Band beruht auf umfangreichem Sach- und Erfahrungswissen, der analytischen Schärfe sowie der engen Beziehung der Autorin zum Journalismus.
  • Der Journalismus ist eine wesentliche und sichernde Bedingung der Demokratie. Dazu bedarf es aber eines wirkungsvollen, leistungsfähigen und -willigen Journalismus – dies ist die zentrale Botschaft des vorliegenden Buches.

Augmented Reality im Journalismus: Inhaltlicher Mehrwert und Potenziale einer innovativen Medientechnologie

von Sinan Sevinc
Baden-Baden: Nomos 2018

Das Buch: Das Werk ist Teil der Reihe Now Media und erscheint als Band 3. Bei Augmented Reality (AR) geht es um Erweiterungen, zum Beispiel um zusätzliche Informationen.

Der Autor: Die vorliegende Veröffentlichung beruht auf der Bachelorarbeit des Verfassers.

Verlagspräsentation

Die Themen:

  • Einleitung
  • Augmented Reality und technische Basics
  • Augmented Reality im Journalismus
  • Empirische Untersuchung
  • Experteninterviews zur Evaluation der Ergebnisse

Das Resümee:

  • Innovative Medientechnologien können dazu beitragen, Möglichkeiten und Wirkungen journalistischer Arbeit zu stärken. Dieses Buch gibt ein Beispiel.
  • Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz von Augmented Reality (AR) im Journalismus
  • Der Autor geht der Frage nach, inwiefern AR-Produkte im journalistischen Arbeitsbereich in der Lage sind, einen inhaltlichen Mehrwert zu schaffen, und worin genau dieser Wertzuwachs bestehen könnte.
  • Die Arbeit beruht neben Literaturanalyse etc. auf einer empirischen Untersuchung. Der Anhang enthält den zugrunde liegenden Fragebogen, die Fragebogen-Auswertung sowie Transkripte der Experteninterviews.
  • Der Autor untersucht kompakt den AR-Einsatz bei den Print-Medien, im Videojournalismus, von Geo-Lokalisierung, im Sport-Journalismus und Event Reporting sowie unter Storytelling-Aspekten.
  • Die Suche nach dem Mehrwert für die journalistische Arbeit ist ein bestimmendes Ziel dieser Untersuchung. Der Wertzuwachs kann aus Sicht des Autors im Wesentlichen aus einem
  • Informationszuwachs, einer Erhöhung der Verständlichkeit sowie aus einer Reduzierung der inhaltlichen Komplexität bestehen.
  • Der Autor sieht AR in einem fortlaufenden Entwicklungsprozess und erwartet ein erhebliches Potenzial für die journalistische Arbeit.
  • Das Buch ist gut zu lesen.
  • Insgesamt bietet die Veröffentlichung fundiertes Überblickswissen und vermittelt Ansätze zur Nutzung moderner Medientechnologie.

Grundkurs Typografie und Layout: Für Ausbildung und Praxis. 6., aktualisierte Auflage.

von Claudia Korthaus
Bonn: Rheinwerk 2020 – 344 Seiten

Das Buch: Der Titel ist ein umfängliches Basiswerk insbesondere für Einsteiger, Berufsanfänger sowie für an Gestaltungs- und Designfragen interessierte Leser/-innen.

Die Autorin: Claudia Korthaus ist Gestalterin. Die gelernte Schriftsetzerin arbeitet heute selbstständig als Grafikdesignerin, Autorin, Redakteurin und Dozentin.

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Die Themen:

  • Basiswissen Schrift
  • Das Zeichen
  • Wort und Zeile
  • Anforderung und Wirkung
  • Die Seite
  • Die Gesamtkomposition
  • Typografie im Web und mobil
  • Schrifttechnologien
  • Glossar

Das Resümee:

  • Der Band ist seit rund 15 Jahren auf dem Markt und liegt nun in 6. Auflage vor. Aus dieser Veröffentlichung wird oft zitiert. Daher ein Standardwerk für Typografie und Layout.
  • Die Wirkung von Veröffentlichungen bestimmt sich nicht nur durch den Inhalt, sondern auch – abhängig vom Thema und Medium – durch die Aufmachung bzw. vom Mediendesgin, die wirksame Gestaltung von Text und Bild mit typografischen Mitteln. Insofern eine relevante publizistische Themenstellung.
  • Die Autorin erläutert die Grundlagen der Typografie, zum Beispiel zur Schriftklassifizierung, es folgen Einzelheiten der Typografie, etwa Schreibregeln, zudem werden zahlreiche Layout-Aspekte, etwa die Seitengestaltung, nahegebracht.
  • Ein fundiertes Lehrbuch für Aus- und Weiterbildung von Typografen. Zudem ein Nachschlagewerk und eine Orientierungshilfe für „Typo-Laien“ und damit auch für die meisten Journalisten/-innen. Bestimmte Ausschnitte können auch die journalistische Arbeit bereichern. Vor allem diese Themen: Lesegewohnheiten, Schreibregeln, Leseart, Schriftwahl und Schriftwirkung oder die Platzierung von Text und Bild.
  • Es werden typografische Hinweise und Empfehlungen gegeben sowohl für Print als auch für Web und mobil.
  • Der Stoff wird sehr anschaulich, beispielhaft und verständlich dargeboten.
  • Insgesamt ein gelungenes Lehr- und Nachschlagebuch zur Mediengestaltung und zum Kommunikationsdesign für Lernende und Berufstätige.

Texten können: Das neue Handbuch für Marketer, Texter und Redakteure

von Daniela Roring
Bonn: Rheinwerk 2020 – 401 Seiten

Das Buch: Im Klappentext heißt es „Ihr Leitfaden für gute Texte“. Teil 1: Überzeugen, ohne Verkäufermasche, Teil 2: Mit Charakter und Stil, Teil 3: Schreibtechniken, Teil 4: Schreibanleitung.

Die Autorin: Daniela Rorig entwickelte 19 Jahre lang Texte und Konzepte für klassische Werbung sowie Online- und Direktmarketing. Heute trainiert sie in Online-Kursen und Inhouse-Seminaren Texter, Redakteure und Marketer.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Das neue Texten
  • Verstehen, was Leser motiviert
  • Textformeln – überzeugen mit System
  • Storytelling mit Würze
  • Psychologie des Textens
  • Die unverwechselbare Markenstimme
  • Was ist guter Schreibstil?
  • Witzig schreiben und dabei seriös wirken
  • Ins Schreiben kommen
  • Das 5-Schritte-Redigiersystem
  • Standardkomponenten wirksamer Texte
  • Webtexte
  • Unternehmensdarstellung
  • Blog-Content
  • Social-Media-Content
  • E-Mail-Marketing
  • Anzeigen

Das Resümee:

  • Ein breit angelegtes Handbuch, das sich an professionelle Texter/-innen richtet.
  • Das Buch behandelt grundsätzliche Elemente des Textens, dabei orientiert es sich vor allem an Marketing-Texten. Journalistisches Texten wird explizit nicht behandelt, aber implizit. Dies gilt z. B. für das überzeugende 5-Schritte-Redigiersystem oder für die vielen Stil-Empfehlungen.
  • Der Schwerpunkt des Buches liegt auf den Voraussetzungen und dem Gestalten guter Texte.
  • Dazu geht die Autorin auf die zu erfüllenden Anforderungen wirksamen Textens ein. So werden u. a. verschiedene Textformeln betrachtet, Schreibtechniken analysiert und verglichen und erörtert, was einen guten Schreibstil ausmacht.
  • Es folgen verschiedene Schreibanleitungen, beispielsweise Strategien zum Teaser-Texten oder zur Gestaltung von Zwischenüberschriften. Webtexte und Unternehmensdarstellungen nehmen weiten Raum ein.
  • Der Band ist benutzerfreundlich, die vorteilhafte zweifarbige Textgestaltung, die zahlreichen Infoboxen, die tiefe Gliederung sowie die vielen Hervorhebungen laden zum Lesen und Arbeiten ein.
  • Übungen, Checklisten sowie ein Glossar erhöhen den Gebrauchswert.
  • Insgesamt ein gelungenes Lehr- und Nachschlagewerk, das Texter/-innen in ihrer Textarbeit unterstützt, Textgefühl und Textqualität verbessern kann.

Nachdenken über Public Relations

von Horst Avenarius
Wiesbaden: Springer VS 2019 – 402 Seiten (herausgegeben von Günter Bentele)

Das Buch: Der Band erörtert aus einer persönlichen Sicht Kernfragen des PR-Berufs.

Der Autor und der Herausgeber: Dr. Horst Avenarius (Autor) leitete von 1973 bis 1989 die Bereiche Unternehmenskommunikation und Politik des BMW-Konzerns in München und war von 1989 bis 1991 Vorstandsvorsitzender der Herbert-Quandt-Stiftung. Von 1992 bis 1997 war er Leiter des von ihm aufgebauten Bildungsgangs Public Relations an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing. Dr. Günter Bentele (Herausgeber) ist emeritierter Professor für Öffentlichkeitsarbeit/Public Relations an der Universität Leipzig.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Reflexionen über die Ethik des Kommunizierens
  • Berichte über berufliche Selbstkontrollen
  • Anmerkungen zur PR-Lehre
  • Reflexionen über die PR-Profession
  • Kritik an Kulturarbeit und anderer Corporate Social Responsibility
  • Betrachtungen zur PR-Wissenschaft
  • Rechtfertigungen eines Firmensprechers
  • Ausklang

Das Resümee:

  • Der Band ist ein Sammelwerk im doppelten Sinne. Zum einen fügt die Neuerscheinung eine Vielzahl von Aspekten mit PR-Bezug zusammen. Zum anderen versammelt der Autor hier zahlreiche seiner bisherigen Veröffentlichungen.
  • Die knapp 50 Beiträge dieses Buches beruhen auf Aufsätzen, Rezensionen, Berichten, Interviews und Statements des Autors. Sie sind zum Teil älteren Datums. Darunter sind dem Klappentext nach auch einige bislang unveröffentlichte Artikel.
  • Der Autor vermittelt eigene Erfahrungen und Erkenntnisse, er trägt dazu bei, sich über die Public Relations und ihre vielen Facetten klar zu werden.
  • Das Buch hat in weiten Teilen den Charakter eines Debattenbeitrags. Der Autor macht seine Position zu vielfältigen PR-Fragen deutlich, untermauert sie mit Argumenten und ordnet sie in einem größeren Kommunikationszusammenhang ein.
  • Das Buch behandelt das Berufsfeld „eines PR-Menschen“ aus einer persönlichen Sicht. Es ist kein Lehrbuch, sondern ein Fachbuch, das Erkenntnisse und Zusammenhänge für die PR-Arbeitssituation anbietet.
  • Der Titel richtet sich an eine breite Leserschicht. An Leser/-innen, die im Themenfeld PR stöbern und vielschichtige Themenaspekte reflektieren möchten oder bestrebt sind, Wichtiges herauszufinden und Interessantes zu entdecken.

Fakten gegen Fake News oder Der Kampf um die Demokratie

von Patrick Gensing
Berlin: Duden 2019 – 176 Seiten

Das Buch: Ein Debatten-Beitrag über Wahrheit und Falschmeldungen in den Medien und in Sozialen Netzwerken.

Der Autor: Patrick Gensing hat u. a. für das ARD-Politmagazin Panorama gearbeitet und war Chef vom Dienst bei tagesschau.de. Seit 2017 leitet er die neu geschaffene Abteilung ARD-faktenfinder.

Verlagspräsentation

Die Themen:

  • Angela Merkel und die zwölf Millionen Einwanderer
  • Wie eine demokratische Wahl diskreditiert wird
  • Trolle als digitale Plage
  • Warum nicht nur junge Leute Medienkompetenz lernen müssen
  • Ein Boulevardmedium führt in die Irre
  • Wie Nachrichten Stimmungen beeinflussen
  • Können Algorithmen unsere Debatten steuern?
  • Wenn wissenschaftliche Erkenntnisse nicht mehr zählen
  • Wettlauf gegen Desinformation
  • Erfundene Meldungen und Zitate
  • Fake News unter dem Deckmantel des Humors
  • Personifizierung einer Verschwörungstheorie
  • Russlands Propagandastrategien
  • Wenn Fake News töten
  • Wie sich das politische Klima wandelt

Das Resümee:

  • Der Band informiert und sensibilisiert, macht Probleme deutlich, die mit Fake News verbunden sein können.
  • Dazu nimmt der Autor reale Beispiele auf, beschreibt und erläutert sie – und macht sie damit greifbar und begreifbar.
  • Gensing analysiert, kommentiert und ordnet diese Vorgänge ein, und ermöglicht so eine nähere Vorstellung über Falsch- und Fehlinformationen, die meist über Online-Plattformen im Internet publiziert werden.
  • Der Autor arbeitet die politischen und gesellschaftlichen Gefahren heraus, die von den in manipulativer Absicht verbreiteten Falschmeldungen ausgehen und zeigt, wie diese die Meinungsbildung beeinflussen können.
  • Der Autor ruft Journalismus und Gesellschaft auf, Fake News zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken. Dazu heißt es: „Aufklärung, Bildung und Verantwortung, nicht schärfere Gesetze und Beschränkungen der Meinungsfreiheit, sind die Mittel, den Kampf um die Demokratie zu gewinnen“.

Medienrecht: Lehrbuch des gesamten Medienrechts unter besonderer Berücksichtigung von Presse, Rundfunk und Multimedia

von Frank Fechner
Tübingen: Mohr Siebeck 2019 – 455 Seiten

Das Buch: Dieses Lehrbuch zählt zu den führenden Veröffentlichungen zum Presserecht. Die vorliegende Neuauflage erscheint 20 Jahre nach der Erstveröffentlichung in 20. Auflage.

Der Autor: Der Verfasser ist den Angaben nach Professor für Öffentliches Recht, insbesondere öffentlich-rechtliches Wirtschaftsrecht und Medienrecht an der TU Ilmenau.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Inhalt und Bedeutung der Medien
  • Allgemeine Verfassungsprinzipien
  • Mediengrundrechte
  • Persönlichkeitsrecht und Rechtsschutz gegenüber Medien
  • Urheberrecht
  • Jugendschutz, Datenschutz, Wettbewerbsrecht, Strafrecht
  • Europäische und internationale Medienordnung
  • Presse
  • Buch
  • Rundfunk
  • Film
  • Multimedia

Das Resümee:

  • Die Neuauflage ist ein gut fundiertes und zudem preiswertes Lehrbuch. Es kann helfen, in den Grundlagen des Medienrechts sicher zu werden.
  • Der Umgang mit den jeweiligen Normen und das Verständnis der relevanten Gesetze und Grundprinzipien nimmt weiten Raum ein.
  • Das tief gegliederte Inhaltsverzeichnis und das umfangreiche Stichwortverzeichnis sowie die übersichtliche Aufbereitung mit der Hervorhebung wichtiger Begriffe und Aussagen erleichtern Zugriff und Orientierung.
  • Die Zahl der Abbildungen zur Erläuterung von Sachverhalten und Zusammenhängen sowie zur Auflockerung könnte erweitert werden.
  • Vielfältige Quellen- und Literaturhinweise stützen die Aussagen und regen zur Vertiefung an.
  • Die 20 Kontrollfragen und -aufgaben mit ausführlichen Musterlösungen ermöglichen einen Wissenstest zum allgemeinen Medienrecht.
  • Die Informationsdarbietung (Inhalt, Aufbau, Erläuterung) ist verständlich und gut lesbar. Die vorteilhafte Optik (Layout) gestaltet den Titel lesefreundlich.
  • Insgesamt ein Lehrbuch sowohl für das Studium als auch für die Berufstätigkeit mit hohem Nutzwert in medienrechtlichen Fragen.

Die neue Zensur: Wie wir selbst unsere Meinungsfreiheit bedrohen

von Christian Bommarius
Berlin: Duden 2019 – 128 Seiten

Das Buch: Der Titel erscheint in der Verlagsrubrik „Sondertitel“, die sich – über Buchhändler/-innen und Verleger/-innen sowie Studierende hinaus – an eine weite Zielgruppe des Fachverlags richtet.

Die Autorin: Laut Eigenangaben ist Dr. phil. Doris Märtin als Kommunikationsberaterin und Texterin tätig. Sie hat einige Bücher veröffentlicht.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Leistung zur Sprache bringen, z. B. die vier V (Vereinfachen, Verlocken, Verknüpfen und Verdichten)
  • Einen Masterplan entwickeln, z. B. Schreibprozess oder Zeitplan
  • In Fahrt kommen, z. B. Kreativitätsverstärker
  • Aufmerksamkeit fesseln, z. B. Vorspann
  • Die richtigen Worte finden, z. B. Verben müssen schwitzen
  • Klare (Ab-)Sätze bauen, z. B. Kurz ist gut
  • An die Leser denken, z. B. Nutzen
  • Die Vorstellungskraft ankurbeln, z. B. Zahlen illustrieren
  • Auf Hochglanz polieren, z. B. Layouten
  • Specials, z. B. Pressemitteilung oder Unternehmenssprache
  • Anhang

Das Resümee:

  • Der Titel geht nach Inhalt und Zweck über einen klassischen Schreib-Ratgeber hinaus – und lässt sich mit Textcoaching umschreiben.
  • Struktur und Diktion zielen darauf, die Leserin bzw. den Leser in ihren Textarbeiten zu trainieren und zu beraten.
  • Dabei berücksichtigt die Autorin neben schreibtechnischen und kommunikationswissenschaftlichen Aspekten u. a. auch psychologische Faktoren. Bei alledem werden verschiedentlich auch Details und spezielle Fragen aufgegriffen, die nicht für jede Leserin oder jeden Leser bedeutsam sein werden.
  • Etwa die ersten 50 Seiten widmen sich den Grundlagen und Grundvoraussetzungen des Schreibens, etwa Fragen des Zeitplans oder die Suche nach dem „Flow“.
  • Die weiteren Kapitel behandeln einzelne Elemente des Textens, etwa der richtigen Wortwahl. Die letzten drei Kapitel beleuchten spezielle Fragen des Verfassens von Texten, etwa der zielgerichteten Ansprache der Leserschaft oder spezifische Textformen, z. B. Webtexte.
  • Die vorteilhafte Darstellung und Vermittlung des Stoffes durch u. a. kapitelweise Zusammenfassungen, Schreibbeispiele und Checklisten sowie durch ein Glossar erhöht den Nutzwert.
  • Die Art der Aufbereitung durch ein zweifarbiges Layout, Infokästen, Hervorhebungen etc. macht das Buch gut lesbar.
  • Kapitelweise Zusammenfassungen, ein Glossar, Infokästen, Hervorhebungen und das zweifarbige Layout gestalten das Buch lesefreundlich.
  • Insgesamt eine ansprechende, verständliche und gut lesbare Veröffentlichung, die das professionelle Texten wirkungsvoll unterstützen kann. Das Buch lässt sich als Nachschlagewerk nutzen oder als Lehrbuch einsetzen.

Erfolgreich texten: Klarer Schreiben – Überzeugender ansprechen – Wirkungsvoller kommunizieren

von Doris Märtin
Frankfurt: Bramann 2019 – 187 Seiten

Das Buch: Der Titel erscheint in der Verlagsrubrik „Sondertitel“, die sich – über Buchhändler/-innen und Verleger/-innen sowie Studierende hinaus – an eine weite Zielgruppe des Fachverlags richtet.

Die Autorin: Laut Eigenangaben ist Dr. phil. Doris Märtin als Kommunikationsberaterin und Texterin tätig. Sie hat einige Bücher veröffentlicht.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Leistung zur Sprache bringen, z. B. die vier V (Vereinfachen, Verlocken, Verknüpfen und Verdichten)
  • Einen Masterplan entwickeln, z. B. Schreibprozess oder Zeitplan
  • In Fahrt kommen, z. B. Kreativitätsverstärker
  • Aufmerksamkeit fesseln, z. B. Vorspann
  • Die richtigen Worte finden, z. B. Verben müssen schwitzen
  • Klare (Ab-)Sätze bauen, z. B. Kurz ist gut
  • An die Leser denken, z. B. Nutzen
  • Die Vorstellungskraft ankurbeln, z. B. Zahlen illustrieren
  • Auf Hochglanz polieren, z. B. Layouten
  • Specials, z. B. Pressemitteilung oder Unternehmenssprache
  • Anhang

Das Resümee:

  • Der Titel geht nach Inhalt und Zweck über einen klassischen Schreib-Ratgeber hinaus – und lässt sich mit Textcoaching umschreiben.
  • Struktur und Diktion zielen darauf, die Leserin bzw. den Leser in ihren Textarbeiten zu trainieren und zu beraten.
  • Dabei berücksichtigt die Autorin neben schreibtechnischen und kommunikationswissenschaftlichen Aspekten u. a. auch psychologische Faktoren. Bei alledem werden verschiedentlich auch Details und spezielle Fragen aufgegriffen, die nicht für jede Leserin oder jeden Leser bedeutsam sein werden.
  • Etwa die ersten 50 Seiten widmen sich den Grundlagen und Grundvoraussetzungen des Schreibens, etwa Fragen des Zeitplans oder die Suche nach dem „Flow“.
  • Die weiteren Kapitel behandeln einzelne Elemente des Textens, etwa der richtigen Wortwahl. Die letzten drei Kapitel beleuchten spezielle Fragen des Verfassens von Texten, etwa der zielgerichteten Ansprache der Leserschaft oder spezifische Textformen, z. B. Webtexte.
  • Die vorteilhafte Darstellung und Vermittlung des Stoffes durch u. a. kapitelweise Zusammenfassungen, Schreibbeispiele und Checklisten sowie durch ein Glossar erhöht den Nutzwert.
  • Die Art der Aufbereitung durch ein zweifarbiges Layout, Infokästen, Hervorhebungen etc. macht das Buch gut lesbar.
  • Kapitelweise Zusammenfassungen, ein Glossar, Infokästen, Hervorhebungen und das zweifarbige Layout gestalten das Buch lesefreundlich.
  • Insgesamt eine ansprechende, verständliche und gut lesbare Veröffentlichung, die das professionelle Texten wirkungsvoll unterstützen kann. Das Buch lässt sich als Nachschlagewerk nutzen oder als Lehrbuch einsetzen.

Meinungsbildung in der Netzöffentlichkeit: Aktuelle Studien zu Nachrichtennutzung, Meinungsaustausch und Meinungsbeeinflussung in Social Media

von Dr. Patrick Weber, Dr. Frank Mangold, Dr. Matthias Hofer und Prof. Dr. Thomas Koch (Hrsg.)
Baden-Baden: Nomos 2019 – 193 Seiten

Das Buch: Das Werk ist Teil der Reihe Rezeptionsforschung und erscheint als Band 40. Diese Reihe versteht sich als Forum für aktuelle empirische und theoretische Beiträge zum Thema Medienrezeption. Der Band befasst sich mit den Auswirkungen der Verlagerung der öffentlichen Kommunikation in internetbasierten Medien.

Die Autoren/-innen: Der vorliegende Sammelband basiert auf der Mitwirkung zahlreicher Experten/-innen.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Einleitung
  • Nachrichtennutzung auf Facebook, z. B. aus Versehen informiert
  • Meinungsartikulation in der Netzöffentlichkeit, z. B. Schweigespirale oder Echokammer
  • Meinungsbeeinflussung und -macht in der Netzöffentlichkeit, z. B. Meinungen über öffentliche Meinungsmacht

Das Resümee:

  • Der Band bietet vielschichtige Einblicke in ausgewählte Aspekte der Meinungsbildung in der Netzöffentlichkeit.
  • Die Themenblöcke greifen relevante Fragestellungen auf, z. B. Nachrichtenauswahl in den sozialen Medien, Schweigespirale versus Echokammer oder Chancen und Risiken des Influencer-Marketings.
  • Die Themen werden wissenschaftlich aufgearbeitet, dazu werden vielfältige Aspekte, Facetten und Standpunkte geschildert.
  • Die Ausführungen erfolgen in wissenschaftlicher Fachsprache, mit vielfältigen Zitaten und Quellenhinweisen versehen.
  • Die vorliegenden wissenschaftlichen Untersuchungen über definierte Einzelthemen haben vor allem akademischen Nutzwert. Der Band eignet sich für Leser/-innen, die sich vertiefend und grundsätzlich mit Fragen der Meinungsbildung in der Netzöffentlichkeit befassen wollen.

Lokaler Journalismus und Wirtschafts-PR: Wahrnehmung und Wirkung der Pressearbeit lokaler Wirtschaftsakteure

von Felix Keldenich
Baden-Baden: Nomos 2019 – 247 Seiten

Das Buch: Der Titel erscheint als Band 18 der Reihe „Aktuell. Studien zum Journalismus „. In dieser Reihe werden Arbeiten publiziert, die, wie es heißt, die Neuordnung des Journalismus wissenschaftlich begleiten. Die Veröffentlichung beruht auf einer an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover zugelassenen Dissertation. Diese Neuerscheinung geht der Frage nach, wie Lokaljournalisten/-innen ihre Berichterstattung unter dem Einfluss örtlicher Wirtschafts-PR betreiben.

Der Autor: Die fachlichen Schwerpunkte des promovierten Kommunikationswissenschaftlers sind dem Vernehmen nach Journalistik und Organisationskommunikation.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Einleitung und Herleitung der Forschungsfrage
  • Bestimmung des Untersuchungsgegenstandes
  • Theoretische Verortung
  • Forschungsstand zu Einflussfaktoren auf den Lokaljournalismus
  • Entwicklung eines forschungsleitenden Modells
  • Forschungsstrategie und Konkretisierung der Forschungsfrage
  • Methode
  • Ergebnisse
  • Diskussion
  • Fazit

Das Resümee:

  • Der Band befasst sich mit dem vielfältigen Spannungsverhältnis von Journalismus und PR. Dabei werden wesentliche Erkenntnisse über den Lokal- und Wirtschaftsjournalismus sowie über die Public Relations herausgearbeitet.
  • Das Ziel der vorliegenden Studie besteht nach den Aussagen des Autors darin, eine systematische Sammlung von Einflussfaktoren zu erstellen, die Lokaljournalisten/-innen im Umgang mit lokaler Wirtschafts-PR wahrnehmen. Zudem ist es das Bestreben des Autors, die Auswirkungen dieser Einflüsse auf die lokale Wirtschaftsberichterstattung zu analysieren und zu bewerten.
  • Dabei werden Funktion und Arbeitsumstände des Lokaljournalismus näher betrachtet und verdeutlicht. Im Einzelnen werden Einflüsse durch das Individuum, durch die Profession, die Organisation und die Umwelt genauer betrachtet.
  • Basierend auf dem Ansatz der Akteur-Struktur-Dynamik werden die Einflüsse dem Wollen, Sollen und Können der Journalisten/-innen zugeordnet. Dies führt zu einer Untersuchung des komplexen Zusammenspiels von Wollen, Sollen und Können.
  • Neben der theoretischen Aufarbeitung basiert die Arbeit auf 16 Experten-Interviews. Der Band eröffnet damit beispielhaft einen tiefen Einblick in journalistisches Arbeiten und bezeichnet hierbei die beeinflussende, bestimmende Wirkung vielerlei Faktoren.
  • Diese gehaltvolle wissenschaftliche Veröffentlichung ist alles in allem gut zu lesen und zu verstehen. Im Ergebnis kann sie wichtige theoretische und auch praktische Erkenntnisgewinne vermitteln. Sie bietet Impulse zur weiterführenden praktischen und theoretischen Beschäftigung mit der Themenstellung.

Das Wichtigste zuerst: Meldungen schreiben in Zeiten von Twitter, Fake News und Roboter-Journalismus

von Stephan Köhnlein
Norderstedt: BoD 2019 – 100 Seiten

Das Buch: Dieses Buch ist ein Leitfaden für das Schreiben klassischer Meldungen und verwandter Textformen.

Der Autor: Stephan Köhnlein arbeitet den Angaben zufolge seit über zwei Jahrzehnten in verschiedenen Funktionen als Journalist für Print, Online, Fernsehen und vor allem für Nachrichtenagenturen. Zudem ist er als Textcoach, Berater und Moderator tätig.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Vorwort, Gliederung und Arbeitshypothesen
  • Das Meldungshandwerk, z. B. Aufbau, Leadsatz, Quellen, Sprache
  • Ausprägungen der Meldung und verwandte Formen, z. B. Radiomeldungen, Pressemeldungen
  • Die Meldung in der digitalisierten Welt, z. B. Informationsverarbeitung im Internetzeitalter, Google, Objektivität und Entfremdung, Robotik-Journalismus
  • Fazit

Das Resümee:

  • Der Band befasst sich mit informierenden journalistischen Textsorten (Meldung, Nachricht, Bericht). Neben Grundlagen und spezifischen Gestaltungsformen erfolgt auch ein Blick auf die Auswirkungen der Digitalisierung.
  • Dieses Buch, so der Autor, will die Frage beantworten, wie sich mit informativen Kurztexten in der Öffentlichkeit Wirkung erzielen lässt.
  • Die 25 Kapitel dieser Veröffentlichung verbinden die Vermittlung des journalistischen Handwerks, z. B. durch Formulierungshilfen, mit punktuellem Medienwissen, z. B. zum Roboter-Journalismus.
  • Zahlreiche Beispiele, gezielte Tipps und Übungsaufgaben unterstreichen die anwendungsorientierte Ausrichtung dieser Veröffentlichung.
  • Der verständliche Sprachstil, die übersichtliche Textgestaltung, die lesefreundliche Schrift, Infoboxen (Auf den Punkt) ergeben insgesamt eine hohe Benutzerfreundlichkeit.
  • Der Autor gibt neben Fachwissen vor allem umfangreiches Erfahrungswissen weiter, schlägt eine Brücke zwischen Wissen und Umsetzung bzw. Beherrschung des Fachwissens.
  • Insgesamt ein praxisbezogenes Fachbuch, das Studierenden als Lehrbuch dienen und Praktikern/-innen helfen kann, vorhandenes Wissen aufzufrischen und zu erweitern.

Realitätsschock: Zehn Lehren aus der Gegenwart

von Sascha Lobo
Köln: Kiepenheuer & Witsch 2019 – 390 Seiten (2. Auflage.)

Das Buch: Das Buch enthält Debatten-Beiträge zu ausgewählten Themen und Aufgaben unserer Zeit.

Der Autor: Sascha Lobo ist Publizist in Berlin, Autor zahlreicher Bücher, Blogger und Podcaster, häufiger Gast in Fernsehsendungen und schreibt eine viel gelesene Kolumne bei SPIEGEL ONLINE.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Klima
  • Migration
  • Integration
  • Rechtsruck
  • China
  • Künstliche Intelligenz
  • Gesundheit
  • Soziale Medien
  • Wirtschaft
  • Zukunft

Das Resümee:

  • Realitätsschock im Sinne dieser Veröffentlichung bedeutet: „Plötzlich müssen wir erkennen, dass die Welt anders ist als gedacht oder erhofft.“
  • Lobo untersucht, beschreibt und charakterisiert wesentliche Entwicklungen und Veränderungen der Gegenwart, ordnet sie ein, versucht, die Themen durchschaubar und verständlich zu machen.
  • Diskutierte Themen sind u. a.: Entwicklungen wie Klimakollaps oder Plastikpanik, Aspekte der Massenwanderungen, Missverständnisse der Integration, Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz und der Plattformen auf unsere Arbeit oder die dunklen Aspekte der sozialen Medien.
  • Die Ausführungen beruhen auf Recherchen und einer erkennbar intensiven thematischen Auseinandersetzung, ergänzt und verstärkt durch persönliche Einschätzungen und Wertungen.
  • Lobo bedient sich einer klaren und verständlichen Ausdrucksweise und einer klar strukturierten Herangehensweise – und eröffnet damit einen Zugang zu diesen komplexen Themen. Die Textgestaltung ist lesefreundlich, didaktische Hilfen, etwa Abbildungen oder Infokästen etc., kommen wenig zum Einsatz.
  • Insgesamt eine engagierte und meinungsstarke Veröffentlichung, die dazu beitragen kann, in einigen schwierigen Themen unserer Zeit besser informiert zu sein, Neues zu entdecken und mitreden zu können.

Blattkritik – von der lästigen Pflichtaufgabe zur täglichen Qualitätskontrolle

von Kira Oster
Marburg: Schüren 2019 – 130 Seiten

Das Buch: Die Veröffentlichung erscheint in der Reihe Input – Schriftenreihe zur Journalismus- und PR-Forschung als Band 3. Im Masterstudiengang Journalismus und Medienwirtschaft an der FH Kiel schrieb die Autorin ihre Masterarbeit „Blattkritik“, auf der diese Publikation beruht.

Die Autorin: Kira Oster arbeitet seit 2009 als Journalistin. Nach ihrem Bachelor an der Philipps-Universität Marburg hat sie ein duales Volontariat absolviert. In dem dazugehörenden Masterstudiengang an der FH Kiel entstand das vorliegende Werk. Anschließend arbeitete sie als Redakteurin.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Einleitung
  • Zum Qualitätsbegriff
  • Blattkritik als Qualitätsinstrument
  • Von Frust bis Zeitmangel – Hypothesen zur Blattkritik
  • Befragung von Redakteuren zur Situation in Redaktionen
  • Von den Großen lernen: Was sagen Experten überregionaler Medien?
  • Überprüfung der Hypothesen
  • Blattkritik – Zusammenfassung des Kenntnisstandes
  • Fazit
  • Anhang
  • Verzeichnisse

Das Resümee:

  • Der Band vermittelt die Blattkritik als Instrument, die Qualität journalistischer Produkte zu prüfen und langfristig zu optimieren.
  • Die Ausführungen gründen sich einerseits auf Auswertungen des Forschungsstandes und anderseits auf Befragungen und Experten-Interviews.
  • Dazu wird der facettenreiche Qualitätsbegriff beleuchtet und konkretisiert, aber auch in seiner Problematik wiedergegeben.
  • Das Buch macht das Spannungsverhältnis bewusst, in der die Blattkritik steht, z. B. zwischen ökonomischen, psychologischen und qualitativen Zielen.
  • Der breit angelegte Ansatz vermittelt „am Rande“ vielfältiges journalistisches Wissen. Die Befragungen und Interviews eröffnen einen tieferen Zugang zur Praxis.
  • Hypothesen und deren Überprüfung erlauben eine verlässliche Einordnung der Blattkritik und vielseitige Schlussfolgerungen.
  • Zahlreiche Tabellen und Abbildungen, teilweise farbig, heben wesentliche Erkenntnisse hervor und veranschaulichen Sachverhalte oder Zusammenhänge.
  • Insgesamt vermittelt der Band eine kompakte Zusammenfassung des aktuellen Kenntnisstandes zur Blattkritik einschließlich diverser Probleme und Schwierigkeiten, Potenziale und Begrenzungen.
  • Die Arbeit regt an, sich mit dem eigenen Medienprodukt kritisch auseinanderzusetzen. Dazu lassen sich aus den Darlegungen vielfältige Hinweise und Tipps gewinnen.

Digitaler Journalismus: Ein Handbuch für Recherche, Produktion und Vermarktung

von Bernd Oswald
Zürich: Midas 2019 – 214 Seiten

Das Buch: Der Titel befasst sich damit, wie die Digitalisierung den Journalismus beeinflusst und die Arbeit der Journalisten/-innen verändert.

Der Autor: Bernd Oswald ist freier Journalist für Themen an der Schnittstelle von Politik, Medien und Technik. Darüber hinaus arbeitet er als Trainer und veranstaltet Seminare.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Vorwort / Grußwort
  • Berufsbild Journalismus
  • Recherchieren
  • Multimedial produzieren
  • Vermarkten
  • Ausblick

Das Resümee:

  • Die Digitalisierung, so die Botschaft dieser Veröffentlichung, macht journalistische Tätigkeiten technischer, transparenter und interaktiver.
  • Digitaler Journalismus wird als Querschnittskompetenz vermittelt. Diese zieht sich durch alle Bereiche des journalistischen Arbeitens und berührt in unterschiedlicher Weise auch alle journalistischen Berufsfelder.
  • Der Autor bietet fundiertes Erklärungswissen an, das die Digitalisierung greifbarer und begreifbarer und überdies das Anderswerden verständlicher macht.
  • Die Auswirkungen auf die journalistische Arbeitsweise und die Veränderung der notwendigen journalistischen Kompetenzen werden deutlich.
  • Zahlreiche Tipps, Empfehlungen und konkrete Arbeitshilfen betonen die Praxisnähe dieser Neuerscheinung und helfen, digitalen Journalismus praktisch umzusetzen.
  • Neben der Informations- und Kommunikationstechnik kommen auch vielfältige Fragen des journalistischen Handwerks und des journalistischen Selbstverständnisses zur Sprache.
  • Die lesefreundliche Textgestaltung, die klare Strukturierung, der übersichtliche Aufbau sowie zahlreiche Abbildungen ergeben insgesamt eine hohe Benutzerfreundlichkeit.
  • Alles in allem ein gelungener Ratgeber, der die digitale Kompetenz von Journalistinnen und Journalisten spürbar stärken kann.

Praxis des Presserechts

von Benjamin Korte
München: C.H. Beck 2019 – 299 Seiten (2. Auflage)

Das Buch: Dieses Buch ist den Angaben zufolge aus der presserechtlichen Lehrtätigkeit des Verfassers in der Fachanwaltsfortbildung und an der Universität Hamburg hervorgegangen.

Der Autor: Dr. Benjamin Korte ist Vorsitzender Richter am Landgericht Hamburg.

Verlagspräsentation

Die Themen:

  • Verfassungsrechtliche Grundlagen
  • Persönlichkeitsrechtliche Grenzen der Meinungsäußerung
  • Persönlichkeitsrechtliche Grenzen der Kunst- und Wissenschaftsfreiheit
  • Abstufungen der Haftungsarten
  • Anhang, u. a. mit ausgewählten Normen zum Presserecht

Das Resümee:

  • Der Band verdeutlicht wesentliche presserechtliche Regeln und skizziert insbesondere die rechtlichen Schranken der journalistischen Arbeit.
  • Der Titel fokussiert hauptsächlich das Spannungsfeld zwischen Persönlichkeitsrecht und Meinungsäußerungsfreiheit sowie die Haftungsarten und Rechtsfolgen.
  • Der Autor gibt einerseits einen Einblick in das Wesen und in die Systematik des Presserechts, und bietet andererseits wertvolle Hinweise zur Einordnung und Beurteilung konkreter rechtlicher Fragen.
  • Die Ausführungen sind klar und verständlich und i. d. R. auch für Nicht-Juristen begreiflich, ein hoher Praxisbezug kennzeichnet das Werk, ebenso die beispielhaften Darlegungen. Inhaltlich werden die meisten Themen vertiefend behandelt.
  • Die lesefreundliche Textgestaltung und die vielfältigen Nachweise erhöhen den Gebrauchswert. Die Zahl der Abbildungen sollte bei einer späteren Neuauflage erweitert werden.
  • Die Beschäftigung mit den Darlegungen dieses Buches kann rechtliche Risiken in der journalistischen Arbeit begrenzen.
  • Insgesamt ein kompaktes Lehr- und Handbuch, das sowohl die Orientierung in presserechtlichen Themen unterstützt als auch bei der Einordnung und Beurteilung anstehender Rechtsfragen hilfreich und nützlich sein kann.

Wissen: Basiswissen für die Medienpraxis

von Holger Wormer und Sascha Karberg
Köln: von Halem 2019 – 275 Seiten

Das Buch: Das Buch erscheint in der Reihe „Journalismus Bibliothek“ als Band 10. Diese Lehrbuch-Reihe vermittelt grundlegendes handwerkliches und methodisches Wissen für verschiedene journalistische Tätigkeitsfelder.

Die Autoren: Holger Wormer ist Professor für Wissenschaftsjournalismus am Institut für Journalistik der Technischen Universität Dortmund. Sascha Karberg ist Verantwortlicher Redakteur im Ressort Wissen & Forschen des Berliner Tagesspiegel.

Verlagspräsentation

Die Themen:

  • Einführung: Wissenschaft, Wissen, Basiswissen
  • Aufgabenfelder, Themen, Sprache
  • Akteure, Formate und das Berichterstattungsfeld
  • Spezielle Berichterstattungsfelder
  • Innovationen, Perspektiven, Ausblick
  • Service (Ausbildung und Wege in den Wissenschaftsjournalismus)

Das Resümee:

  • Der Titel widmet sich hauptsächlich den Eigenarten und besonderen Merkmalen des Wissenschaftsjournalismus.
  • Der thematisch breit angelegte Band vermittelt u. a. unterschiedliche wissenschaftsjournalistische Ausprägungsformen, spezifische Vorgehens- und Herangehensweisen der praktischen Arbeit sowie das was den Wissenschaftsjournalismus bestimmt und von anderen journalistischen Arbeitsfeldern unterscheidet.
  • Die Veröffentlichung ist angereichert durch verschiedene Experten-Interviews und Gastbeiträge.
  • Einerseits werden substanzielle Aspekte zum Kern des Wissenschaftsjournalismus aufgegriffen und andererseits vielfältige Fragen der praktischen Arbeit erörtert.
  • Wertvoll für die praktische Arbeit sind die verschiedenen Checklisten, z. B. 5-Minuten-Check von Studien und Experten, Infokästen heben Wesentliches hervor. Die Zahl der Abbildungen ist begrenzt.
  • Das Buch erscheint im handlichen Taschenbuchformat, was sich z. B. auch auf die Lesbarkeit von Abbildungen auswirken kann.
  • Insgesamt eine angemessene und sehr brauchbare Darstellung und Vermittlung wissenschaftsjournalistischer Themen.

Public Relations goes digital: Eine praxisorientierte Einführung

von Alexander Magerhans und Doreen Noack
Freiburg: Haufe-Lexware 2019 – 325 Seiten

Das Buch: Ein modernes Arbeits- und Lehrbuch der PR.

Die Autoren: Prof. Dr. Alexander Magerhans ist Professor für Marketing an der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena. Doreen Noack gibt als Beraterin ihre Praxiserfahrungen an mittelständische Unternehmen, Vereine und Institutionen weiter, führt Seminare und Workshops durch.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Grundlagen der Public Relations
  • PR-Manager und PR-Mitarbeiter
  • PR-Konzept
  • PR-Instrumente
  • Online-PR
  • Interne Kommunikation
  • Krisen-PR
  • PR-Evaluation
  • Zusammenarbeit mit Agenturen

Das Resümee:

  • Der Titel behandelt Veränderungen, die sich durch die wachsende Online-Kommunikation im Bereich der PR auswirken.
  • Der Band befasst sich mit der praktischen Arbeitsweise und vermittelt dazu theoretisches Hintergrundwissen. Die Schnitt- und Spannungsmenge zwischen Journalismus und PR wird angemessen aufgegriffen.
  • Umfangreiche Online-Arbeitshilfen gehören zum Leistungsumfang. Angeboten werden Veranstaltungspläne, Entscheidungs- und Protokollvorlagen sowie Handouts und Checklisten. Der testweise Zugriff über den mitgegebenen Buchcode verlief erfolgreich.
  • Zahlreiche Checklisten, z. B. Checkliste Krisen-PR sowie Thesenpapiere, z. B. über „Todsünden“, ferner Infokästen und Tipps verdichten wichtige Aussagen und Empfehlungen.
  • Viele Abbildungen und Tabellen erläutern und veranschaulichen die Ausführungen.
  • Durch die übersichtliche Textgestaltung sind die Ausführungen schnell erfassbar, allerdings kann die relativ kleine Schrift möglicherweise den Lesefluss beeinträchtigen.
  • Insgesamt eine praxisorientierte Einführung, die die PR auf aktuellem Stand vermittelt und verschiedene Entwicklungen zusammenführt.

Journalismus.online: Das Handbuch zum Online-Journalismus

von Hektor Haarkötter
Köln: von Halem 2019 – 424 Seiten

Das Buch: Der Titel erscheint als Band 104 der Reihe „Praktischer Journalismus“.

Der Autor: Dr. Haarkötter ist Professor für Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt politische Kommunikation an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Aus Journalismus wird Yournalismus
  • Online schreiben
  • Multimedial erzählen
  • Selbst bloggen
  • Social Journalism
  • Bewegtes Netz: Video & Audio
  • Mobiler Journalismus
  • Datenjournalismus
  • Anhang

Das Resümee:

  • Der Band spiegelt Stand und Entwicklung des Online-Journalismus bzw. des Digitalen Journalismus und betont die Bedeutung dieser journalistischen Ausprägungsformen.
  • Die Neuerscheinung beruht auf umfangreichen Recherchen des Autors. „Zu diesem Zweck bin ich über einen längeren Zeitraum durch Deutschland und Österreich gereist und habe die MacherInnen des aktuellen Online-Journalismus besucht“. Zahlreiche Beispiele aus dieser Praxis-Reise bereichern das Buch.
  • Der Band vermittelt einen breiten Überblick und verdeutlicht die Auswirkungen der „Online-Welt“ auf Anforderungen, Aufgaben und Arbeitsweise der Journalistinnen und Journalisten.
  • Eine hohe Benutzerfreundlichkeit – 145 Abbildungen, Infoboxen, Checklisten, mehrfarbige Textgestaltung etc. – lädt zum Lesen und Blättern ein.
  • Tipps und Tricks und eine Orientierung an praktischen Belangen führen zu einem bemerkenswerten Gebrauchswert. Dazu zählt auch die Serviceorientierung durch viele Hinweise, Links etc. und eine begleitende Website zum Buch (Zugriff und Leseproben verliefen erfolgreich).
  • Insgesamt ein hilfreicher und nützlicher Ratgeber, der den Online-Journalismus fördert und stärkt.

Medienwirkungen kompakt: Einführung in ein dynamisches Forschungsfeld

von Michael Jäckel, Gerrit Fröhlich und Daniel Röder
Wiesbaden: Springer VS 2019 – 186 Seiten (2., überarbeitete und aktualisierte Auflage)

Das Buch: Der Band erscheint in der Reihe „Studienbücher zur Kommunikations- und Medienwissenschaft“.

Die Autoren: Dr. Michael Jäckel ist Professor für Soziologie an der Universität Trier und seit 2011 Präsident der Universität. Dr. Gerrit Fröhlich ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich IV der Universität Trier. Dipl.-Soz. Daniel Röder ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Koordinationsstelle E-Learning der Universität Trier.

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Medienwirkungsforschung und Mediensoziologie
  • Umstände: die Medienentwicklung im Überblick
  • Wer? Die Senderebene
  • Was? Ein Blick auf die Inhalte
  • In welchem Kanal? Besonderheiten der Trägermedien
  • Zu wem? Das Publikum
  • Für welchen Zweck? Funktionszuschreibungen
  • Mit welchem Effekt? Wirkungsfelder
  • Ein Ausblick in die Medienzukunft

Das Resümee:

  • Die Medienwirkungsforschung wird hier als ein Teilgebiet der Medien- und Kommunikationswissenschaft vor allem unter soziologischen Aspekten vermittelt.
  • Das Buch folgt in seinem Aufbau der erweiterten Lasswell-Formel: Wer sagt was durch welchen Kanal zu wem unter welchen Umständen zu welchem Zweck mit welchem Effekt? Jeder dieser Fragen ist ein Kapitel gewidmet.
  • Die Autoren vermitteln einen fundierten Einblick in das komplexe Zusammenwirken von Medien und Rezipienten.
  • Im Vordergrund steht die Vermittlung von Verständniswissen und Orientierungshilfen, Handlungswissen lässt sich hingegen über die eigenen Schlussfolgerungen gewinnen.
  • Vorrangig angesprochen werden Studierende der BA-Studiengänge sowie Journalistinnen und Journalisten mit Interesse an einer wissenschaftlichen Betrachtung des Themengebiets – beispielsweise der Entwicklung von Meinungsführerschaft oder der Aktivität und Passivität des Publikums.

Der öffentliche (Mehr-)Wert von Medien: Public Value aus Publikumssicht

von Nicole Gonser (Hrsg.)
Wiesbaden: Springer VS 2019 – 210 Seiten

Das Buch: Der Band erscheint in der Schriftenreihe „Forschung und Praxis an der FHWien der WKW.“

Die Herausgeberin: Dr. Nicole Gonser leitete von 2009 bis 2017 mehrere Forschungsprojekte im Themenfeld Public Value in ihrer Funktion als Bereichsleiterin am Institut für Journalismus & Medienmanagement an der FHWien der WKW. Sie arbeitet aktuell in der Abteilung Unternehmensanalyse und Medienforschung beim Bayerischen Rundfunk.

Verlagspräsentation mit Leseprobe 

Die Themen:

  • Zur Bedeutung von Public-Value-Medien für das Publikum
  • The Public Value and Shared Value Approaches
  • Was der öffentlich-rechtliche Rundfunk von journalistischen Start-ups lernen kann
  • Gewohnheiten der Fernsehnutzung
  • The Quality of Albanian Public Television Offer
  • Public Network Value for the Next Generation am Beispiel von funk
  • Newsrepertoires junger Erwachsener
  • Willingness to Pay for Public Service Media
  • Brauchen wir eine öffentlich-rechtliche Suchmaschine?
  • Öffentlich-rechtliche Medienangebote und die Haltung des Publikums
  • Mehr Mehrwert durch Konstruktiven Journalismus?
  • Der Journalismus und sein Publikum

Das Resümee:

  • Nach einer Einführung beleuchten elf Beiträge, davon drei englischsprachige, verschiedene Aspekte, wie Medien einen öffentlichen Wertbeitrag und einen spezifischen Nutzen generieren und vermitteln können.
  • Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Medien die Öffentlichkeit erreichen, um ihrer gesellschaftlichen Aufgabe gerecht zu werden.
  • Die Beiträge liefern Einzelbefunde zum Generalthema „Public-Value-Medien“, und zwar sowohl zur Situation und zum Handeln der Medien als auch zum Agieren des Publikums.
  • Die Beiträge unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Aussageziele, sondern auch bezüglich Aussageformen und Aussagegehalt. Besonders erwähnenswert erscheinen die Betrachtungen zum Konstruktiven Journalismus und die Diskussion der Problematik der Suchmaschinen.
  • Der Titel ist vor allem für Studierende und Lehrende der Kommunikations- und Medienwissenschaft bedeutsam sowie für interessierte Praktiker, insbesondere aus dem Bereich Medienpolitik.