DFJV-Magazin
Beitragstyp „Medizin “:
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Open Source Intelligence (OSINT) – der digitale Recherche-Helfer
OSINT (Open Source Intelligence) bezeichnet die systematische Recherche und Auswertung öffentlich zugänglicher Informationen und ergänzt klassische journalistische Recherchemethoden. Der Beitrag beantwortet, in welchen Bereichen sich OSINT einsetzen lässt, welche Quellen sich für welche Fragestellung eignen – und welche Werkzeuge bei der Recherche unterstützen.
KI-Kennzeichnungspflichten (Teil 1): Die wichtigsten Regeln für Journalistinnen und Journalisten
Die neue EU-KI-Verordnung („AI Act“) schreibt ab dem 2. August 2026 Transparenzpflichten für bestimmte KI-generierte Inhalte vor. Was ist für Medienschaffende in der Berufspraxis fortan konkret zu beachten? Darüber spricht die Volljuristin und juristische Redakteurin Andrea Dagmar Zimmermann mit der Rechtsanwältin Vivian Trebst im ersten Teil dieser zweiteiligen Podcast-Folge.
Stilgefühl und Tiefenanalyse: Stärken und Grenzen von Claude als Werkzeug im Fachjournalismus
Was kann Claude als unterstützendes Werkzeug bei der Veröffentlichung von Fachinhalten im Berufsalltag leisten? Nach Fachbeiträgen zu „ChatGPT als universeller Arbeitsraum“ und „Gemini als tief integrierter Google-Assistent“ rückt unser Autor Ulrich Engelke mit Claude nun das dritte große Sprachmodell in den Blick.
Finfluencer – zwischen Medien-, Wettbewerbs- und Kapitalmarktrecht
„Finfluencer“ sind Personen, die in sozialen Medien Finanztipps geben: Sie informieren, unterhalten und beeinflussen – und bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Finanzjournalismus, Anlageberatung und Werbung. Welchen rechtlichen Pflichten Creatoren sowie Medienschaffende unterliegen, die in diesem Spannungsfeld selbstständig Finanzinhalte veröffentlichen, erörtert die Fachautorin Birgit Groschwitz-Fiebig im DFJV-Magazin.
„Die Essenz der Fotografie ist auch Melancholie“
Die Fotografie und der Fotojournalismus haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert: Amateurfotografie, Influencer-Content und die Bilderstellung mithilfe Künstlicher Intelligenz prägen die Szene zunehmend. Der Chefredakteur des fotoMAGAZIN Damian Zimmermann berichtet im Interview, was professionelle Fotografie für ihn auszeichnet. Zudem spricht er über die Bedeutung der Vergänglichkeit des eingefangenen Moments in der Fotografie – und er gibt Empfehlungen für den Einstieg in das Berufsfeld.
„Wir müssen wieder in den Kontakt mit den Menschen gehen“
Journalismus neu denken – dafür ist Ellen Heinrichs mit ihrem Bonn Institute angetreten. Im Interview spricht sie darüber, wann Journalismus erfolgreich ist, wo im KI-Zeitalter neue Chancen für Verlage liegen und weshalb ihr b° future festival in Bonn die weltweit erste internationale journalistische Fachkonferenz mit öffentlichem Stadtfest ist.
Täuschend echt: Deepfakes und die Verifikation digitaler Quellen
Von KI erstellte Bilder, Videos und Audios lassen sich mittlerweile auch von technisch versierten Medienschaffenden oft nur noch schwer von authentischem Material unterscheiden. Doch wie können Herkunft, Kontext und Authentizität digitaler Inhalte als Quellen im Zuge professionellen Veröffentlichens überhaupt noch zuverlässig geprüft werden? Der Autor zeigt im Beitrag auf, wie Deepfakes funktionieren, wie die Verifikation im Berufsalltag gelingt und welche Tools sich als Unterstützung für diesen Prüfprozess eignen.
Kritik zum Dokumentarfilm Born to Fake: Der Apparat hinter dem Fälscher
Es war ein Medienskandal, der Deutschland 1996 erschütterte – und teilweise auch amüsierte – der heute jedoch fast vergessen scheint: Der TV-Journalist Michael Born hatte zahlreiche Fernsehbeiträge gefälscht, die trotz ihrer teils offensichtlichen Absurdität und Unglaubwürdigkeit von mehreren TV-Sender ausgestrahlt wurden. Besonders viele davon liefen im von Günther Jauch moderierten RTL-Magazin „Stern TV“. Wie die aktuelle Kino-Dokumentation Born to Fake aus unterschiedlichen Perspektiven ein Bild des Fälschers zeichnet und zugleich den (Medien)-Apparat rund um den Betrug enttarnt, lesen Sie in unserer Filmkritik.
70 Jahre Apotheken Umschau: Hochwertige Fachinformationen für alle
Die Apotheken Umschau feiert ihr 70-jähriges Bestehen – zudem wird sie im Juni 2026 von der internationalen Jury des European Publishing Awards für ihre „herausragende journalistische Qualität“ als „European Magazine of the Year“ gekürt. Doch was ist das Erfolgsrezept des seit Jahrzehnten etablierten Gesundheitsmagazins? Das verrät Chefredakteur Dr. Dennis Ballwieser im Interview.
„Verkauf deine Geschichte mal anders, erzähl sie vor Menschen!“
Je weiter klassische Medienangebote aus digitalen Raum verdrängt werden, desto wichtiger werden persönliche Begegnungen zwischen Medienschaffenden und ihrem Publikum. Im Zuge dessen gewinnen hybride Formate zwischen Information, Unterhaltung und Live-Erlebnis weiter an Bedeutung. Doch welche Angebote haben Zukunft und wie können sich Medienschaffende auf diese Entwicklungen einstellen? Alexander von Streit, Gründer der Initiative Media Rewilding, erörtert anhand vieler Beispiele aus der Praxis den Trend zum erlebbaren Journalismus und die Zukunft publikumsorientierter Medienformate.
Alle meine Mörder: Journalist Erich Follaths Galerie an Gewalttätern
Arafat, Mobutu, Pol Pot: Reporterlegende Erich Follath hat mit Menschen gesprochen, die der Rest der Welt meist nur aus den Geschichtsbüchern kennt. Im Buch „Alle meine Mörder“ versammelt der Journalist und Sachbuchautor einige seiner Recherchen und interessantesten Interviewpartner:innen zu einer spannenden Geschichtsstunde. Eine Buchkritik.
Angriffsziel Homeoffice – wenn die Familie zur Schwachstelle wird
Cyberattacken sind heute glaubwürdiger, schneller und schwerer zu erkennen. Besonders Journalisten und Autoren im Homeoffice – also im sogenannten SOHO-Umfeld – geraten bei Phishing und Social Engineering zunehmend in den Fokus. Der Beitrag erörtert, wo die realen Schwachstellen liegen und welche Maßnahmen im Alltag helfen.