Musikjournalismus zwischen Format und Experiment
Für Musikinteressierte war der klassische Musikjournalismus – gedruckt, im TV und im Radio – lange der wichtigste Kundschafter und Vorkoster neuer Trends und Bands. Inzwischen bespielen zunehmend junge Content-Creator:innen mit ihren Podcasts, YouTube-Channels und TikTok-Reels das Thema „Musik“. Mit ihnen ziehen neue journalistische Herangehensweisen, Formate und Finanzierungsmodelle in den Musikjournalismus ein. Gemeinsam mit solch einem musikjournalistischen Start-up und zwei etablierten Kolleg:innen blicken wir auf den aktuellen deutschen Musikjournalismus.
Musik ist immer noch ein mediales Topthema und beschäftigt die Deutschen nach wie vor intensiv. Ob als Konsument:innen linearer Angebote (Radio, TV), als Leser:innen, als Abonnent:innen von Streamingportalen oder in den sozialen Medien.
Dabei nutzen die Älteren nach wie vor Musiksendungen im TV und Radio und lesen Rezensionen bei den Printmedien – gedruckt oder digital – während Jüngere Podcasts, Reels und Videokanäle auf den digitalen Plattformen bevorzugen. Eine Beschreibung dieser Entwicklung findet sich in der 2024 durchgeführten Studie „Musik im Rundfunk“. Das Fazit: Musik in den Medien boomt und gleichzeitig steckt der Musikjournalismus in einer Krise.
Diese Krise beschreibt der Musikjournalist Martin Böttcher (Deutschlandfunk Kultur, ByteFM, Radioeins) so: „Musik hat gleichzeitig an Bedeutung gewonnen und verloren. An Bedeutung gewonnen hat sie, weil sie inzwischen immer und überall verfügbar ist. An Bedeutung verloren hat sie aber durch das inflationäre Veröffentlichen ebenfalls.“ Früher sei das neu erschienene Album der „Goldstandard“ gewesen, um den sich alles gedreht habe. Heute könne kaum noch jemand alles erfassen, was neu veröffentlicht wird.
Musik in den Medien boomt und gleichzeitig steckt der Musikjournalismus in einer Krise.
Hinzu kommt, dass der Musikjournalismus seine Plätze in Fachmagazinen und Tageszeitungen verliert und Musikformate im öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) in die Randzeiten wandern. Musiker:innen nutzen außerdem immer öfter ihre eigenen Social-Media-Auftritte, um zu kommunizieren, und sind nicht mehr auf den Musikjournalismus angewiesen. Zudem definierten sich Musikkünstler:innen zunehmend über das Visuelle in den sozialen Medien. „Und auch darauf muss der Musikjournalismus reagieren“, fordert Böttcher. Einen kompakten Überblick über diese Entwicklungen bietet eine Sendung des Deutschlandfunk Kultur vom Anfang des Jahres.
Mit den veränderten Nutzungsgewohnheiten verändern sich die Formen und Inhalte der Berichterstattung. Der Musikwissenschaftler und Autor der Studie von 2024, Holger Schramm, befürchtet, dass die Entwicklung letztlich in eine „breite und am Mainstream orientierte Kulturberichterstattung“ mündet.
Wie kann der Musikjournalismus dieser „Mainstreamisierung“ entgehen, seine Qualitäten und Besonderheiten schützen und dem drohenden Bedeutungsverlust entgegentreten?
Musikleidenschaft als Konzept
Anfang August auf dem Watt en Schlick Fest, einem jährlich stattfindenden dreitägigen Kulturfestival am norddeutschen Jadebusen: Auf der Bühne präsentieren Melanie Gollin und Rosalie Ernst ihr Musikmagazin als Liveshow. Seit fünf Jahren produzieren die beiden jungen Musikjournalistinnen unter dem Label ZWISCHEN ZWEI UND VIER einen Podcast, einen Newsletter und jetzt auch eine gleichnamige Bühnenshow. Mit ihr touren sie über Festivals und durch die Clubs.
Erreichen soll ihr Format „Intro-Nostalgiker und Spotify-Genervte“, Menschen, „denen TikTok-Snippets nicht reichen und die, die sich nicht nur passiv berieseln lassen, sondern aktiv mitgestalten wollen“. Außerdem sei ihr Magazin „für alle, die nicht wissen, dass sie Musiknerds sind. Und … die, die es längst akzeptiert haben.“
Melanie Gollin hatte das Projekt als Newsletter gestartet, weil es sie frustrierte, dass sie ihre musikalischen Vorlieben und Formatideen nicht in ihrem täglichen Berufsleben platzieren konnte. Ihre Jobstationen waren das 2011 eingestellte Uncle Sally`s Magazin und dann acht Jahre lang der Berliner Radiosender Flux FM.
Ihre Partnerin Rosalie Ernst arbeitete vor ihrem Einstieg bei ZWISCHEN ZWEI UND VIER frei, unter anderem für das Berliner Veranstaltungsmagazin Tip, das Missy Magazine, das Kaput Mag, The Circle Mag und RBB Radio Eins Soundcheck. 2021 wurde Ernst für ihre Interviewreihe-Reihe „Unfuck the EU“ mit dem International Music Journalism Award ausgezeichnet.
Eine „am Mainstream orientierte Kulturberichterstattung“ kann man ZWISCHEN ZWEI UND VIER nicht unterstellen. „Zugegebenermaßen haben wir oft merkwürdige und nischige Themen. Wir machen keine Reviews und keine klassischen Band-Interviews – und dafür haben eingesessene Medien relativ wenig Verständnis“, berichtet Melanie Gollin.
Gollin und Ernst berichten im Podcast über alles, von dem sie denken, dass es wichtig sei. Auch ihre Show ist ein Parforce Ritt durch Themen und Präsentationsformen. Da werden Grafiken projiziert („alle Bandmitglieder von Fleetwood Mac seit 1972“), Quizzes veranstaltet („Hat ein Mensch oder eine KI dieses Stück produziert?“) und Hörproben präsentiert („Vogelstimmen in bekannten Kompositionen“). Neugierde, musikalische Passionen und manchmal auch abseitige Interessen bestimmen Form und Inhalt des Magazins. „Unser Projekt macht uns nicht reich, aber schlecht bezahlen können wir uns ja auch selbst“, sagt Rosalie Ernst.
Frei finanzierte Start-ups können sich Freiheiten nehmen, die im gebührenfinanzierten und hierarchisch verwalteten ÖRR-Betrieb eher die Ausnahme sind. Welche Themen- und Formfreiheiten haben Musikjournalist:innen bei etablierten Medienhäusern – beim ÖRR oder einem der wenigen noch existenten Printmagazine?
Zwischen Formatradio und Selbstbestimmung – Musikjournalismus im ÖRR
Persönliche Leidenschaft als Triebfeder der musikjournalistischen Arbeit nehmen auch Musikjournalist:innen im etablierten Betrieb für sich in Anspruch.
Der Musikjournalist Martin Böttcher moderiert bei Deutschlandfunk Kultur regelmäßig die Sendungen Tonart, Breitband und Echtzeit. Bei der RBB-Welle Radioeins ist er als Musikkritiker regelmäßiger Gast der Sendung Soundcheck. „Mir geht es darum, meine Begeisterung für Musik und für gute Songs zu teilen. Dabei sind mir meine Sendungen ein Fenster zur Welt“, sagt Böttcher. Gleichzeitig ist es sein Anspruch, dem Publikum einen seriösen Musikjournalismus anzubieten. „Im selben Sinne wie seriöser Sport-, Politik- oder Wirtschaftsjournalismus“, sagt er.
Neben seinem Standbein im öffentlich-rechtlichen Betrieb moderiert der Berliner seit 18 Jahren die Sendungen Electro Royale und Time Tunnel beim freien Hamburger Online-Radio ByteFM. Dieses finanziert sich über die Beiträge von mehr als 11.000 fördernden Mitgliedern. „Bei ByteFM bin ich völlig frei bei dem, was ich mache. Bei Deutschlandfunk Kultur gibt es das auch, aber überwiegend sind bei den festen Formaten Themen und Musik vordefiniert“, sagt Böttcher. Er könne beim ÖRR zwar bestimmen, wie er Interviews führt, welche Fragen er stellt, aber nicht unbedingt, wer ins Studio eingeladen wird und mit welcher Musik er sich in der Sendung beschäftigt.
Als weitere kreative Spielbeine betreibt Böttcher den Blog technoarm.de und zusammen mit Andreas Müller den Podcast Pop nach 8, der auf seine 100. Ausgabe zurückblickte. Als DJ tritt er selbst nicht mehr als auf, spricht aber als Experte auf Panels und Konferenzen und trifft dort sein Publikum auch live.
Musikjournalismus im Print – der Druck des Digitalen
Einen wahren Aderlass haben die gedruckten Musikmagazine in Deutschland erlebt. Allein im sogenannten „Sterbejahr 2018“ verschwanden mit Spex, Groove und Intro gleich drei wichtige Titel vom Printmarkt. Bald darauf „starb“ auch Juice.
Überlebt hat unter anderem der Musikexpress und der deutsche Rolling Stone, der auch den Metal Hammer unter seinem Dach beherbergt. Die Musikjournalistin Birgit Fuß ist seit 1998 beim Rolling Stone fest angestellt und dort inzwischen stellvertretende Chefin vom Dienst.
Auch Fuß hat es geschafft, ihre jugendliche Musikbegeisterung zum Beruf zu machen. „Ich möchte den Leuten einfach die Musik nahebringen, die mir viel bedeutet, ohne sie dabei missionieren zu wollen. Natürlich ist es immer leicht, R.E.M., U2 und Bruce Springsteen zu vermitteln. Mir geht es aber auch darum, kleineren Bands eine Plattform zu verschaffen“, sagt sie.
Dass es der traditionelle Musikjournalismus inzwischen schwer hat, bestätigt auch Fuß. Als eine der Hauptursachen sieht sie dabei die zunehmende Digitalisierung und den damit einhergehenden Zeitdruck. Als sie 1998 von der Hamburger Morgenpost zum Rolling Stone kam, freute sie sich über die längeren Artikelstrecken im Fachmagazin-Journalismus.
Inzwischen hat die Atemlosigkeit des digitalen Publizierens sie eingeholt. „Jemand stirbt und man muss sofort einen Nachruf schreiben. Das finde ich schwierig. Ich würde mir gerne mehr Zeit nehmen können. Glücklicherweise haben wir beim Rolling Stone noch immer längere Strecken und können so manchen Themen genauer hinterher spüren. Aber es ist schwieriger geworden“, räumt sie ein.
Printtitel haben eine längere Vorlaufzeiten bis zum Erscheinen. Auch deshalb treten junge Musiker:innen inzwischen an ihnen vorbei auf anderen und eigenen digitalen Kanälen mit ihren Fans in Kontakt. Auch Fuß erlebt das gelegentlich in ihrem Job. „Ich begleite seit 33 Jahren die Toten Hosen und die geben zu jedem Album etliche Interviews. Eine jüngere Musiker:innen wie Phoebe Bridgers hat zu ihrem neuen Album überhaupt keine Interviews gegeben“, berichtet sie.
Der Rolling Stone hat seine eigenen digitalen Kanäle ausgebaut und betreibt zum Beispiel auch einen eigenen Podcasts. Und auch Liveformate für den direkten Kontakt mit dem Publikum stehen auf der To-do-Liste der Redaktion, etwa beim jährlich an der Ostsee stattfindenden Rolling Stone Beach-Festival, in Form von Lesungen, Gesprächsrunden und Quizzes.
Influencer:innen, Content-Creator:innen: Ist das alles überhaupt noch Journalismus?
Zu den digitalen Herausforderungen für den angestammten Musikjournalismus gehört auch die wachsende Szene neuer Creator:innen-Formate in den sozialen Medien und auf den Streamingportalen. Für junge Musikinteressierte sind sie oft die wichtigeren Gatekeeper:innen zwischen den Kreativen, der Industrie und dem Publikum.
Eine von ihnen ist die Content-Creatorin Matilda Jelitto. In ihrem Podcast und auf Instagram und TikTok setzt sich die ehemalige Deutschlehrerin kritisch mit Rap- und Hip-Hop-Texten auseinander. 2025 wurde Jelitto beim Reeperbahn-Festival zur „Musikjournalistin des Jahres (Deutsch)“ gekürt. Auf Instagram folgen ihr als „Matilda“ 155.000 und auf TikTok 70.000 Follower:innen – eine Reichweite, die man mit einer traditionellen Rezension im Print oder online oft nur schwer erreicht.
Die Digitalisierung hat dem Musikjournalismus viele neue Gesichter und Formate verliehen. Gleichzeitig hat sie Grenzen zwischen allen Arten von Content Creator:innen, Musikinfluencer:innen und Musikjournalist:innen fluide gemacht. Eine klare Abgrenzung fällt schwer. Ist die journalistische Qualität ein Maßstab, auf den sich alle einigen können?
Birgit Fuß formuliert das so: „Ich hoffe immer, dass die Leute erkennen, dass wir Musikjournalist:innen einige Dinge doch noch etwas anders machen als andere. Ich meine damit zum Beispiel die Qualität des Schreibens. Also Musik nicht nur zu lieben und zu verstehen, sondern auch so darstellen zu können, dass es unterhaltsam zu lesen ist. Das ist bei vielen Beiträgen im Internet nicht immer der Fall.“ Sie selbst schreibe zwar auch lieber über Dinge, die sie gut findet, produziere aber auch mal einen Verriss, wenn er angebracht ist.
Auch Martin Böttcher nimmt für sich einen seriösen Fachjournalismus in Anspruch. Das bedeutet für ihn unter anderem, „dass man nicht nur affirmativ unterwegs ist, alles ganz toll findet und gute Laune verbreitet, sondern alle wichtigen journalistischen Aspekte des Themas untersucht und dem Publikum vorstellt“.
Rosalie Ernst und Melanie Gollin von ZWISCHEN ZWEI UND VIER pflegen einen erweiterten Journalismus-Begriff. Ihr Projekt betrachten sie auch als eine Reaktion auf die Veränderungen im Journalismus. „Wir sind radikal subjektiv in unserer Arbeit, in unserem Social-Media-Content und in allen unseren Texten. Wir schreiben aus der Ich-Perspektive, weil wir so nahbarer sind, am besten unsere Euphorie rüberbringen können und einfach gerne so schreiben. Das alles ist natürlich sehr weit weg vom klassischen Journalismus beziehungsweise vom klassischen Musikjournalismus“, sagt Ernst.
Neue Finanzierungsformen für Musikjournalismus
Melanie Gollin und Rosalie Ernst finanzieren sich und ZWISCHEN ZWEI UND VIER vor allem über ihre Auftritte und die Abonnent:innen ihres Angebots auf der Plattform steady. Daneben suchen sie permanent nach neuen Kooperationspartner:innen. „Wir müssen auf Brands zugehen, Leute ansprechen und sagen: Hey, wollt ihr bei uns Werbung buchen? Wollen wir irgendeine Aktion miteinander machen? Das ist unangenehm! Vor allem, wenn man ein Wertesystem hat wie wir“, sagt Gollin.
Mit ihrem Projekt verdienen die beiden aktuell zwischen 1.000 und 2.000 Euro brutto monatlich. „Das ist für uns zwei zu wenig und deshalb müssen wir wachsen“, schlußfolgert Rosalie Ernst. Für ihre Liveshows haben sie inzwischen einen Booker. „Im Grunde kann man sich unser Projekt so ein bisschen wie eine Band vorstellen“, sagt Gollin.
Martin Böttchers Finanzierung ist eine Art „Quersummenspiel“. Beim ÖRR und bei ByteFM bekommt er feste Honorare. Dazu kommen Zuwendungen der Hörer:innen seines Podcasts Pop nach 8. „Das sind jetzt keine Tausende Euro, aber halt auch nicht nur 20 Euro pro Monat. Und es freut mich besonders als ein Zeichen der Zuneigung. Sie schätzen uns offensichtlich so sehr, dass sie das freiwillig tun“, sagt Böttcher.
Birgit Fuß ist zeitlich voll in ihrer Festanstellung ausgebucht. „Wir sind in der Redaktion noch sechs Festangestellte und produzieren das Heft zusammen mit vielen Freien“, berichtet sie. Trotzdem ist sie gelegentlich auch anderweitig tätig, gibt Interviews, schreibt Bücher und geht auf Lesereisen. Sie arbeitet nebenher auch als Trauerbegleiterin.
Welche Impulse geben die Start-ups dem angestammten Musikjournalismus?
„Unsere Vision ist, wieder Spaß an dem Medium zu haben und zu zeigen, dass Musikjournalismus auch anders geht“, sagt Melanie Gollin vom Musikmagazin ZWISCHEN ZWEI UND VIER.
Was man tun könnte: Furchtlos das Format aufbrechen, mehr auf Persönlichkeit setzen, mehr junge Moderator:innen ins Studio setzen, mehr spannende Themen setzen“, sagt Martin Böttcher.
Die Podcasterin Matilda wirbt auf Spotify so für ihre Produktion: „Ich deepdive, plaudere und yappe mit … über Lyrik, Lyrics und alles dazwischen. Das hier ist kein trockenes Frage-Antwort-Ping-Pong. Das hier ist Mitternachtstalk auf Gartenstühlen, verlegt ins Musikstudio.“
Fehlt dem traditionellen formatierten Musikjournalismus solch ein individualistischer, spaßbetonter, informeller und anarchischer Zugang zu seinem Berichtsthema? Welche Innovationen und Impulse könnten die jungen Formate liefern? „Wenn ich das wüsste, würde ich Berater werden und viel Geld verdienen! Was man tun könnte: Furchtlos das Format aufbrechen, mehr auf Persönlichkeit setzen, mehr junge Moderator:innen ins Studio setzen, mehr spannende Themen setzen“, sagt Martin Böttcher.
Ob der Musikjournalismus der Zukunft von freien Content-Creator:innen auf ihren eigenen selbstfinanzierten Kanälen geliefert werden wir, beschäftigt auch Birgit Fuß vom Rolling Stone. Für sie hängt diese Frage eng mit dem musikjournalistischen Geschäftsmodell zusammen. Sie vermutet, dass das Publikum in immer speziellere Zielgruppen zerfallen wird. „Das eine breite Publikum, das den traditionellen Musikjournalismus wie früher konsumierte, gibt es nicht mehr, zumindest nicht als zahlendes Publikum. Wir Verlage hätten die Bezahlschranken im Internet viel früher hochziehen müssen. Jetzt funktioniert das nur noch für einzelne Titel mit großer Reichweite – etwa den Spiegel Online oder den amerikanischen Rolling Stone, der als englischsprachige Site eine viel größere Nutzerschaft hat“, sagt sie.